Herbert Kopp (3. von links) wurde von Jörk Kaduk, Matthias Grötsch, Julian Kohler und Andreas Pirkl verabschiedet (Bild: Markus Arnold )

Herbert Kopp beendet nach 27 Jahren Amt als Jagdvorsteher

Jagdvorsteher Herbert Kopp beendete nach 27 Jahren sein Amt als Jagdvorsteher. Bei der Jahreshauptversammlung bedankte er sich bei der Jagdgenossenschaft Kürmreuth-Hannesreuth für die Zusammenarbeit. „In meiner Amtszeit gab es sowohl gute als auch schlechte Zeiten mit Nackenschlägen. Vor allem die Anfangszeit war etwas schwierig”. Nachdem er jedoch seine Jägerprüfung abgelegt habe und sich mehr Wissen aneignete, wurde es leichter, erklärte er. Im Großen und Ganzen sei er zufrieden, sein Amt habe ihm auch Spaß gemacht. Kopp betonte, dass sein Hobby der Wegebau sei und erinnerte an die Zeiten, in denen sieben bis acht Jagdgenossen mit Hand- und Spanndienst und drei Bulldogs die Wege ausbesserten. Anschließend setzten sie sich zu einer Brotzeit zusammen. „Heutzutage macht man diese Arbeiten mit Baggern und schwerem Gerät, allerdings muss sich jemand darum kümmern und die Arbeiten begleiten!”, so Kopp. Als Anerkennung für seine lange Amtszeit überreichte ihm Julian Kohler einen Geschenkkorb mit einem Gutschein. Jagdpächter Markus Aigner verlas den Abschussbericht, bei dem er vier Hirsche, ein Schmaltier, zwei Kälber und elf Sauen schoss. Der Abschuss des Rehwildes wurde vergangenes Jahr auf 55 Stück erhöht. Der Jagdschilling beträgt 7 Euro pro Hektar und wird für den Straßen- und Wegebau verwendet. Bürgermeister Jörk Kaduk bedankte sich bei Herbert Kopp: „Ich schätze Deine Direktheit, die auch Klarheit schafft”, bemerkte er. Bei den Neuwahlen wurde Julian Kohler zum Jagdvorsteher gewählt, sein Stellvertreter wurde Andreas Pirkl. Matthias Grötsch übernahm das Amt des Beisitzers.

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