Die erfolgreichen Teilnehmer der Leistungsprüfung nach der Abnahme, eingerahmt von den Gratulanten. Knieend von links: Johannes Göttlinger, Ronja Kraus, Christian Bauer, Kay Häusler, Bastian Götz, Kilian Kraus, Simon Blind und Andreas Riegel. Stehend von links: Schiedsrichter Horst Kellner, Ausbilderin Christina Rabenstein, Thomas Luber, Johannes Amann, Bürgermeister Uwe König, Richard Pröm, Dominik Rettinger, Hubert Kohl, Andreas Kohl, Werner Luber, Michael Grüner, Martin Böhm, Bernd Lehner, Andreas Luber, Julian Klier, Jörg Weich, Schiedsrichter Christoph Erras, Karl Luber und KBM Frank Schloß. (Bild: Georg Rabenstein)

21 Feuerwehrler aus Freihung meistern Abnahme ohne Fehler

„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ – so lautet das Einsatzstichwort an die alarmierten Feuerwehrkräfte bei einem schweren Verkehrsunfall. Auf solch ein Szenario bereitet die Einsatzkräfte unter anderem das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ vor, welches kürzlich bei der Feuerwehr Freihung abgehalten wurde. Das Besondere an der Abnahme: Erstmals nahmen vier Anwärter am sogenannten „Ü40“-Abzeichen im Bereich der technischen Hilfeleistung teil. Diese neue Variante der Leistungsprüfung wird für die Feuerwehren der Oberpfalz erst seit diesem Jahr angeboten. Es richtet sich an erfahrene Einsatzkräfte über 40 Jahre. Voraussetzung ist unter anderem das bereits abgelegte Leistungsabzeichen der höchsten Stufe „Gold-Rot“. Ziel ist es, auch langjährige Feuerwehrdienstleistende weiterhin zu fordern und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Insgesamt 21 Kameradinnen und Kameraden stellten sich den verschiedenen Aufgaben. In einer Woche bereiteten sich die Teilnehmer engagiert und gewissenhaft auf die geforderten Aufgaben vor: Aufbau einer Verkehrsabsicherung, Sicherstellung des Brandschutzes, Bereitstellen der technischen Geräte, sicherer Unterbau des Unfallfahrzeuges sowie die Betreuung der verletzten Person und schließlich die Befreiung des Unfallopfers mittels hydraulischem Spreizer und Schere. Zusätzlich galt es Fragebögen zu beantworten, Gefahrgutkennzeichen zu erkennen und im Rahmen der Gerätekunde einzelne technische Gerätschaften zu erklären und den Aufbewahrungsort im Fahrzeug zu nennen. Die Übungsabende zahlten sich aus, die gestellten Aufgaben wurden zügig, fehlerfrei und routiniert abgearbeitet. Das Schiedsrichterteam, mit Horst Kellner, Christoph Erras und Kreisbrandmeister Frank Schloß, gratulierte und freute sich über die solide Ausbildungsarbeit bei der Feuerwehr Freihung. Bürgermeister Uwe König dankte den Einsatzkräften, welche mit ihrer Leistung zeigten, dass sie für einen potenziellen Ernstfall sehr gut vorbereitet sind. Sichtlich stolz äußerte sich abschließend die Ausbilderin Christina Rabenstein über die tadellose Abnahme. Den erfolgreichen Leistungsnachweis ließen die Teilnehmer bei einer gemeinsamen Brotzeit ausklingen.
Die zehn erfolgreichen Teilnehmer der MTA-Abschlussprüfung mit den Schiedsrichtern und Führungskräften. Von links nach rechts. KBM Alexander Zeitler, Bürgermeister Uwe König, KBM Michael Werner, Johannes Göttlinger, Karl Luber, Bastian Götz, Christian Bauer, Ronja Kraus, Kay Häusler, Andreas Kohl, Marvin Lohr, Johannes Großer, Fabian Prösl, Kilian Kraus, stellvertretender Kommandant Johannes Amann, KBM Andreas Luber und KBR Christof Strobl. (Bild: Christina Rabenstein)

Truppführerqualifikation bei der Feuerwehr Freihung

Zehn engagierte Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehr Freihung absolvierten kürzlich erfolgreich die Abschlussprüfung der Modularen Truppausbildung (MTA). Die Teilnehmer haben damit die Qualifikation zum Truppführer erlangt. Die Voraussetzungen hierfür wurden über mindestens zwei Jahre durch Ausbildungen und Übungen am Standort und durch Ergänzungsmodule geschaffen. In der Vorbereitung zur Prüfung auf das MTA-Abschlussmodul wurden die Grundlagen nochmals vertieft und den Teilnehmern gezielt die Aufgaben eines Truppführers vermittelt. Die Feuerwehrleute sollen nun in die Funktion des Truppführers hineinwachsen, und somit im Einsatzfall Verantwortung für weitere Truppmitglieder übernehmen können. Ronja Kraus, Johannes Göttlinger, Marvin Lohr, Johannes Großer, Andreas Kohl, Fabian Prösl, Christian Bauer, Kilian Kraus, Bastian Götz und Kay Häusler stellten sich der Herausforderung und bewiesen ihre Fähigkeiten. Die Prüfung bestand aus einem schriftlichen Teil mit Fragen aus verschiedenen Aufgabenbereichen der Feuerwehr. Außerdem mussten sich die Prüflinge auch einer praktischen Prüfung unterziehen. Diese beinhaltete eine Truppaufgabe und eine Gruppenaufgabe. Die Aufgaben des Trupps waren: Auffinden einer bewusstlosen Person, Halten und Rückhalten, Sichern eines Fahrzeugs, Umlagern und Transportieren eines Patienten sowie das Erkennen einer Gefahrgutkennzeichnung. Bei der Gruppenaufgabe ging es um den Einsatz von Hebekissen mit Personenrettung. Der Fokus der Prüfer lag dabei nicht nur auf der korrekten und sicheren Umsetzung der erhaltenen Aufgabe, sondern vor allem auf der Kommunikation zwischen den einzelnen Trupps und dem Gruppenführer. Die Kommandanten und Ausbilder der Wehr hatten die Prüflinge im Vorfeld bestens ausgebildet. Schiedsrichter waren Karl Luber, Kreisbrandrat Christof Strobl und die Kreisbrandmeister Alexander Zeitler, Michael Werner und Andreas Luber. Die anwesenden Führungskräfte gratulierten den Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und forderten sie auf auch künftig engagiert an Ausbildungen und Übungen teilzunehmen. Bürgermeister Uwe König bedankte sich für die erbrachten Ausbildungsstunden und die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft, bevor man sich im Gerätehaus zum gemeinsamen Abschlussessen zusammensetzte.

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