Die Fachakademie für Sozialpädagogik am Beruflichen Schulzentrum in Neustadt verabschiedet 44 Absolventinnen und Absolventen. (Bild: Max Korndörfer)

Feierliche Abschlussfeier im KulturGut Altenstadt

Bei strahlendem Sommerwetter und in der besonderen Atmosphäre des KulturGuts Altenstadt verabschiedete die Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik ihre 44 Absolventinnen und Absolventen in einen neuen Lebensabschnitt. Zahlreiche Angehörige, Freunde und Ehrengäste feierten gemeinsam mit den frisch gebackenen Erzieherinnen und Erziehern einen festlichen und zugleich emotionalen Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung. Bereits der Sektempfang im idyllischen Außenbereich sorgte für einen gelungenen Auftakt. Das Eventteam der Studierenden hatte unter der Leitung von Lehrkraft Sabine Sailer liebevoll selbst hergestellte Häppchen vorbereitet und trug so zu einer herzlichen und entspannten Atmosphäre bei. Überall waren festlich gekleidete Gäste zu sehen, die bei bestem Wetter die Vorfreude auf die Feier genossen. Schulleiter Frank Eckstein begrüßte die zahlreichen Gäste und würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. In seinem Grußwort gratulierte der stellvertretende Landrat Albert Nickl den jungen Fachkräften herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Als Bürgermeister und Träger eines Kindergartens, so betonte er, liege ihm die Ausbildung pädagogischer Fachkräfte besonders am Herzen. Gleichzeitig sicherte er der Fachakademie auch künftig seine Unterstützung und ein offenes Ohr für ihre Anliegen zu. Den Höhepunkt der Feier bildete die Festrede des Leiters der Fachakademie, Roland Kusche, der die vergangenen Ausbildungsjahre mit einem augenzwinkernden Vergleich beschrieb. Die Studierenden seien vor drei Jahren als kleine Raupen an die Fachakademie gekommen und hätten sich durch das „Anfressen“ von Wissen, praktischen Erfahrungen und persönlichen Kompetenzen Schritt für Schritt weiterentwickelt. Nach zahlreichen Praktika, Prüfungen und der intensiven Auseinandersetzung mit pädagogischen Themen seien aus ihnen schließlich bunte Schmetterlinge geworden, die nun bereit seien, in Kindertagesstätten, Horten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ihre Flügel auszubreiten. Mit einem Schmunzeln bat Kusche die Absolventinnen und Absolventen darum, auch künftig immer wieder an ihre „alte Wiese“ zurückzukehren und von ihren Erfahrungen aus der Berufspraxis zu berichten. Im Anschluss wurden die besten Absolventinnen des Jahrgangs ausgezeichnet. Jacqueline Schertl erreichte mit der Traumnote 1,06 das beste Ergebnis, gefolgt von Anna-Lena Koch (1,17) und Tanja Käß (1,23). Große Freude herrschte außerdem darüber, dass zahlreiche Absolventinnen und Absolventen zusätzlich das Zeugnis der fachgebundenen Fachhochschulreife entgegennehmen konnten – ein Erfolg, auf den die Lehrkräfte der Fachakademie besonders stolz sind. Mit der feierlichen Übergabe der Abschlusszeugnisse erhielten schließlich alle die Anerkennung für ihre Leistungen der vergangenen drei Jahre. Für emotionale Momente sorgten anschließend die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Abschlussklassen. In ihren persönlichen und zugleich humorvollen Ansprachen bedankten sie sich bei den Lehrkräften für deren fachliche Begleitung, Geduld und Unterstützung während der Ausbildungszeit. Für den stimmungsvollen musikalischen Rahmen sorgten der Chor und die Band der Fachakademie unter der Leitung von Mäx Braun und Uli Schmutzer. Mit ihren abwechslungsreichen Liedbeiträgen begeisterten sie das Publikum, das die Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus honorierte. Den gelungenen Abschluss fand die Feier bei einem gemeinsamen Burgeressen im wunderschönen Außenbereich des KulturGuts. In entspannter Atmosphäre wurden Erinnerungen ausgetauscht, Zukunftspläne geschmiedet und viele gute Gespräche geführt – ein würdiger Ausklang für einen Tag, an dem aus engagierten Studierenden offiziell staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher wurden.
Schulleiter Frank Eckstein begrüßte alle Interessierten für die Fachakademie für Sozialpädagogik am Beruflichen Schulzentrum in Neustadt. (Bild: Roland Kusche)

