Die Teilnehmer des Ausflugs verweilen in stillen Gedenken am Grab der Konnersreuther Resl (Bild: Elisabeth Eiszrich)

Auf den Spuren der Konnersreuther Resl

Ein bewegender Ausflug führte die Seniorengemeinschaft St. Georg aus Neustadt an der Waldnaab auf die Spuren einer der bekanntesten Persönlichkeiten der Region. Das Ziel am Montag den 20. Juli war der geschichtsträchtige Markt Konnersreuth, der untrennbar mit dem Leben und Wirken der Theresia Neumann, bekannt als „Konnersreuther Resl”, verbunden ist. Während der Busfahrt stimmten sich die Teilnehmer auf das bevorstehende Programm ein. Der beeindruckende Lebenslauf der Resl wurde ausführlich erläutert - wichtige Details ihrer Jugend, die schweren Krankheiten und die tiefgläubigen Phasen ihres Lebens, die bis heute Menschen aus aller Welt faszinieren. Beim Besuch des Friedhofs verweilte die Gruppe in stillen Gedenken am Grab der Konnersreuther Resl. Mit großem Interesse lasen die Senioren die vielen Votivtafeln, die von zahlreichen Gebetserhörungen durch die Resl zeugen und die tiefe Dankbarkeit vieler Gläubigen widerspiegeln. Im Anschluss an den Friedhofsbesuch vertiefte die Gruppe ihre Eindrücke bei dem Besuch des Geburtshauses des Resl, sowie des Wohnhauses von Pfarrer Naaber, der die Mystikerin ein Leben lang geistlich betreute und begleitete. Nach diesen ergreifenden Einblicken ging es zur gemütlichen Einkehr in ein örtliches Gasthaus. In der geselligen Runde wurde den Geburtstagskindern des Monats Juli herzlich gratuliert. Erfüllt von vielen tiefen Eindrücken trat die Reisegruppe die Heimfahrt an. Im Bus verabschiedete Fr. Eiszrich die Teilnehmer in die Sommerpause und wies auf die nächste Zusammenkunft am Montag, 7. September 2026 hin.
Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe zeigt Fotos vom Kinderheim von seinen jährlichen Heimaturlaub. (Bild: Elisabeth Eiszrich)

Seniorenkreis St. Georg spendet für Straßenkinderprojekt im Kongo

Die interessierten Seniorinnen und Senioren trafen sich am 8. Juni zu einem informativen Nachmittag mit dem Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe. Die Begrüßung übernahm Frau Eiszrich. Sie freute sich sehr, dass sich unser Pfarrvikar bereiterklärte sein Heimatprojekt, das Kinderheim für verwaiste- und Straßenkinder, vorzustellen. Er berichtete von seiner Heimatstadt Lubumbashi im Kongo. Die Demokratische Republik Kongo besteht seit 1977 und hat rund 2022 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die Mehrheit der Bevölkerung sind Christen. Obwohl das Land reich an Bodenschätzen ist, lebt ein erheblicher Teil der Bevölkerung in Armut. In Lubumbashi hat Dr. Kishimbe den Förderverein Kinderheim Bana e.V. gegründet. Im Heim finden 50 Jungen und Mädchen vom Säuglingsalter bis zum Schulabschluss Aufnahme. Da der Platz längst nicht reicht, ist ein neues, größeres Heim in Bau. Die Betreuung erfolgt durch ein Ehepaar und ehrenamtliche Helfer, während die finanzielle Regelung über den Schwager von Dr. Kishimbe abgewickelt wird. Alle Spendengelder fließen dem Kinderheim zu; ohne diese Unterstützung wäre der Betrieb des Heims nicht möglich. Mit Bildern und einem Video wurde ein kleiner Einblick verschafft, wie die Kinder wohnen und auch unterrichtet werden. Nach dem Kaffeetrinken wurde ein Spendenkorb herumgereicht, um das Projekt zu unterstützen. 400 € konnte Fr. Eiszrich an Dr. Kishimbe überreichen. Im Anschluss gratulierte der Kreis den Geburtstagskindern des Monats Juni. Die nächste Zusammenkunft ist am 20. Juli. Geplant ist eine Busfahrt nach Konnersreuth mit dem Besuch des Grabes und des Geburtshauses des „Konnersreuther Resl”.
Palliativärztin Dr. Margarete Pickert und Palliativfachkraft Barbara geben wertvolle Informationen zur Palliativmedizin (Bild: Elisabeth Eiszrich)

