50 Jahre nach der Einschulung in die damalige Volksschule gab es viel zu erzählen. Manche Männer und Frauen erkannten sich nicht auf Anhieb wieder. Die Lehrerinnen Maria Voit-Steinberger (zweite Reihe, zweite von links stehend) und Dagmar Heine (dritte Reihe, erste rechts) sowie Rektorin a.D. Waltraud Waag-Schmidt (vierte Reihe, erste rechts) mischten sich beim Klassentreffen ebenfalls unter die Ehemaligen, (Bild: Martin Hanauer)

50 Jahre schnell vergangen

Rund fünf Jahrzehnte nach ihrer Einschulung im Jahr 1976 trafen sich kürzlich 47 ehemalige Schüler und Schülerinnen der vier damaligen Einschulungsklassen der Schulen Vohenstrauß und Altenstadt bei Vohenstrauß. Nicht zu fassen, aber seit unserem ersten Schultag sind tatsächlich rund 50 Jahre vergangen, sagte Mitorganisator Gerhard Schieder bei der Begrüßung in der Gaststätte Kegelbahn TriffNix in Altenstadt bei Vohenstrauß. Dem Organisationsteam gehörten weiterhin an: Brigitte Scherer-Schrödl, Christine Hüttl, Rita Thalhofer geb. Wiesent, Ilona Wurdack, Sabine Völkl geb. Thielsch, Sonja Fischer geb. Zeller, Gerhard Schieder, Martin Puff, Peter Grosser und Martin Hanauer. Nach der Kaffeerunde machten sich alle auf um Erinnerungsfotos vom Treffen zu machen. Besonders freute das Organisationsteam und alle Anwesenden, dass drei (siehe Text unter dem Bild) der damaligen Lehrerinnen sich die Zeit nahmen und das Treffen besuchten. Nicht vergessen wurden die verstorbenen Lehrer und Lehrerinnen Veronika Scherm, Johanna Fischer und Wilfried Siebert sowie die verstorbenen Mitschüler Martin Helgert, Udo Forstner, Johann Eckl, Andreas Scheuner und Markus Urban. Bei herrlichem Sommerwetter wurden von Nachmittag an den ganzen Tag bis in die Nacht hinein gute und angenehme Gespräche unter den Anwesenden geführt. Man erinnerte sich gemeinsam an viele schöne Stunden und Gegebenheiten der gemeinsamen Schulzeit. Abschließend wurde vereinbart, sich bereits in 5 Jahren, und nicht wie üblich erst in 10 Jahren, wieder treffen zu wollen.
Rektorin Katja Meidenbauer und Lehrkräfte freuen sich mit ihren Schülern der 2. Jahrgangsstufe. (Bild: Lara Zachmann)

Igelhäuschen für das Schulgelände

An der Grundschule Vohenstrauß drehte sich im Heimat- und Sachunterricht für die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen in den vergangenen Wochen alles um ein besonderes heimisches Tier: den Igel. Mit großem Interesse beschäftigten sich die Kinder mit Lebensweise, Ernährung und den Herausforderungen, denen Igel insbesondere in der kalten Jahreszeit gestellt sind. Ausgangspunkt des Projekts war die Erfahrung der Schülerin Sophie Scherm, die in ihrem Garten einen hilfsbedürftigen Igel gefunden und versorgt hatte. Ihr Bericht weckte nicht nur die Neugier der Mitschüler, sondern führte schließlich zur Idee, den Tieren auch auf dem Schulgelände ein geschütztes Winterquartier zu bieten. Dank der großzügigen Unterstützung von Familie Wolf, die die benötigten Materialien zur Verfügung stellte, konnte das Vorhaben schnell Gestalt annehmen. In der Schreinerei Kick wurden die Bretter dankenswerterweise fachgerecht zugeschnitten und gehobelt. Beim anschließenden Bau der Igelhäuschen packten mehrere Eltern, Hausmeister und Lehrkräfte gemeinsam an. Mit handwerklichem Geschick und Teamarbeit entstanden drei stabile Unterschlupfe, die nun auf dem Schulgelände ihren Platz gefunden haben. Mittlerweile stehen die fertigen Igelhäuschen auf dem Schulgelände bereit und bieten den Tieren einen geschützten Platz für die kalte Jahreszeit. Die Klassen hoffen nun gespannt, dass bald die ersten stacheligen Gäste einziehen – ein Beispiel dafür, wie Umweltbildung im Schulalltag praktische Bedeutung erhält.
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