Die neu gewählten Vorstandsmitglieder dankten den langjährigen Mitgliedern für die Treue.  (Bild: Mathias Karl)

Ehrungen beim Krieger- und Soldatenvereins

Die Jahreshauptversammlung des Krieger- und Soldatenvereins (KSV) fand in der Vereinsgaststätte „Alisn“ statt und zog 23 Mitglieder an, darunter auch Ehrenmitglieder und ehemalige Mitglieder der Reservistenkameradschaft (RK). Ein besonderer Gruß galt dem 98-jährigen Ehrenmitglied Georg Zierer, der seit 73 Jahren dem Verein angehört und als Kommunbraumeister in Eslarn und Umgebung unter dem Hausnamen „Fritzn Schorsch“ bekannt ist. Der Verein, der 1881 als „Veteranen- und Kriegerverein“ gegründet wurde, trägt seit 1958 den Namen „Krieger- und Soldatenverein“. Ortsvorsitzender Albert Grießl wies in seiner Rede auf den altersbedingt rückläufigen Mitgliederstand hin, den er auf die Abschaffung der Wehrpflicht zurückführte. Alle waren sich einig, dass nur die Wiedereinführung einer verpflichtenden Grundwehrdienstzeit dem Mitgliederschwund und dem Fortbestand des Vereins entgegenwirken könne. Für langjährige Treue geehrt wurden Ludwig Brenner, der dem KSV seit 40 Jahren angehört, sowie von Georg Kleber, Willibald Siegl, Georg Rauch, Josef Kleber, Max Karl und Ludwig Bauriedl, die seit 50 Jahren Mitglied sind. Siegfried Kleber und Günther Hummer feiern ihr 60-jähriges Jubiläum, während Rainer Bauriedl auf 65 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann. Diese treuen Mitglieder waren auch viele Jahre aktiv im Verein tätig. Für besondere Verdienste wurden Karl Kleber, Michael Grötsch und Hans Zierer mit dem Ehrenkreuz ausgezeichnet. Das Verdienstkreuz 2. Klasse erhielten Georg Kulzer und Reinhard Liegl, während das Verdienstkreuz 1. Klasse an Hans Balk, Andreas Karl, Mathias Karl, Max Linsmeier, Stefan Reindl, Wolfgang Stahl, Stefan Süß und Johann Wagner verliehen wurde. Ein weiterer Punkt der Versammlung war die Diskussion über die Aufnahmegebühr der Reservisten. Es wurde beschlossen, dass ehemalige Eslarner Reservisten mit halber Aufnahmegebühr in den KSV eintreten können.
Wiedergewählt wurde das Vereinsgremium mit (vorne v.r.) Kassier Thomas Schmid, Vorsitzender Albert Grießl, 2. Vorsitzender Mathias Karl und Schriftführer Fabian Bauriedl.  (Bild: Mathias Karl)

Neuwahlen beim Soldaten- und Kriegerverein

Der Soldaten- und Kriegerverein wird weiterhin von einer bewährten Führung geleitet. Die einstimmigen Wahlergebnisse im Vereinslokal „Zum Alisn“ bestätigten den solidarischen Zusammenhalt. An der Spitze stehen weiterhin die Vorsitzenden Albert Grießl und Stellvertreter Matthias Karl. Der Vorsitzende erinnerte mit dem Schriftführer Fabian Bauriedl an die Ausschusssitzungen, Veranstaltungen und betonte die Bedeutung des Vereins im Ortsleben. Eine tadellose Kasse präsentierte Thomas Schmid und eine ausgezeichnete Buchführung bescheinigte Kassenprüfer Albin Meckl. Im Grußwort stellte Kreisvorsitzender Richard Berger fest, dass die ehrenamtliche Mitarbeit nicht immer selbstverständlich und der KSV in Eslarn ein Vorzeigeverein sei. Er berichtete über den Rückgang der Mitgliederzahlen im BSB und in den Ortsvereinen. „Die neu eingeführte Wehrpflicht wird sich erst in ein paar Jahren positiv auf die Mitgliederzahlen auswirken.“ Zweiter Bürgermeister Thomas Kleber dankte dem KSV für die Teilnahme am Heimatfest, am allgemeinen Vereinsleben und am Volkstrauertag. Die Grüße der Patenkompanie 1./122 in Oberviechtach übermittelt als stellvertretender Kompaniespieß Stabsfeldwebel Marco Klotz im Beisein seiner ehemaligen Spießkollegen Peter Klemm und Hermann Stollner. „Die Patenschaft sollte auch nach der Verlegung der Kompanie nach Litauen beibehalten werden“, so Klotz. Zügig über die Bühne brachte zweiter Bürgermeister Thomas Kleber die Neuwahlen. Im Ehrenamt bestätigt wurden Vorsitzender Albert Grießl, Stellvertreter Matthias Karl, Schriftführer Fabian Bauriedl und Kassier Thomas Schmid. In den Vereinsausschuss gewählt wurden Hans Brenner, Stefan Reindl, Hans Höllerl, Stefan Süß, Andreas Karl, Michael Reindl, Hans Wagner, Kurt Baumann, Wolfgang Stahl, Hans Götz, Max Linsmeier und Michael Grötsch. Neu dazu kam Hans Zierer. Die Kasse prüfen Robert Brenner und Albin Meckl und die Fahne tragen Mathias Karl und Andreas Karl.
Ein Dank für langjährige Treue richteten (hinten v.r.) Vorsitzender Albert Grießl, Kassier Thomas Schmid, 2. Vorsitzender Matthias Karl und Schriftführer Fabian Bauriedl an (vorne v. l.) Matthias Hölzl (20 Jahre), Robert Werner (40), Hans Winter (40) und Hans Zierer (10). <br> (Bild: Karl Ziegler)

