Vorstand, Vereinsausschuss und Gäste unten von links nach rechts: 2.Vorst. Kurt Kasseckert, Schatzmeister Klaus Steffenhagen, 1.Vorst. Martin Worf, Schriftführer Gerhard Lang, Chorleiter Gottfried Hoffmann. Hinten: Bürgerm. Toni Dutz, Manfred Herold, Gruppenvorsitzender Stefan Werner, Ralf Strobl, Gerhard Zimmermann, Hubert Fischer, Franz Erlacher, Heinrich Weber und Erich Trottmann (Bild: Gerhard Lang)

Gesangverein Schönhaid blickt positiv auf arbeitsreiches Jahr zurück

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des GV 1930 Schönhaid konnte 1.Vorstand Martin Worf 1.Bürgermeister Toni Dutz, sowie den Gruppenvorsitzenden der Sängergruppe Wiesau, Stefan Werner, der mittlerweile aktiver Sänger im Verein ist, begrüßen. Schriftführer Gerhard Lang und Chorleiter Gottfried Hofmann blickten in ihren Berichten auf ein erneut arbeitsreiches Jahr zurück. Bei insgesamt 10 öffentlichen Auftritten, auch außerhalb des Ortes, war man u.a. beim Wiesauer Bürgerfest, in Wildenau und beim traditionellen Weihnachtssingen in Schönhaid präsent. Diese seien beim Publikum immer gut angekommen und mit Applaus bedacht worden. Auch haben im vergangenen Jahr fünf neue Sänger zu uns gefunden, da ein benachbarter Gesangverein den Singbetrieb einstellen musste. Dies wirkte sich positiv für den Verein aus. Der Chorklang habe sich verbessert, jede Stimme sei gut besetzt und die neuen Sangesbrüder tragen zum harmonischen Vereinsleben bei. Durch die Anschaffung neuer Vereinsjacken konnte man jetzt auch in der Öffentlichkeit wieder einheitlich auftreten. Schatzmeister Klaus Steffenhagen berichtete trotz einiger Anschaffungen, die getätigt werden mussten, von einem zufriedenen Kassenstand. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen gab es keine Veränderungen. Mit diesem Vertrauen der Mitglieder könne man zuversichtlich in die Zukunft blicken. Wichtig sei es weiterhin, altes Liedgut zu pflegen, neues einzuproben, neue Sänger zu werben, öffentlich präsent zu bleiben, den guten Zusammenhalt zu pflegen und den eifrigen Singstundenbesuch zu festigen. So könne man auch das gesteckte Ziel: das 100jährige Bestehen des Vereins und den Erwerb der „Zelterplakette”, die höchste Auszeichnung für Amateurchöre, erreichen. Mit dem Sängerspruch „Eintracht hält Macht” und einen positiven Blick in die Zukunft wurde die Versammlung beendet.
Der Gesangverein Schönhaid hat seit einigen Tagen einen neuen Ehrenvorstitzenden: Erich Trottmann (2. von rechts). Zur Ernennung gratulierten Bürgermeister Toni Dutz (rechts), sowie Karl Herrmann (Vors. Sängerkreises- Nordoberpfalz), Dirigent Gottfried Hofmann, Stefan Werner (Vors. Sängergruppe Wiesau) und der amtierende Vorsitzende des Gesangvereins Schönhaid, Martin Worf (von links). (Bild: Werner Robl)

Erich Trottmann jetzt Ehrenvorsitzender beim Gesangverein Schönhaid

Einmal im Jahr, an einem Freitag im Sommer, entfällt beim Gesangverein Schönhaid die Singstunde. Dann feiert der Chor das vereinsinterne Sommerfest, zum dem auch Freunde und Gönner eingeladen sind. Diesmal war es der Vorsitzende des Sängerkreises-Nordoberpfalz, Karl Herrmann aus Pleystein. Für den Besuch gab es einen besonderen Anlass: Erich Trottmann wurde in Anerkennung seiner langjährigen Verdienste, zuletzt als Vorsitzender, zum Ehrenvorstand des Gesangvereins Schönhaid ernannt. „Jede Gemeinde, jede Stadt, kann froh sein, wenn sie so einen Mann hat“, würdigte der Gast aus Pleystein die ehrenamtliche Arbeit des 82-jährigen Schönhaiders, der sich im Jahr 1957 dazu entschloss, aktiver Sänger und wenig später auch Theaterspieler im Verein zu werden. In den Folgejahren übernahm Trottmann auch verschiedene Ämter an der Vereinsspitze. Unvergessen sind seine Auftritte bei Weihnachtsfeiern und Faschingsabenden mit der „Nudelberger Hofkapelle“ und den „Schönhaider Hofsängern“. 1960 wurde er Liederwart. Von 1986 bis Anfang 2024 leitete Trottmann den Gesangverein als Erster Vorstand Zu den besonderen Eigenschaften des Bassisten gehören seine Redegabe und Ausdrucksweise. Nun sei es an der Zeit, dass die „Sängerfamilie“, wie es der amtierende Vorsitzende Martin Worf zuvor formuliert hatte, „Erich Trottmann wegen seiner unbezahlbaren Arbeit zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen“, unterstrich Hermann. „Trottmanns geleistete Arbeit ist einmalig“, wusste Bürgermeister Toni Dutz. Erich sei ein besonderer Mensch und ein Original, meinte Dutz und fügte hinzu, dass es von der Sorte Originale „nur noch wenige gibt.“ Dutz bezeichnete Trottmann als „echten Freund“, den man an diesem „bewegenden Abend“ ehre. „Wenn einer den Ehrenvorsitz verdient hat, dann er.“ Darauf der Schönhaider: „Wenn ich ehrlich bin, fehlen mir die Worte und kann nur hoffen, dass ihr mit meiner Arbeit zufrieden wart. Ich verspreche, dass ich dem Verein treu bleiben werde“, schloss Erich Trottmann seine Dankesrede.

Über beiunsdaheim.de:

north