Die Teilnehmer der Zoiglfahrt bei der Zoiglstube „Fiedlschneider”. (Bild: Manuel Häffner)

Zoiglfahrt der Pfarrei Herz Jesu führte nach Neuhaus und Windischeschenbach

Die Pfarrei Herz Jesu aus Weiden machte sich bei schönem Wetter zu einer Zoiglfahrt auf. Der voll besetzte Bus führte die Teilnehmer zunächst nach Neuhaus. Dort wurden sie mit Glockenklang in besonderer Weise empfangen. In der Filialkirche St. Agatha feierte die Gruppe eine Andacht. Anschließend nahm sich Pfarrer Hubert Bartel etwas Zeit für eine Kirchenführung. Dabei erläuterte er die Geschichte und die Besonderheiten des Gotteshauses und vermittelte den Besuchern interessante Einblicke. Weiter ging die Fahrt nach Windischeschenbach zum GEO-Zentrum. Bei einer Führung erfuhren die Besucher viel Wissenswertes über die geologischen Untersuchungen und das dortige Tiefbohrprojekt. Im Mittelpunkt stand das 9.101 Meter tiefe Bohrloch, mit dem die Wissenschaftler tief in die Erdkruste vorgedrungen sind. Der dazugehörige Bohrturm ist 83 Meter hoch und gilt als höchster Landbohrturm der Welt. Die fachkundigen Erläuterungen machten die Dimensionen dieses einzigartigen Forschungsprojekts anschaulich. Den geselligen Abschluss bildete der Besuch der Zoiglstube „Fiedlschneider” in Windischeschenbach. Bei einer zünftigen Brotzeit mit Zoigl verbrachten die Pfarrangehörigen einen unterhaltsamen Nachmittag. Musik und Tanz sorgten für gute Stimmung und luden zum geselligen Beisammensein ein. Organisiert wurde die Zoiglfahrt vom PGR-Sprecher Manuel Häffner aus Herz Jesu. Die gelungene Verbindung aus Gebet, Kultur, Wissenschaft und Gemeinschaft fand bei Allen großen Anklang. Dankbar blickten die Pfarrangehörigen auf einen abwechslungsreichen Tag mit schönen Begegnungen und frohen Stunden zurück. 
Noah Walczuch (Tenor), Hannelore Haberzett (Telefonseelsorge), Simon Hoffmann (Kirchenmusiker), Gabi Romanini (Querflöte) bei der Spendenübergabe.  (Bild: Manuel Häffner)

Gelungenes Sommerkonzert in der Pfarrei Herz Jesu

Unter dem Motto „Warme Klänge und Texte von Hermann Hesse“ fand am Sonntag, 19. Juli 2026, ein stimmungsvolles Sommerkonzert des Kirchenchors Herz Jesu im voll besetzten Pfarrheim statt. Die gelungene Veranstaltung bot den Besuchern eine bereichernde musikalische und literarische Erfahrung mit Werken renommierter Komponisten sowie Texten des berühmten Dichters Hermann Hesse. Unter der versierten Leitung von Simon Hoffmann präsentierte der Kirchenchor ein abwechslungsreiches Programm, das unter anderem Kompositionen von Max Reger, Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy und John Rutter umfasste. Dabei verbanden sich klassische Chorwerke mit poetischen Lesungen, die vom Sprecher Peter Steigner vorgetragen wurden. Für die klangliche Vielfalt sorgten neben dem Kirchenchor die Solisten Gabi Romanini an der Querflöte, Tenor Noah Walczuch sowie Sopranistin Neela Baier. Am Klavier begleiteten Simon Hoffmann und Claudia Burghofer die Darbietungen. Besonders erfreulich war die gute Resonanz der Besucher, die das Konzert mit sichtlichem Interesse verfolgten. Unter den Gästen befanden sich Stadtpfarrer Gottfried Schubach, Pfarrgemeinderatssprecher Manuel Häffner, Monsignore Andreas Uschold sowie Pfarrer i. R. Gerhard Pausch, die gemeinsam mit allen Anwesenden diesen besonderen Abend genossen. Der Spendenerlös in Höhe von 560,- € kommt je zur Hälfte der Kirchenmusik in Herz Jesu und der Telefonseelsorge Nordoberpfalz zugute. Somit unterstützt das Konzert nicht nur die musikalische Arbeit in der Pfarrei, sondern auch eine wertvolle Seelsorgeeinrichtung in der Region. Das Sommerkonzert erwies sich als inspirierendes Beispiel für die gelungene Verbindung von Musik, Literatur und Gemeinschaft zur Kirche. Mit der Zugabe „Gute Nacht“ von Markus Detterbeck und einem kräftigen Beifall endete das Konzert. Ein herzlicher Dank galt allen Mitwirkenden und dem Organisator Simon Hoffmann für den musikalischen Abend.
Domkapitular Josef Kreiml firmte am Samstagvormittag 92 Jugendliche aus den Weidener Innenstadtpfarreien in der Herz-Jesu-Kirche.  (Bild: Helmut Kunz)

