Werner Ponnath übergibt Landrat Roland Grillmeier eine Spende in Höhe von 150 Euro, die dieser im Namen seiner Frau Claudia Grillmeier, der Schirmherrin der Aktion, entgegennimmt. (Bild: Florian Frank )

Ritterliche Tugenden in moderner Zeit: Spendenübergabe und wohltätiges Engagement beim Steigbügeltrunk

Auch in der heutigen Zeit sind ritterliche Werte lebendig: Beim traditionellen Steigbügeltrunk am Dreikönigstag versammelte der Ritterbund Waldeckh zue Kemenatha zahlreiche Gäste auf der ehrwürdigen Burg. Unter den Ehrengästen befanden sich die Ehrensassen der ehemalige Landrat Ehrensasse Wolfgang Lippert sowie Schultheis Bürgermeister Roman Schäffler. Großmeister Werner von Podewils (Werner Ponnath) zeigte sich erfreut über den voll besetzten Remter und die rege Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger. Für musikalische Untermalung sorgten Markus Schraml und Bruno Schraml, die als spontane Burgmusika mit Handklavier (Akkordeon) aufspielten. Wie es die Tradition verlangt, stärken sich die Besucher beim „Stärkeantrinken” für das neue Jahr. Gegen Mittag statteten die Sternsinger der Veranstaltung einen Besuch ab, verkündeten ihre Botschaft vom Hochsitz aus und hinterließen den Segensspruch „20-C-M-B-26” am Burgtor. Sie baten die Besucher des Stärke Trinkens um eine Spende zugunsten des Kinderhilfswerks „Die Sternsinger”. Spendenübergabe an die „Aktion Lichtblicke” Die Mitglieder des Ritterbundes hatten im Rahmen des Weihnachtskapitels fleißig gesammelt. So konnte Großmeister Werner von Podewils eine Spende von 150 Euro an Landrat Roland Grillmeier überreichen, der sie stellvertretend für seine Frau Claudia Grillmeier, die Schirmherrin der Aktion, entgegennahm. Landrat Grillmeier bedankte sich im Namen seiner Frau herzlich beim Ritterbund für dessen Engagement. Weitere Unterstützung für eine Kemnather Familie Das wohltätige Engagement des Ritterbundes Waldeckh zue Kemenatha ging über die Spendenübergabe hinaus: Zusätzlich wurde eine weitere Unterstützung in Höhe von 200 Euro an eine Familie aus Kemnath überreicht, die Ihre Mutter verlor. Mit diesen Gesten beweist der Ritterbund Waldeckh zue Kemenatha, dass ritterliche Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Gemeinsinn und Barmherzigkeit auch heute noch lebendig sind und aktiv gelebt werden.
Friedrich von Waldershof, der mit seiner beeindruckenden Darbietung des Engel Aloisius aus „Ein Münchner im Himmel” das Publikum begeisterte.  (Bild: Florian Frank)

Ritterbund feiert traditionelles Fest in bunter Pracht

Mummenschanz 2025: Nach vielen Jahren war es am 08. Tag im Taumond (8. Februar) endlich wieder so weit: Mummenschanz, der Hausfasching des Ritterbundes Waldeckh zue Kemenatha, fand in der Burgh auf der Feyhöhe statt. Mit diesem farbenfrohen Fest pflegen die Ritter nicht nur ihre langjährigen Traditionen, sondern sorgten auch für große Freude unter den erschienenen Recken. Die Atmosphäre war geprägt von einer Vielzahl an schillernden Kostümen, die dem Anlass gerecht wurden. Für die Recken war das Bild, das sich ihnen darbot, vollkommen neu und fremd. Großmeister Werner von Podewils auf Wildenreuth (Werner Ponnath) erschien zusammen mit seiner Burgfrau Karin in einem auffälligen venezianischen Outfit, das alle Blicke auf sich zog. Auch Großgebietiger Florian von Rosenburg (Florian Frank) und Kanzler Sebastian Graf von Reichenbach-Goschütz (Sebastian Wolf) überraschten die Anwesenden in völlig anderen Gewändern, die die bunte Vielfalt des Festes unterstrichen. Ein besonderer Hingucker war Prior Friedrich von Waldershof (Pfarrer Sven Grillmeier), der kreativ als Kirchturm verkleidet in die Burg trat und somit für einige Lacher sorgte. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten Knappe Johann (Norbert Hammerl) und seine Burgfrau Heidi, die beide in beeindruckender Steampunk-Gewandung erschienen. Gemeinsam haben sie köstlichen Fleischkäse mit Kartoffelsalat organisiert. Diese herzhafte Speise stellte sicher, dass niemand hungrig blieb, während man dem bunten Treiben beiwohnte. Musikalisch begleitet wurde das der Hausfasching von Knappe Heinrich (Bruno Schraml), der an der Quetschn aufspielte, sowie Gottfried Primianus Edler zue Kemenatha (Gottfried Krauß), der mit seiner „Teufelsgeige” den Takt angab. Für die unterhaltsame Musik aus der Dose war Peter von Podewils (Sebastian Ponnath) verantwortlich. Die Melodien trugen zusätzlich zur ausgelassenen Stimmung bei und luden die Gäste zum Tanze ein. Ein ganz klarer Höhepunkt des Abends waren die fröhlichen Darbietungen, die die Anwesenden dazu anregten, mitzuwirken und gemeinsam zu feiern. Der Mummenschanz stellte somit nicht nur eine Rückkehr zu früheren Zeiten des Ritterbundes dar, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, die Gemeinschaft zu stärken und alte Freundschaften neu aufleben zu lassen. Bei diesem Abend durften selbstverständlich einige Witze und Darbietungen nicht fehlen. Das Highlight des Abends war zweifellos Friedrich von Waldershof, der mit seiner beeindruckenden Darbietung des Engel Aloisius aus „Ein Münchner im Himmel” das Publikum begeisterte. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und hinterließ einen bleibenden Eindruck bei allen Beteiligten. Die Vorfreude auf den nächsten Mummenschanz ist bereits spürbar.

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