Auszeichnung für innovative Landwirte und Familien
Bio-Regio 2030 fördert Ökoprojekte und bezuschusst in diesem Zusammenhang innovative Landwirte und Kleinbauern für Investitionen in alternative Projekte. Im landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Heinl in Schmidtstadt fanden sich Repräsentanten der Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg, Landschaftspflegeverband und Amt für ländliche Entwicklung ein, um eine Reihe von Preisträgern zu ehren. Die Projektmanagerin der Öko-Modellregion, Annika Reich, zeigte sich bei der Begrüßung der Anwesenden erfreut über den Zuspruch dieser Veranstaltung. Bevor Landrat Richard Reisinger und Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny an die geförderten Betriebsinhaber Schilder überreichten, die die jeweilige innovative Leistung dokumentieren, würdigte Kerstin Walch vom Amt für ländliche Entwicklung das Engagement der geförderten Betriebsinhaber in alternative, moderne Formen der Erzeugung ernährungswichtiger Produkte. Gefördert wurden ein Hühnermobil mit Zubehör, eine Nudelmaschine mit Zubehör und Etikettendrucker mit Waage, eine Maschine zum Dinkelentspelzen, ein Automat für ein Verkaufshäuschen für landwirtschaftliche Produkte, ein Trieur zur Reinigung von Getreide und Ölsaaten, ein Unterläuferschäler mit Mühle sowie eine Saftpresse. Die geehrten Familien stellten ihre Anschaffungen vor und berichteten kurz über erzielte Ergebnisse mit ihren Produkten. Harald Heinl führte seinen Unterläuferschäler vor, der neben Getreide vor allem Buchweizen von den Schalen befreit. Das geschälte Getreide wird dann in der Mühle zu Mehl gemahlen. Unter jahrhundertealtem Natursteingewölbe im Empfangsraum der Familie Heinl rundeten Kaffee und Kuchen den informativen Nachmittag bei Erfahrungsaustausch und Fachgesprächen ab.