Große Freude über die finanzielle Förderung der Kugelbahn (Bild: Jochen Kellner-Bodendörfer)

In Fürnried kommt die Kugel ins Rollen

Der Kinderspielplatz in Fürnried hat jetzt eine Kugelbahn. Groß war die Freude in Fürnried, als bekannt wurde, dass die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Oberpfälzer Alb ihr Vorhaben finanzielle unterstützt. Das Regionalbudget nutzte der Obst- und Gartenbauverein für den Kinderspielplatz im Dorf. Schon immer ist dem Verein das Gelände wichtig, sie kümmern sich mit um die Pflege und unterstützen so die Gemeinde Birgland, das steht in einer langen Tradition. So schrieb über den neu gebauten Spielplatz die Amberger Zeitung im August 1976: „Obwohl finanziell nicht gutbetucht, wurden 52000 DM für diese gute Sache ausgegeben. 4500 qm Spielfläche stehen hier den Kindern zur Verfügung.” Im Rahmen der Dorferneuerung wurde der erste Spielplatz komplett erneuert. Aktuell wird die dritten Generation Spielgeräte genutzt. Im Sommer 2026 ging es eine Nummer kleiner zur Sache. Der Kinderspielplatz wurde um ein Spielgerät erweitert. Auf Initiative des Obst- und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung wurde eine Kugelbahn gefertigt und aufgestellt. Für die Schreinerarbeiten konnte die Firma Schreinerei Werner Rösel aus Lichtenegg gewonnen werden. Für die Fundamente griffen einige Helfer des OGV zu Spaten und Beton. Jetzt war es so weit, dass die Bahn ihrer Bestimmung übergeben werden konnte. Regionalmanagerin Veronika Schmalzl, der stellvertretende ILE-Sprecher Bürgermeister Roman Berr, 1. Bürgermeister Elmar Halk, 1. Vorsitzende des OGV Fürnried Kerstin Bodendörfer sowie die Helfer fanden sich am Spielplatz ein. Vor Ort wurde ausprobiert, wie die Kugel rollt. Bürgermeister Halk hatte eine Plakette zum Aufhängen im Gepäck und dankte für das große Engagement aller Beteiligten, sowohl im Namen der Gemeinde Birgland als auch der Kinder, die die Bahn nutzen werden. Alle zeigten sich erfreut, über das gelungene Projekt.
Imkerin Tanja Deinzer beim Obst-und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung. (Bild: Sandra Henselmann)

Fleißige Bienen und neugierige Ferienkinder

Der Obst- und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung läutete den Endspurt beim Ferienprogramm der ILE Oberpfälzer Alb ein. In den letzten Ferientagen trafen sich fast zwanzig Kinder am Kinderspielplatz Fürnried. Zum Motto „Sum-sum-sum! Wir lernen die Bienen kennen!“ wusste Imkerin Tanja Deinzer viel Wissenswertes für die Kinder. Damit es nicht bei der grauen Theorie blieb, hatte sie eine Beute dabei, das ist das „Haus“ der Bienen. Die Bienen finden immer wieder dahin zurück, aber nur wenn es am gleichen Ort steht. „Möchte sie die Beute an einem anderen Ort aufstellen, muss sie die Dunkelheit zum Einsperren nutzen. Am neuen Standort erkunden die Bienen mit Orientierungsflügen die neue Umgebung“, so die Imkerin. Einen Smoker, eine Imkerjacke und vieles Weitere zeigte sie den interessierten Kindern. Auf alle Fragen, die gestellt wurden, hatte sie eine Antwort parat. Das Betreuerteam des OGV war von den Ausführungen genauso begeistert wie die Kinder. Fantasievoll bemalten die Kinder noch Holzbienen, als kleine Erinnerung an den wunderschönen Nachmittag. Die Helfer des Vereins hatten noch Spiele im Petto und zur Stärkung ein Picknick, das keine Wünsche offen ließ, vorbereitet. Im Schatten der großen Linde ließen sich alle die Köstlichkeiten schmecken. Die Zeit bis zum Abholen verging auf dem schönen Kinderspielplatz viel zu schnell. Tischtennisplatte, Rutsche, Schaukel, Sandkasten und die neue Kugelbahn bereiteten den Ferienkindern große Freude. Mit einem großen Dankeschön, der Vorfreude auf ein Wiedersehn mit Tanja Deinzer beim Advent unter der Burgruine am 13.12.2026 in Lichtenegg und den Wünschen für noch ein paar schönen Ferientagen endete das Programm und jetzt heißt es: „Sum- sum- sum! Wir kennen die Bienen“!
Naturgartenplakette. (Bild: Kerstin Bodendörfer)

