Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft
Zur Jahreshauptversammlung kam die Jagdgenossenschaft im Gasthaus in Ölbrunn zusammen. Wirt Josef Scherm, zugleich Jagdpächter, hatte wie gewohnt zum traditionellen Jagdessen eingeladen. Jagdvorsteher Florian Söllner dankte dafür herzlich. Bürgermeister Bernhard Schindler dankte der Genossenschaft für die Spende von 750 Euro zur Wegesanierung und bat zugleich um weitere Unterstützung. Positiv hob er hervor, dass die Gemeinde als Mitglied die genossenschaftseigenen Geräte nutzen könne. Erfreulich sei auch, so Söllner, dass im Jahr 2025 keine Wildschäden gemeldet wurden. Sehr positiv, denn das Geld würde vor allem für Wartung und Reparaturen der eigenen Maschinen benötigt, die häufig im Einsatz seien. In diesem Zusammenhang bat er darum, die Geräte nach der Nutzung wieder sauber zurückzugeben. Sein besonderer Dank galt den Jagdgenossen, die sich um Wartung und Einstellung der Maschinen kümmern. Jagdpächter Josef Scherm berichtete anschließend über die Abschusszahlen: zwei Wildschweine, sechs Füchse, ein Dachs und zwei Graureiher. Bei den Rehen wurden 14 Stück registriert, von denen allerdings drei dem Straßenverkehr zum Opfer fielen; zwei Kitze verendeten zudem in einem Zaun. Kassier Benedikt Drehobel legte einen Bericht über die solide finanzielle Lage der Genossenschaft vor. Kassenprüfer Rudi Ernstberger bestätigte eine einwandfreie und ordentliche Kassenführung. Auch über das derzeit diskutierte, jedoch noch nicht beschlossene neue Jagdgesetz informierte Florian Söllner. Dieses würde es Jagdgenossenschaften ermöglichen, eigene Abschusspläne erstellen. Keine Notwendigkeit in Brand, stellte der Jagdpächter fest, auch weil man sich dann um den Verbiss selber kümmern müsste. Keine Debatte gab es um den Jagdschilling. Die Jagdgenossen einigten sich darauf, erneut 750 Euro aus dem Jagdpachtschilling an die Gemeinde für den Wegebau zu überweisen.