Infoabend der Fachakademie für Sozialpädagogik in Neustadt begeistert zahlreiche Besucher

Die Staatl. Fachakademie für Sozialpädagogik in Neustadt öffnete ihre Türen für alle, die sich für die Weiterbildung zum/zur Erzieher/in interessieren – und bot einen informativ wie atmosphärisch besonderen Abend. Nach der musikalischen Begrüßung durch die Schulband unter Leitung von Ulli Schmutzer und Mäx Braun hießen Schulleiter Frank Eckstein gemeinsam mit FakS-Leiter Roland Kusche und SEJ-Leiterin Elke Kusche, die Besucher herzlich willkommen. Besonders eindrucksvoll waren die persönlichen Einblicke mehrerer Studierender, die ihre individuell sehr unterschiedlichen Wege in den Erzieherberuf vorstellten. Deutlich wurde dabei: Das Eintrittsalter spielt keine Rolle, und die Zugangswege sind vielfältig – vom mittleren Bildungsabschluss mit anschließendem SEJ über bereits absolvierte Berufsausbildungen bis hin zu Fachabitur und Abitur und verschiedensten Berufen. Nach einem weiteren musikalischen Beitrag der Band konnten die Gäste das Schulhaus erkunden und an verschiedenen Stationen typische Elemente des Ausbildungsalltags kennenlernen: Zahlreiche Stationen, darunter Live Painting, ein Bewegungsparcour im Klassenzimmer, Interessantes zur naturwissenschaftlichen-mathematischen Bildung und zum Erasmusprojekt. Eine Ausstellung von Lichtobjekten, welche die Studierenden selbst hergestellt haben, verlieh der ganzen Veranstaltung ein besonderes Ambiente. Zum Abschluss wiesen die Verantwortlichen auf einen weiteren wichtigen Termin hin: Am 22. November findet von 9 bis 14 Uhr am BSZ Neustadt der Bewerbersamstag statt. Termine für weitere Bewerbungsgespräche können noch jederzeit vergeben werden. Interessierte können sich bei Fragen auch direkt an Herrn oder Frau Kusche wenden (rkusche@bsznew.de oder ekusche@bsznew.de).
Absolventinnen und Absolventen zur Pädagogischen Fachkraft für Grundschulkindbetreuung mit Studiendirektor und stellvertretendem Schulleiter Tobias Krafczyk (links 2. Reihe) und Studiendirektorin Elke Kusche (links, 1. Reihe) und weiteren Ehrengästen.  (Bild: Max Korndoerfer)

Qualifizierte Grundschulkindbetreuung durch Fachkräfte des Beruflichen Schulzentrums