Erfolgreicher Naturgartenabend in Fürnried begeistert Teilnehmer

Großen Anklang fand der Abend zur Naturgartenzertifizierung des Obst- und Gartenbauvereins Fürnried und Umgebung. Die Teilnehmer trafen sich im Naturgarten der Familie Bodendörfer in Fürnried. Zu Beginn konnte jeder den Garten auf eigene Faust erkunden. Hier fachsimpelten die Hobbygärtner über den Gemüseanbau und über Glück und Misserfolg bei der Blumenpracht. Alle bewunderten die vielen liebevoll gestalteten Bereiche im Garten. Später nahmen alle im Schatten der alten Obstbäume Platz, um den Ausführungen der Gartenfachberaterin Michaela Kopp zu lauschen. Bei der Zertifizierung zum Naturgarten gibt es zum einen Kernkriterien, die erfüllt werden müssen. Hierzu zählt der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel, gleiches gilt für den Einsatz von chemisch-synthetischem Dünger und Torfsubstraten zur Bodenverbesserung. Dieser Verzicht stellt aber im Naturgarten keinen Mangel dar. Durch hohe ökologische Vielfalt ist meist ein gutes Gleichgewicht von Nutz- und Schadinsekten sowie Kleinlebewesen. Weitere Punkte kann man erzielen durch einfach blühende Stauden und Blumen, standortgerechte Obstgehölze, eine Vielfalt der Lebensräume, wilde Ecken, Zulassen von Wildkraut sowie eine Grünfläche, die naturnah gepflegt wird. Auch die Bewirtschaftung eines Nutzgartens schauen sich die Juroren der Zertifizierung an. Gemüse, Obst, Beeren und Kräuter, Kompostierung, naturnahe Bodenpflege, Regenwassernutzung können hier die nötigen Punkte bringen. All das ist im Garten der Familie Bodendörfer zu finden. Kopp lud die Hobbygärtner ein, auch ihren Garten zum Naturgarten zu machen. Wer dies gerne durch die Plakette sichtbar machen möchte, kann sich bei gartenbau@amberg-sulzbach.de melden. Mit einer gemütlichen Brotzeit ging der Abend dem Ende zu. 1. Vorsitzende Kerstin Bodendörfer bedankte sich für das große Interesse und wünschte weiterhin viel Freude im Garten.
Reisegruppe OGV Fürnried & Umgebung. (Bild: Jochen Kellner-Bodendörfer)

Am See und bei den Beeren

Traditionell nutzt der Obst- und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung den Feiertag Fronleichnam für seinen Tagesausflug. Die Vorstandschaft des Vereins hat dafür ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Mit dem Ferien-Freund-Bus ging es morgens los. Groß war die Freude, dass am Steuer wieder der Busfahrer Alfred saß, ihn haben die Hobbygärtner schon bei früheren Fahrten ins Herz geschlossen. Das erste Ziel war die Erlebnisholzkugel am Steinberger See. Hier stieg Gästeführerin Elisabeth Wißmann zu. Mit ihr verbrachten die Tagesausflügler einen unterhaltsamen Vormittag unter dem Motto „von der Kohlegrube zum Freizeitparadies“. Auf der Rundfahrt durch das Oberpfälzer Seenland wurde der Steinberger See umrundet, hier konnten die Teilnehmer das vielfältige touristische Angebot sehen, das gleiche gilt für den Murner See mit seinem Karibik-Strand. Der Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur wurde zu Fuß erkundet, mit großem Vergnügen wurde hier übers Wasser gelaufen und die Karpfen gefüttert. Die Geschichte des Taxöldener Forsts hatten viele noch selbst in Erinnerung, aber doch staunten alle, was sich auf dem für die WAA vorgesehenen Gelände entwickelt hat. Im Innovationspark finden über 3000 Menschen Arbeit. Am ProKart Raceland steht dann doch wieder die Freizeit im Mittelpunkt, aber für internationales Publikum so die Gästeführerin. An der Erlebniskugel verabschiedete sich Elisabeth Wißmann. Die Busgruppe machte Mittagspause mit leckerem Essen, kühlen Getränken, kurzen Spaziergängen oder einem Aufstieg auf die Erlebnisholzkugel mit einem sagenhaften Ausblick. Kurz danach stand schon der nächste Programmpunkt an: Beerige Erlebnisführung auf dem Mulzerhof. Das ließ die Hobbygärtner aufhorchen, wie hier im großen Stil Heidelbeeren sowie Himbeeren angebaut und vermarktet werden. Bei Familie Mulzer gab es auch Kaffee und Kuchen. Mit dem Abendessen ei Familie Erras in Erlheim fand ein wunderschöner Tag seinen Abschluss.
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Volles Haus beim OGV Fürnried & Umgebung

