Nabburger Sportangler feiern trotz Hitze genussvolles „Fischerfest” an der alten Naab
„Heiß begehrt“ waren heuer die Schattenplätze beim „Fischerfest“ der Nabburger Sportangler an der Alten Naab, noch „heißer begehrt“ allerdings die Spezialitäten, die die Petrijünger kredenzten. Als Grundlage der verfeinerten Rezepturen diente der Fang des An-, Vatertags- und Königsfischens. Zwar fiel dessen jährlich artenspezifisch unterschiedliche Zusammensetzung auch dieses Mal wieder recht gut aus, „aber an Brachsen hätten es heuer schon mehr sein können“, bedauerte Vorstand Siegfried Knorr die unerwartet unterzählige Ausbeute dieser Gattung. Zur Ursache gäbe es viele Gründe, erklärt er, angefangen von der steigenden Zahl an „Räubern“ wie etwa Kormoran oder Fischotter bis zur Gewohnheit der Fische, sich vor oberflächlich ungünstigen Umständen in tiefere Gefilde zurückzuziehen – angesichts der aktuell hohen Temperaturen eine besonders beneidenswerte Möglichkeit. Davon konnten die Herren an den Feuerstationen nur träumen. Umso dankbarer waren die Fischfans für die gewohnt leckeren Variationen auf der Speisekarte: Forellen in unterschiedlicher Zubereitung, Fischpflanzerl, Karpfenfilets und noch einiges mehr – ergänzt durch Kaffee und Kuchen. So blieben trotz des eingangs erwähnten Mankos und, als Ausgleich dazu, Dank des Könnens der letztendlich doch zufriedenen Gastgeber wohl kaum Wünsche der Besucher offen. Letztere konnten angesichts der baustellenbedingt erschwerten, Geduld und Gespür erfordernden Anreise, „auf diesem Weg“ zumindest erahnen, was „Anglerglück“ bedeutet.