auf dem Bild sind v. li. stehend Alexander Veigl, Tobias Schraml, Lukas Zehn, Jonas Heinl, Dominik Ritter, Christian Heinl, Sven Hupas, Florian Heinl und sitzend v. li. Stefanie Schindler, Stefanie Ritter, Sabine Findeis. (Bild: Alexander Hörl )

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Freiwilligen Feuerwehr Neusorg

In ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorsitzende Alexander Veigl alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Neusorg recht herzlich, allen voran den 1. Bürgermeister Peter König. Er ging auf die zahlreichen Veranstaltungen und Feste ein, die seine Kameraden besucht bzw. selber veranstaltet hatten. Auch konnten sie 14 Mitglieder zum Geburtstag gratulieren. Er bedankte sich bei seiner Vorstandschaft für die getane Arbeit und auch von den Kameraden für ihre Einsätze bei Brandfällen, Unfällen und sonstige Hilfsleistungen. Bei Peter König bedankte er sich abschließend für die immerwährende Unterstützung der Wehr. Nach den Worten des Vorsitzenden folgte der Bericht des ersten Kommandanten Florian Heinl. Er gab einen Überblick über das Geleistete im Jahr 2025. Zurzeit sind 43 Personen aktiv bei der FFW Neusorg, davon 37 männlich und 6 weiblich. Zu den 15 Atemschutzträgern sagte er, dass sie sich in die Liste der Kriechstrecke eintragen sollten. Es wurden ferner 17 Übungen abgehalten, bei der 220 Helfer mit einem Zeitaufwand von insgesamt 480,8 Stunden im Einsatz waren. Die 29 Einsätzen im Jahr lassen sich folgendermaßen aufgliedern, 4 BMA-Einsätze, fünf Brandeinsätze, 17 technische Hilfsleistungen und drei Sicherheitswachen. Hier wurden 357 Helfer eingesetzt und 382,6 Stunden geleistet. Insgesamt kommen die Einsatzkräfte auf eine Gesamtstundenanzahl in Höhe von 862,6 Stunden. Weiter teilte der Kommandant mit, dass die Kameraden an verschiedene Lehrgänge teilgenommen haben wie z. B. Sebastian Herrmann an THL Block 1–4 in Regensburg, Jonas Heinl und Johannes König im Brandhaus in Würzburg, bei der Katastrophenschutz-Kontingentübung des Landkreises Tirschenreuth, eine Spreizerübung der Fa. Weber beim ASF. Außerdem teilte er seinen Kollegen mit, dass die Wehr einige Equipment angeschafft habe, wie Löscharmaturen, einen Schlammsauger, einen Hochhubwagen, Schlauchlagerwagen, drei Schutzanzüge, ein Akkuaggregat, zwei Koax-Hydraulikschläuche und ein Kettensatz für den Akkuspreizer. Erfreulich sei auch, dass nach dreijähriger Bauzeit des neue HLF 20 fertiggestellt wurde und am 27.01.26 in Ulm abgeholt werden kann. Nach einigen Dankesworten an die anwesenden Gäste und Kameraden schloss er seinen Bericht. Im Anschluss daran übernahm Peter König die Neuwahlen, bei der folgende neue Vorstandschaft herauskam. Neuer Vorsitzender wurde Lukas Zehn gewählt, im stellvertretend ist Alexander Veigl, Kommandant bleibt Florian Heinl, im zur Seite steht Sven Hupas. Beisitzer sind folgende Personen, Jonas Heinl, Tobias Schraml, Dominik Ritter, Christian Heinl, Sabine Findeis, Schatzmeisterin Stefanie Schindler und Schriftführerin Stefanie Ritter. Als Höhepunkt der Wahlen war, dass Bürgermeister Peter König für seine jahrelanges Engagement zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Mit einigen Grußworten von Bürgermeister und Vertretern des Landkreises schloss die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neusorg.
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Gerätehausanbau prägt Vereinsjahr der Neusorger Floriansjünger

