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Mesner-Lektoren und Kommunionhelfer-Treffen

Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth lud Ehrenamtliche ein. Zu einem gemeinsamen Abend hatte die Pfarreiengemeinschaft alle Männer und Frauen eingeladen, die als Lektoren, Mesner und Kommunionhelfer tätig sind. Sabine Philipp begrüßte die zahlreichen Anwesenden im Namen des Pfarrgemeinderates und bedankte sich bei Jasmin und Sophia Beck sowie Christa Schmid für die Organisation des Abends im Pfarrheim Neusorg. Nach der Lesung aus dem 1. Brief an die Gemeinde in Korinth, in dem Paulus von den verschiedenen Gaben in dem einen Geist Gottes spricht, erklärte Pater Arul in seinem fundierten Referat das Wesen und die Bedeutung des Lektorendienstes. Der Dienst des Lektors hat seinen Ursprung in der Bibel, die sowohl im Alten als auch im Neuen Testament von der öffentlichen Verkündigung des Wortes Gottes an die Gemeinde berichtet. In einem kirchengeschichtlichen Exkurs zeigte Pfarrvikar Arul auf, wie sich der Lektorendienst von einem niederen Weiheamt als Vorstufe des Priesteramtes hin zu einem Laiendienst für Männer und Frauen entwickelt hat. Die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils betont die aktive Teilnahme und die Verantwortung aller Getauften im Gottesdienst. Damit wird der Dienst der Lektoren zu einem Auftrag Jesu zur Verkündigung und zu einem Dienst für die Gemeinde. Mit einem Überblick über das Kirchenjahr und den Lesezyklus der Kirche sowie mit wertvollen Richtlinien für den Lektorendienst schloss der Referent seinen informativen Vortrag, der mit großem Beifall bedacht wurde. Bevor der Abend mit einem guten Essen und gemütlichen Beisammensein ausklang, bedankte sich Pfarrer Julius Johnrose bei allen Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz in Kirche und Liturgie. „Ihr Dienst ist ein Geschenk und beständiges Glaubenszeugnis, denn durch Sie wird Kirche und die Begegnung mit Gott erlebt!” gab der Geistliche den Teilnehmern mit auf den Weg.
Auf dem Bild sind die Enkel und Urenkel des Kirchenglockenspenders Karl Grimm sen. (Bild: Alexander Hörl)

Vor 75 Jahren eine großzügige Spende, die vier Glocken der Neusorger Kirche

Pfarrkirche Neusorg feiert Dankgottesdienst zu Ehren der Familie Grimm. Am vergangenen Hochfest Maria Himmelfahrt feierte die Pfarrei Neusorg das Patrozinium „Patrona Bavariae“ ihrer Pfarrkirche und gedachte dabei an die damalige großherzige Spende eines Neusorger Unternehmers Karl Grimm sen., der Gründer und Besitzer des Edelkalkwerks. Er wollte mit dieser Spende seine Dankbarkeit darbringen, wenn seine vier Söhne aus dem damaligen Krieg heimkehrten und gab deswegen jeder Glocke Namen von seinen Söhnen. Zu diesem Gottesdienst nahmen einige Enkel des Kirchenglockenstifters aus nah und fern teil. In seiner Eröffnungsrede hob Pater Arul diese besondere Spende hervor, weil die Neusorger können so bis zum heutigen Tag dieses schöne vierstimmige Glockengeläut hören und werden durch dieses Geläut täglich an das Gebet erinnert. Was viele Einwohner vielleicht gar nicht wussten, spendete Karl Grimm sen. auch bereits Steine und Holz für den Bau der Pfarrkirche vor mehr als 75 Jahren. Heute kann man mit recht behaupten, dass ohne die zahlreichen, teilweise sehr wichtigen Zugaben von Unternehmer Karl Grimm sen. es keine so große Kirche in Neusorg geben würde. Nach der Messe führte Erwin Greger die Enkel hoch in den Glockenturm zum Besichtigen der Glocken mit den Inschriften ihrer Väter Ferdinand, Gustav, Ludwig und Karl. In der vorderen Reihe 2.v.re. ist der Sohn des im letzten Jahr verstorbenen jüngsten Sohnes Karl, der Pate der kleinsten Kirchenglocken von vier.

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