Die Einrichtungen der Grundschulkindbetreuung dürfen sich über fachlich qualifizierten Zuwachs freuen. Sechs Absolventinnen und Absolventen haben die zweijährige Weiterbildung am Beruflichen Schulzentrum Neustadt geschafft und erlebten einen würdigen Abschluss im Beisein von Ehrengästen und vielen Freunden und Familienangehörigen. Die sehr persönlich gehaltene Abschlussfeier eröffnete Stellvertretender Schulleiter Tobias Krafczyk, der in Anlehnung an die griechische Mythologie den angehenden Fachkräften mit den Flügeln von Ikarus den Wunsch mit auf den Weg gab, dass auch sie sich über kommende Hindernisse und Schwierigkeiten hinwegsetzen sollten. Stellvertretende Landrätin Andrea Lang stellte den Mut der Fachkräfte heraus, die alle einen Beruf vor der Ausbildung hatten und sich den neuen Herausforderungen einer Weiterbildung stellten. Tanja Kippes als Vertreterin der Stadt Neustadt machte auf die Bedeutung des Berufes aufmerksam und gab Tipps für die beruflichen Herausforderungen. Elke Kusche als Fachbereichsleitung äußerte ihren großen Respekt vor den Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler. Sie hob die Resilienz, die sie zeigten, heraus. Dabei diente ein Kreisel als Symbol für die Bedeutung von Impulsen, die Aufforderung in Schwung zu bleiben und das Bewusstsein bei Situationen, in denen man ins Wanken kommt, nicht aufzugeben. Klassenleiter Max Korndörfer gab den Absolventen abschließend wohlwollende Worte mit auf den Weg. Die Schulband der Fachakademie für Sozialpädagogik mit Ulli Schmutzer und Mäx Braun umrahmte den Abend, der durch einen gelungenen Beitrag der Schülerinnen und Schüler und einer beeindruckenden Rede von Doris Sommer bereichert wurde. Mitschülerinnen der ersten Fachklasse sorgten mit einer Bewegungsgeschichte für Bewegung aller Gäste und gaben gute Wünsche am Schluss mit dem Lied „Möge die Straße“ an die Absolventen weiter. Über einen Geldpreis und anerkennende Worte der Ehrengäste freute sich die Beste, Doris Sommer, die einen Notendurchschnitt von 1,00 hatte.
Am Infoabend der Fachakademie für Sozialpädagogik gab es Einblicke in die Ausbildung des Erziehers/der Erzieherin. (Bild: Max Korndoerfer)

Infoabend der Fachakademie für Sozialpädagogik in Neustadt

Die Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik in Neustadt öffnete für alle, die sich für die Weiterbildung zum/zur Erzieher/in interessieren, die Türen für einen spannenden Informationsabend. Nach der musikalischen Begrüßung durch die Schulband unter Leitung von Uli Schmutzer begann der Abend mit der Vorstellung des SEJ (Sozialpädagogisches Einführungsjahr), bei der sowohl die praxisnahen Inhalte präsentiert als auch Fragen dazu beantwortet wurden. Anschließend begrüßten der Leiter der FakS, Roland Kusche, die Leiterin des SEJ, Elke Kusche, und Schulleiter Frank Eckstein die Besucher herzlich. Zunächst stellten einige Studierende ihren beruflichen Werdegang vor und zeigten, dass es unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zu diesem spannenden Berufsfeld gibt und dass gerade das Eintrittsalter keine Rolle spielt. Egal ob man vorher einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf erlernt hat, ob man nach dem mittleren Bildungsabschluss das SEJ absolviert hat oder ob man ein Fachabitur oder Abitur erreicht hat – die Wege zum Erzieherberuf sind sehr vielfältig. Nach weiteren Liedern der Band gab es für die Besucher die Möglichkeit, sich im Gang durch das Schulhaus einen Einblick in den Alltag der Fachakademie zu verschaffen. Zahlreiche Stationen, darunter die Zeichenwerkstatt, ein Bewegungsparcours im Klassenzimmer, Interessantes zur naturwissenschaftlichen-mathematischen Bildung, zur Religionspädagogik und zum Erasmus-Projekt. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt – mit frischen Waffeln, Glühwein und Kinderpunsch. Eine Ausstellung von Lichtobjekten, welche die Studierenden selbst hergestellt haben, verlieh der ganzen Veranstaltung ein besonderes Ambiente. Die Verantwortlichen verwiesen am Ende noch darauf, dass ein wichtiger Termin noch bevor steht: Am 23.11 findet von 9 – 14 Uhr am BSZ Neustadt der Bewerber-Samstag statt. Bei Fragen und Interesse kann sich jederzeit noch an Herrn Kusche unter RKusche@bsznew.de gewendet werden.
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