92 Jugendliche werden in der Herz-Jesu-Kirche gefirmt

Die Innenstadtpfarreien feierten am Samstagvormittag gemeinsam die Firmung in der Herz-Jesu-Kirche. Domkapitular Josef Kreiml spendete 92 Firmlingen das Heilige Sakrament. Mit ihm am Altar standen als Konzelebranten Stadtpfarrer Markus Schmid und Kaplan Wolfgang Weiher von St. Josef, Stadtpfarrer Gottfried Schubach von der Pfarreiengemeinschaft Herz Jesu und St. Johannes, Stadtdekan Johannes Lukas von St. Konrad sowie Stadtpfarrer Thomas Jeschner und Pfarrvikar Malachy Ukaonu von der Pfarreiengemeinschaft St. Elisabeth und Maria Waldrast. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Jugendchor unter der Leitung von Simon Hoffmann. Mit seinen Liedern verlieh er dem festlichen Gottesdienst einen würdigen und zugleich jugendlichen Charakter. Im Mittelpunkt der Feier stand jedoch die Spendung des Firm-Sakramentes. Domkapitular Kreiml legte den Firmlingen in Anwesenheit ihrer Patinnen und Paten die Hände auf und salbte sie mit Chrisam. Die Firmung gilt als Sakrament der Stärkung und Bekräftigung des Glaubens. In seiner Predigt stellte Kreiml die enge Verbindung zwischen Taufe und Firmung heraus. „Taufe und Firmung gehören ganz eng zusammen“, sagte er. Während die Taufe bei den meisten Menschen bereits im Säuglingsalter gefeiert werde und deshalb nur noch durch Erzählungen oder Fotos in Erinnerung sei, treffe die Firmung junge Menschen in einer Lebensphase, in der sie ihren Glauben selbst bekennen könnten. „Jetzt seid ihr in einem Alter, wo ihr schon selbst wollt, wo ihr euch selbst entscheiden wollt“, wandte sich der Domkapitular direkt an die Jugendlichen. Mit ihrer Anmeldung zur Firmung hätten sie bewusst „Ja“ zum Glauben und zur Kirche gesagt. Zugleich ermutigte er sie, ihren Glauben auch im Alltag zu leben und sich als Teil der kirchlichen Gemeinschaft zu verstehen. Mit Blick auf die Briefe des Apostels Paulus erklärte Kreiml, dass christlicher Glaube Gemeinschaft stifte und das Leben bereichere. Der Glaube schenke Freude und Orientierung. „Das wird für euch bestimmt der tiefste Grund gewesen sein, heute hier zu sein, um das Sakrament des Heiligen Geistes zu empfangen“, sagte er. Die Firmung als wichtiger Meilenstein auf dem persönlichen Glaubensweg. Zum Abschluss seiner Predigt erläuterte der Domkapitular die Bedeutung des Heiligen Geistes. Dieser werde in der christlichen Tradition durch verschiedene Symbole dargestellt, besonders durch die Feuerzungen des Pfingstereignisses. Deshalb trugen die Geistlichen während der Feier rote Messgewänder: Die liturgische Farbe des Heiligen Geistes.
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