Pater Joy Munduplackal (rechts) und der Pastoralreferent der Pfarreiengemeinschaft Brand-Nagel (links) freuten sich zusammen mit den Ministranten, dass sie die Kinder auf den Weg zur Erstkommunion begleiten durften. Am kommenden Sonntag folgt der Festtag für die acht Kinder aus Nagel, mit denen die Kinder aus Brand zusammen vorbereitet wurden. (Bild: Markus König)

Ihr seid meine Freunde - Erstkommunion in Brand

Der Festgottesdienst am „Weißen Sonntag“ in der Pfarrei Brand i.d.Opf. stand unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“. Sechs Buben empfingen dieses Jahr zum ersten Mal das Sakrament der Hl. Erstkommunion: Felix Schindler, Josef Söllner, Louis Wagnitz, Korbinian Thiel, sowie Theo und Karl Schindler. Wie es Tradition in Brand ist, wurden die Kinder zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern vor dem Rathaus von Pater Joy Munduplackal und dem liturgischen Dienst begrüßt bzw. zum Kirchenzug abgeholt. Der Pfarrer bedankte sich bei den Eltern für die Unterstützung und segnete die Kommunionkerzen, sowie die von der Kirchenverwaltung geschenkten Kommunionkreuze. Voller Freude machten sich die Kinder mit ihren Eltern und dem Seelsorgeteam dann auf den Weg in die Pfarrkirche „Herz Jesu“, wo alles liebevoll österlich geschmückt war. Dort gestalteten die Buben dann auch aktiv den Gottesdienst mit. Sie trugen Kyrie und Fürbitten vor und machten sich bei der Gabenbereitung Gedanken zu den wichtigsten Symbolen am Altar: Kreuz, Blumen, Wasser und natürlich Brot und Wein. „Wir bringen Blumen zum Altar. Sie sollen zeigen, wie schön unser Glaube sein kann“, so die Kinder. Pfarrer und Pastoralreferent gaben in der Predigt und bei den Gebeten immer wieder wichtige Impulse: „Eingeladen am Tisch des Herrn will Jesus euch heute so nahe sein, dass er sich selbst euch schenkt im Zeichen des Brotes, d.h. in der Gestalt der Hostie. So hat er es schon seinen Aposteln aufgetragen: Nehmt und esst alle davon, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Gruppe Inshallah unter der Leitung von Beate Zehrer. Voller Begeisterung stimmten Kinder und Erwachsene in die schwungvollen Lieder ein, sodass am Abend bei der Andacht noch einmal alle „danke“ sagen konnten.
Bild

Verkürzte Wallfahrt wegen Dauerregen

Drei Wallfahrer und der von Rudi Ernstberger gesteuerte Bus der Freiwilligen Feuerwehr Fuhrmannsreuth standen pünktlich um 6 Uhr an der Kirche, um zur Fußwallfahrt nach Marienweiher aufzubrechen. Schnell war klar, dass es wohl eine Plage wäre, 40 Kilometer unter Regen und Sturm die Strecke hinter sich zu bringen. Die Lösung war gefunden: verkürzte Wallfahrt mit Treffen zur Mittagszeit am Sportheim des SV Streitau zum gemeinsamen Mittagessen, um dann die letzte Phase zu laufen. Dann wäre es laut Wetterbericht auch trocken. Die wenigen Wartenden in Oberölbühl waren schnell verständigt, Telefonate wurden geführt und Paula König war um halb 9 am Seehausparkplatz, um eventuell Wartenden dort Bescheid zu geben. Die Entscheidung war wohl die Meinung aller, immerhin hatten sich in Streitau 23 Wallfahrer eingefunden, die die restlichen zwei Stunden Fußmarsch noch gemeinsam betend und singend zurücklegten. Am Ortseingang warteten bereits Pater Joy, mehrer Brander, die mit Bus und Auto nach Marienweiher gekommen waren. Nach vielen Jahren wurde der Zug dank des Sponsorings von Klaus Hars wieder einmal von einer Blaskapelle angeführt; die Ebnather Bläser waren nach Marienweiher gekommen und umrahmten auch den Gottesdienst, zu dem sich viele Gläubige aus Brand versammelt hatten. Damit war der Wunsch der Organisatoren in Erfüllung gegangen, dass sich zum Dank- und Wallfahrergottesdienst die Pfarrei in Marienweiher versammeln sollte.

Über beiunsdaheim.de:

north