Reisegruppe OGV Fürnried & Umgebung. (Bild: Jochen Kellner-Bodendörfer)

Am See und bei den Beeren

Traditionell nutzt der Obst- und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung den Feiertag Fronleichnam für seinen Tagesausflug. Die Vorstandschaft des Vereins hat dafür ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Mit dem Ferien-Freund-Bus ging es morgens los. Groß war die Freude, dass am Steuer wieder der Busfahrer Alfred saß, ihn haben die Hobbygärtner schon bei früheren Fahrten ins Herz geschlossen. Das erste Ziel war die Erlebnisholzkugel am Steinberger See. Hier stieg Gästeführerin Elisabeth Wißmann zu. Mit ihr verbrachten die Tagesausflügler einen unterhaltsamen Vormittag unter dem Motto „von der Kohlegrube zum Freizeitparadies“. Auf der Rundfahrt durch das Oberpfälzer Seenland wurde der Steinberger See umrundet, hier konnten die Teilnehmer das vielfältige touristische Angebot sehen, das gleiche gilt für den Murner See mit seinem Karibik-Strand. Der Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur wurde zu Fuß erkundet, mit großem Vergnügen wurde hier übers Wasser gelaufen und die Karpfen gefüttert. Die Geschichte des Taxöldener Forsts hatten viele noch selbst in Erinnerung, aber doch staunten alle, was sich auf dem für die WAA vorgesehenen Gelände entwickelt hat. Im Innovationspark finden über 3000 Menschen Arbeit. Am ProKart Raceland steht dann doch wieder die Freizeit im Mittelpunkt, aber für internationales Publikum so die Gästeführerin. An der Erlebniskugel verabschiedete sich Elisabeth Wißmann. Die Busgruppe machte Mittagspause mit leckerem Essen, kühlen Getränken, kurzen Spaziergängen oder einem Aufstieg auf die Erlebnisholzkugel mit einem sagenhaften Ausblick. Kurz danach stand schon der nächste Programmpunkt an: Beerige Erlebnisführung auf dem Mulzerhof. Das ließ die Hobbygärtner aufhorchen, wie hier im großen Stil Heidelbeeren sowie Himbeeren angebaut und vermarktet werden. Bei Familie Mulzer gab es auch Kaffee und Kuchen. Mit dem Abendessen ei Familie Erras in Erlheim fand ein wunderschöner Tag seinen Abschluss.
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Volles Haus beim OGV Fürnried & Umgebung

Der Obst- und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung traf sich zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Goldender Hahn bei Familie Laurer in Fürnried. 1. Vorsitzende Kerstin Bodendörfer konnte zahlreiche Mitglieder begrüßen. Besonders freute sie sich über die Referentin Wiebke Weiland. Sie startete gleich mit viel Wissenswertem zum Thema „Tolle Wolle”. Als Produktmanagerin bei Jura-Distel zeigte sie auf, wie es um die Wolle der heimischen Schafe bestellt ist. Der Preis für die Rohwoll deckt nicht einmal die Kosten der Schur. Mit der Verarbeitung zu Schafwollpellets soll diese Situation verbessert werden. Aber nicht nur die Landwirte profitieren davon, sondern auch die Hobbygärtner. Handelt es sich doch dabei um einen guten, organischen Dünger. Nachdem sich Frau Bodendörfer herzlich für den Vortrag bedankt hatte, servierte das Gasthaus ein Abendessen, zu dem der Verein seine Mitglieder einlud. Nach dem Totengedenken erinnerte Schriftführerin Renate Päßler an das Vereinsjahr 2025. Schatzmeisterin Ingrid Loos zeigte die finanzielle Lage des Vereins auf. Die Verssammlung hat mit Irmgard Süß eine neue Kassenprüferin bestimmt, sie unterstützt Claudia Oberleiter. Für das Jahr 2026 hat sich die Vorstandschaft wieder viel einfallen lassen, das Programm reicht von einer Tagesfahrt, über das Backofenfest, eigenes Sauerkraut herstellen, bis zum „Advent unter der Burgruine”. Im Laufe des Jahres treffen sich die Mitglieder auch immer wieder zu Arbeitseinsätzen. Die Vorsitzende machte noch Werbung für die Wahl im Jahr 2027. Wer sich vorstellen kann in der Vorstandschaft mitzuwirken, der kann sich gerne schon ein Bild davon machen. „Beisitzer auf Probe” so nennt es der Obst- und Gartenbauverein Fürnried & Umgebung. Motiviert und voller Zuversicht startet der Verein nun ins Vereinsjahr 2026.
Vorsitzende Kerstin Bodendörfer bedankt sich bei Kreisfachberater Markus Fuchs  (Bild: Sandra Henselmann)

