„Warum muss das Leid immer wieder von vorne beginnen”, so Bürgermeister Anton Kappl am Mahnmal
Bürgermeister Anton Kappl sprach bei seiner Ansprache am Volkstrauertag am Mahnmahl an, das der Zerfall alter Gewissheiten den Alltag prägen. Wir erleben Zweifel, Unsicherheit und Sorgen, die wir bisher nicht gekannt haben. Es sind auch die Herausforderungen der Migration, das Erstarken extremistischer und nationalistischer Tendenzen, denen unsere friedliche demokratische Grundordnung ausgesetzt ist. Die Eskalation der militärischen Konflikte, die begrenzten Möglichkeiten, der Gewalt Einhalt zu gebieten macht Angst. Er stellte die Frage, muss all das Leid immer wieder von vorne beginnen. So ist es wichtig, dass wir am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedenken. Die Sinnlosigkeit der Konflikte in der heutigen Zeit macht uns sprachlos. Daraus erkennen wir, wie gefährdet unser Frieden geworden ist. So sollen wir uns, mehr den je nicht nur heute besinnen, auf die Wichtigkeit des Friedens für Alle. Gemeinsam mahnen für den Frieden so sein Appell, den all die Toten vom heutigen Volkstrauertag haben uns die Botschaft eindeutig mit auf dem Weg gegeben. Für die Toten beider Weltkriege sowie aller Kriegsopfer auch in der Ukraine und Israel und im Dienst gestorbener Soldaten weltweit, legte er als Zeichen des Gedenkens einen Kranz nieder.