Kriegerverein dankt Mitgliedern für langjährige Treue

Der 1881 unter den Vereinsnamen „Veteranen- und Kriegerverein” gegründete Soldatenverein wurde 1958 in „Krieger- und Soldatenverein” (KSV) umbenannt. Bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal „Zum Aloisn” sprach Ortsvorsitzender Albert Grießl den altersbedingt rückläufigen Mitgliederstand an und begründete dies mit der Abschaffung des Wehrdienstes. Dem Mitgliederschwund und Fortbestand könne laut Vorsitzenden nur die erneute Einführung einer verpflichteten Grundwehrdienstzeit helfen. Die Wehrpflicht war sozusagen der Nährboden für weitere Mitglieder, so dass früher der Mitgliederstand bei über 200 lag. Besonders stolz ist der mit 144 Jahren älteste Ortsverein auf die zwei noch lebenden Kriegsteilnehmer Georg Zierer und Johann Voit. Zudem ist der örtliche KSV mit 165 Vereinsangehörigen laut Kreisvorsitzenden Richard Berger der größte Kriegerverein im Landkreis. Berger überbrachte die Grüße vom Bayerischen Soldatenbund. Ein Dank für die Aktivitäten, vor allem beim Volkstrauertag, kam von zweiten Bürgermeister Thomas Kleber. Die Grüße der in Oberviechtach stationierten Patenkompanie 1./122 übermittelte Kompaniespieß Oberstabsfeldwebel Ronny Peipe im Beiseins seines Vorgängers Peter Klemm. Die Ehrengäste wünschten dem KSV weiterhin eine gute Zukunft. In der Jahresrückschau erinnerte Vorsitzender Albert Grießl auch im Namen von Schriftführer Fabian Bauriedl an drei Ausschuss-Sitzungen, an die Teilnahme am Jahresgottesdienst des Heimatvereins „Eisendorf und Umgebung”, an den Volkstrauertag und die Kriegsgräbersammlung. Im Rahmen eines Jahresgottesdienstes wurde an die verstorbenen Mitglieder, insbesondere an die 2024 verstorbenen Mitglieder Horst Forster und Johann Lindner gedacht. Sicher aufbewahrt wird die Vereinsfahne künftig im neu installierten Fahnenschrank im Vereinslokal „Cafe Karl”. Ein Dank ging an das örtliche Einrichtungshaus Lang für den kostengünstigen Schrank. Eine detaillierte Auflistung der Einnahmen und Ausgaben legte Financier Thomas Schmid vor. Der Höhepunkt der Versammlung waren Ehrungen langjähriger Mitglieder. Ein Dank in Form einer Urkunde für 10jährige Treue ging an Hans Zierer, Alexander Klug, Michael Brenner, Walther Balk, für 20 Jahre an Matthias Hölzl, Michael Reindl und für 40 Jahre an Hans Winter, Robert Werner, Norbert Salomon, Wolfgang Pemsl und Karl Ebenhöh. „Für die nicht anwesenden Mitglieder wird die Ehrung nachgereicht”, so Vorsitzender Albert Grießl und Schriftführer Fabian Bauriedl.

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