Palliativärztin Dr. Margarete Pickert gibt wertvolle Informationen zur Palliativmedizin

Die Leiterin des Seniorenkreises St. Georg Elisabeth Eiszrich begrüßte am Montag, 9. März die Palliativärztin Dr. Margarete Pickert und die Palliativpflegekraft Barbara zu den Vortrag „Zuhause leben bis zuletzt”. Wie wichtig und informativ das Thema ist, bewiesen die zahlreichen Besucher, wobei manche durch das SAPV-Team schon begleitet worden sind. SAPV ist die Abkürzung für Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung. Sie ist ein ergänzendes Angebot zur bisherigen Versorgung durch Haus- und Fachärzte und Pflegedienste. Im SAPV-Team arbeiten Palliativmediziner und Palliativpflegekräfte. Nach einem Einblick in die Geschichte der Palliativmedizin berichteten die Referenten über ihre wertvolle Arbeit. SAPV ist eine Versorgung für unheilbar kranke Menschen, deren Krankheit weiter fortschreitet, und die trotz starker Schmerzen, Atemnot, Unruhe, Angst usw. zuhause leben möchten. Der Hausarzt oder ein Pflegedienst wird jedoch nicht ersetzt. Mit einer SAPV-Verordnung, die der Haus-, Fach- oder Klinikarzt ausstellt, werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen. Bei regelmäßigen Hausbesuchen nimmt sich das Team Zeit, hört zu und nimmt Bedürfnisse und Wünsche wahr. Ganz wichtig ist die Unterstützung und Beratung der Angehörigen, die oft hilflos sind. Ein Zitat von Cicely Saunders, Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin unterstreicht das kostbare Wirken des SAPV-Team, „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.”
Die Polizeibeamten Thomas Nörl, Marina Sauer und Maximilian Windisch vor ihrer außergewöhnlichen Puppenbühne (Bild: Elisabeth Eiszrich)

Die Puppenbühne der Polizeiinspektion Weiden beim Seniorenkreis St. Georg

Am Montag, 13.10. begrüßte Elisabeth Eiszrich die Polizeibeamten von der Polizeiinspektion Weiden. Mit dem nachdenklichen, teils lustigen Puppenspiel „Oma Erna” im Dialekt gesprochen wollen sie die Senioren/innen für Betrügereien sensibilisieren. Dabei ging es um die geistig fitte Oma Erna, die einen Anruf von der Staatsanwaltschaft München bekommt. Ihre Enkelin hatte einen schweren Unfall verursacht und würde mit einer Kaution von 15000 € freikommen. Eine Stimme im Hintergrund rief verzweifelt:”Oma, Oma”. Oma Erna ist so geschockt, dass sie meint, die Stimme ihrer Enkelin zu hören. Sie tut alles, was der Anrufer verlangt. Ihr Nachbarin, mit der sie verabredet war, wird misstraurisch und wendet sich an die Polizei. So konnte glücklicherweise größerer Schaden verhindert werden. Anschließend nahmen sich die Beamten Zeit Fragen zu beantworten und über die verschiedenen Betrugsmaschen aufzuklären - Geld oder Wertsachen niemals an unbekannte Personen übergeben. Polizeibeamte oder Beamte aus anderen Behörden werden nie Geldbeträge fordern. Von einer angeblichen Amtsperson, z.B. Polizisten, den Dienstausweis zeigen lassen. Bei geringsten Zweifel bei der Behörde anrufen. Telefonnummer selbst heraussuchen (evtl. griffbereit haben). Den Besucher während der Zeit vor der verschlossenen Tür warten lassen. Vorsicht bei Anrufen mit unbekannten Nummern. Am Telefon nicht unter Druck setzen lassen. Einfach auflegen. Wenn man einen Schockanruf bekommt, immer die örtliche Polizei informieren. Über mehrere solcher Anrufe können über die Presse andere Bewohner gewarnt werden. Wenn man Hilfe braucht, um das Haus oder die Wohnung sicherer zu machen, kann man sich an die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle in Weiden wenden. Am Ende waren sich alle einig: Es war ein informativer gelungener Nachmittag, der unseren Senioren/innen Hilfe für mehr Sicherheit gegeben hat. Zum nächsten Treffen wird am 10. November um 14.30 Uhr ins Pfarrheim St. Georg zur Feier der Neustädter Kirchweih eingeladen.
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