Der Obst- und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung traf sich zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Goldender Hahn bei Familie Laurer in Fürnried. 1. Vorsitzende Kerstin Bodendörfer konnte zahlreiche Mitglieder begrüßen. Besonders freute sie sich über die Referentin Wiebke Weiland. Sie startete gleich mit viel Wissenswertem zum Thema „Tolle Wolle”. Als Produktmanagerin bei Jura-Distel zeigte sie auf, wie es um die Wolle der heimischen Schafe bestellt ist. Der Preis für die Rohwoll deckt nicht einmal die Kosten der Schur. Mit der Verarbeitung zu Schafwollpellets soll diese Situation verbessert werden. Aber nicht nur die Landwirte profitieren davon, sondern auch die Hobbygärtner. Handelt es sich doch dabei um einen guten, organischen Dünger. Nachdem sich Frau Bodendörfer herzlich für den Vortrag bedankt hatte, servierte das Gasthaus ein Abendessen, zu dem der Verein seine Mitglieder einlud. Nach dem Totengedenken erinnerte Schriftführerin Renate Päßler an das Vereinsjahr 2025. Schatzmeisterin Ingrid Loos zeigte die finanzielle Lage des Vereins auf. Die Verssammlung hat mit Irmgard Süß eine neue Kassenprüferin bestimmt, sie unterstützt Claudia Oberleiter. Für das Jahr 2026 hat sich die Vorstandschaft wieder viel einfallen lassen, das Programm reicht von einer Tagesfahrt, über das Backofenfest, eigenes Sauerkraut herstellen, bis zum „Advent unter der Burgruine”. Im Laufe des Jahres treffen sich die Mitglieder auch immer wieder zu Arbeitseinsätzen. Die Vorsitzende machte noch Werbung für die Wahl im Jahr 2027. Wer sich vorstellen kann in der Vorstandschaft mitzuwirken, der kann sich gerne schon ein Bild davon machen. „Beisitzer auf Probe” so nennt es der Obst- und Gartenbauverein Fürnried & Umgebung. Motiviert und voller Zuversicht startet der Verein nun ins Vereinsjahr 2026.
Vorsitzende Kerstin Bodendörfer bedankt sich bei Kreisfachberater Markus Fuchs  (Bild: Sandra Henselmann)

Blumige Erfolgsgeschichte seit über 60 Jahren

Draußen am Dorfplatz Fürnried ist alles verschneit, aber drinnen, im Nebenzimmer des Gasthauses „Goldener Hahn“ bei Familie Laurer, verzaubert eine bunte Blütenpracht die Besucher. Azaleen, Bromelien, Anthurien, Orchideen, Christrosen, die ersten Frühlingsblüher und verschiedenste Grünpflanzen wurden von der Birglandgärtnerei Hubner angeliefert. Der Obst- und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung lud zum Kaffeekränzchen und zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung. Neben gemütlicher Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen stand auf eine Blumentombola auf dem Programm. 1.Vorsitzende Kerstin Bodendörfer betonte, dass sich so der Verein erkenntlich zeigen möchte, für die viele Arbeit, die sich die Hobbygärtner mit der Pflege von Blumen und Grün an Haus und Hof machen. Ihr Blick ging in der Vereinschronik zurück Es muss in den 60igern Jahren gewesen sein, als begonnen wurde, im Blumenschmuckwettbewerb die einzelnen Häuser zu bewerten. Lange Zeit traf sich der Verein im ausgehenden Winter um hierfür Urkunden zu verteilen. Vor einigen Jahren wurde der Wettbewerb abgeschafft, zum Glück aber nicht der Blumenschmuck. Kreativ, farbenfroh und abwechslungsreich so zeigen sich die Gärten in und um Fürnried. Kreisfachberater Markus Fuchs referierte, wie solche grünen Oasen entstehen, wie kleine Bereiche auch später noch geändert werden können. Er stellt Bäume, Sträucher, Stauden und viel Blühendes vor, das so manchen Garten bereichern könnten. Wehmut über den Abschied klang beim Grußwort von Bürgermeisterin Brigitte Bachmann-Mühlinghaus mit, aber auch Dank für die geleistete Arbeit im Verein oder im Sinne der Ortsverschönerung. Im Vereinsleben geht es diese Woche gleich weiter. Der OGV wagt sich auf ein etwas anderes Terrain, wenn es heißt „Omega 3 deine Chance für mehr Balance im Alltag“. Die Veranstaltung findet am Freitag 06. Februar 2026 um 18.30 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Fürnried statt.
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