Blumige Erfolgsgeschichte seit über 60 Jahren

Draußen am Dorfplatz Fürnried ist alles verschneit, aber drinnen, im Nebenzimmer des Gasthauses „Goldener Hahn“ bei Familie Laurer, verzaubert eine bunte Blütenpracht die Besucher. Azaleen, Bromelien, Anthurien, Orchideen, Christrosen, die ersten Frühlingsblüher und verschiedenste Grünpflanzen wurden von der Birglandgärtnerei Hubner angeliefert. Der Obst- und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung lud zum Kaffeekränzchen und zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung. Neben gemütlicher Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen stand auf eine Blumentombola auf dem Programm. 1.Vorsitzende Kerstin Bodendörfer betonte, dass sich so der Verein erkenntlich zeigen möchte, für die viele Arbeit, die sich die Hobbygärtner mit der Pflege von Blumen und Grün an Haus und Hof machen. Ihr Blick ging in der Vereinschronik zurück Es muss in den 60igern Jahren gewesen sein, als begonnen wurde, im Blumenschmuckwettbewerb die einzelnen Häuser zu bewerten. Lange Zeit traf sich der Verein im ausgehenden Winter um hierfür Urkunden zu verteilen. Vor einigen Jahren wurde der Wettbewerb abgeschafft, zum Glück aber nicht der Blumenschmuck. Kreativ, farbenfroh und abwechslungsreich so zeigen sich die Gärten in und um Fürnried. Kreisfachberater Markus Fuchs referierte, wie solche grünen Oasen entstehen, wie kleine Bereiche auch später noch geändert werden können. Er stellt Bäume, Sträucher, Stauden und viel Blühendes vor, das so manchen Garten bereichern könnten. Wehmut über den Abschied klang beim Grußwort von Bürgermeisterin Brigitte Bachmann-Mühlinghaus mit, aber auch Dank für die geleistete Arbeit im Verein oder im Sinne der Ortsverschönerung. Im Vereinsleben geht es diese Woche gleich weiter. Der OGV wagt sich auf ein etwas anderes Terrain, wenn es heißt „Omega 3 deine Chance für mehr Balance im Alltag“. Die Veranstaltung findet am Freitag 06. Februar 2026 um 18.30 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Fürnried statt.
Renate Päßler erklärt den Kindern den Spitzwegerich  (Bild: Sandra Henselmann)

Von der Wiese aufs Brot

Mit großem Engagement startete der Obst- und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung in die Sommerferien. Eine große Gruppe Kinder trafen sich am Kinderspielplatz zum Ferienprogramm unter dem Motto „von der Wiese aufs Brot“. Mit einer kleinen Spielerunde ging es los, dann folgten ein paar Infos zum richtigen Ernten der Wildkräuter. Wichtig ist es, nur pflücken, was man wirklich kennt, auch sollte für Bienen und Co noch genügend übrig bleiben. Aber das alles wussten die Kinder schon. Dann machte sich die Gruppe auf den Weg, um das wilde Grün in der Natur zu finden. Unter den vielen Kräutern pickte sich der Verein nur ein paar wenige heraus: Echten Dost, Spitzwegerich, Scharfgarbe und Giersch. Im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Fürnried konnte der Gruppenraum mit seiner Küche für die Zubereitung genutzt werden. Es entstand ein leckeres Buffett, Kräuterquark auf Gurkenscheiben, ein Eier-Kräuter-Brotaufstrich, Kräuterbutter, herzhafte Kräuterwaffeln und gefüllt Wraps. Für den Durst stand eine leckere Wildkräuterlimo bereit. Zum Abschluss gab es noch Süßes ganz ohne Kräuter. Um auch daheim in den Genuss der Wildkräuter zu kommen, wurde ein Kräuteressig zum Mitnehmen angesetzt. Der Verein verteilte ein kleines Rezeptheft. So können die Kinder in den Ferien die Gerichte des Nachmittags nachkochen. Mit einem Dank an die Helfer ging ein wunderschöner Nachmittag viel zu schnell zu Ende. Der Obst- und Gartenbauverein plant ein weiteres Ferienprogramm, dann für Jung und Alt, der Nachmittag des 12.September steht unter dem Motto „Holunder und Märchen“ und verspricht Kulinarisches, Unterhaltung, Spiele und Basteln Rund um den Holunder.
Gruppenfoto des OGV Fürnried & Umgebung vor dem Landesschau-Gelände (Bild: Jochen Kellner-Bodendörfer)

Sagenhafter Tagesausflug

Den sonnigen Fronleichnam Feiertag nutzte der Obst- und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung zu seinem Tagesausflug. Mit dem Ferienfreund Bruckner ging es morgens los am Lenkrad saß in bewährter Weise der Busfahrer Alfred. Nach einer kurzweiligen Fahrt war schnell das Ziel im bayerischen Wald erreicht: Furth im Wald. Hier nutzte die bunt gemischte Reisegruppe die Gelegenheit auf eigene Faust das wunderschöne Gelände zu erkunden. Vorbei an blühenden Beeten, hier dominierte der Zierlauch in all seinen Farben und Größen. Das Allium konnte auch ihm verblühten Zustand noch mit einem hohen Zierwert punkten. Begleitet wurde er von Lilien, Schokoladen Blumen, Euphorbien, Geranien auch die ersten Dahlien zeigten ihre Blüten. In Kästen konnten Beet und Balkonblumen bewundert werden, die Blume des Jahres der Vergangenheit standen hier im Mittelpunkt. Wem es zu heiß wurde der fand neben den kreativ angelegten Schattengarten auch Schatten durch einen schönen alten Baumbestand. Immer wieder luden Bänke, Stühle und Liegen zum Verweilen ein. Die Gastronomie bot Erfrischung und auf den Bühnen wurde immer wieder Musik dargeboten. Die Stadt Furth zeigte ihren Drachen in der Drachenhöhle und lud unter die neue, spektakuläre Parkarena ein. Manche machten einen Abstecher in die Stadt, hier ging es weiter mit vielen Blumen, aber auch das schöne Rathaus wurde bestaunt. So waren sich alle einig, das Motto der Schau „sagenhaft viel erleben” wurde vollumfänglich erfüllt. Nach dem Rundgang durch die Landesgartenschau war eine Einkehr recht, im Jacobs Bräu am Hammersee ging ein schöner Tag zu Ende.

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