Zentraler Höhepunkt des abgelaufenen Vereinsjahres war ohne Zweifel die Einweihung des Erweiterungsbaus des Neusorger Gerätehauses, berichtete der erste Vorsitzende Alexander Veigl bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Seinen Ausführungen voraus gab Veigl einen Einblick in die Statistik: Aktuell zähle der Verein 225 Mitglieder. Zahlreiche Vorstandssitzungen und darüber hinaus 13 Festausschusssitzungen im Hinblick auf das im kommenden Jahr stattfindende 125-jährige Gründungsfest seien abgehalten worden. Die Planungen seien weit vorangeschritten und die Musik- und Eventgruppen bereits ebenso unter Vertrag wie das Festzelt und die entsprechenden Vorplanungen. Aber auch darüber hinaus war der Verein aktiv im Gemeindeleben beteiligt. So wurde laut Vorsitzendem neben Kegel- und Kartenabend auch wieder in Zusammenarbeit mit der SRK Neusorg der Maibaum aufgestellt und das traditionelle Johannisfeuer abgebrannt. Des Weiteren wurde ein Schlachtschüsselessen veranstaltet, welches seit Jahren Tradition hat. Für die Gemeinde übernahm man den Ausschank beim Neujahrsempfang sowie beim Spatenstich anlässlich der Umfeldgestaltung des Begegnungsquartiers. Die Teilnahme als Verein bei kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen wie Fronleichnam und Volkstrauertag zählten ebenso zu seinen Ausführungen wie die zahlreichen Festbesuche im abgelaufenen Jahr. Den Abschluss im Vereinsjahr bildete am 6. Dezember das Glühweinfest, zu dem auch der Nikolaus kam und die Kinder vor Ort mit einem kleinen Präsent bedachte. Abschließend dankte der erste Vorsitzende allen, die den Verein aktiv unterstützen. Sein besonderer Dank galt der Gemeinde für die getätigte Unterstützung sowie den Mitgliedern der Vorstandschaft und des Festausschusses. Von stabilen Kassenverhältnissen konnte Steffi Schindler berichten. Trotz der bereits getätigten Ausgaben für das Jubiläum im kommenden Jahr sei es gelungen, ein Plus zu erwirtschaften. Ihr wurde eine saubere und tadellose Kassenführung bestätigt. Für die Jüngsten im Verein, die Feuerfüchse, berichtete Julia Zeitler als Betreuerin. Sie erinnerte an das in diesem Jahr stattgefundene 10-jährige Gründungsfest mit einem reichhaltigen Festprogramm hinter dem Feuerwehrhaus. Darüber hinaus wurden verschiedenste Veranstaltungen für die rund 35 Mitglieder der Füchse abgehalten, und man besuchte das THW, die Rettungswache und die FFW Marktredwitz. Zeitler dankte allen Unterstützern und Mithelfern beim Jubiläum sowie im Jahresverlauf bei den Füchsetreffen. Für die Jugend blickte Sebastian Schindler zurück. Aktuell seien 14 Jugendliche in der Neusorger Wehr aktiv. Diese hätten im abgelaufenen Jahr insgesamt 20 Übungen und Schulungen in Eigenregie absolviert. Beim diesjährigen Wissenstest war die Neusorger Jugendfeuerwehr mit 10 Teilnehmern vertreten. Höhepunkt im Jahr war die Abnahme der Jugendleistungsprüfung in Neusorg, bei der alle Beteiligten mit Bravour bestanden haben. Aber auch ins Vereinsleben brachten sich die Feuerwehrleute von morgen ein. So wurde durch sie Waffeln gebacken bei der Glühweinparty, das Kinderprogramm beim Fest der Feuerfüchse mitgestaltet und ein Geschicklichkeitsparcours bei der Langen Nacht organisiert. Selbst belohnten sich die Jugendfeuerwehr mit dem Besuch der Eishalle in Mitterteich sowie einem gemeinsamen Pizzaessen.
Jugendgruppe Feuerwehr Neusorg. (Bild: Sebastian Schindler)

Jugendliche der Feuerwehr Neusorg legen Bayerische Jugendleistungsprüfung ab

Ende Oktober war es für neun Jugendliche der Freiwilligen Feuerwehr Neusorg soweit: Sie stellten sich erfolgreich der Bayerischen Jugendleistungsprüfung. Unter den kritischen Augen von drei Schiedsrichtern des Kreisfeuerwehrverbands Tirschenreuth bewiesen die Nachwuchsfeuerwehrler ihr Können am Gerätehaus in Neusorg. Die Prüfung, die aus mehreren theoretischen und praktischen Aufgaben besteht, fordert den jungen Feuerwehranwärtern viel ab. Neben Grundwissen über Feuerwehrtechnik und -taktik mussten die Teilnehmer auch Geschick und Teamarbeit bei praktischen Übungen wie dem Kuppeln von Schläuchen und dem Zielspritzen mit der Kübelspritze unter Beweis stellen. Mit Stolz konnte der Jugendwart der Feuerwehr Neusorg verkünden, dass alle neun Teilnehmer die Prüfungen erfolgreich abgelegt haben. Die Schiedsrichter lobten insbesondere das hohe Maß an Disziplin und die hervorragende Vorbereitung der Jugendlichen. „Es ist großartig zu sehen, wie engagiert die nächste Generation der Feuerwehr an ihre Aufgaben herangeht“, erklärte einer der Schiedsrichter. Die Bayerische Jugendleistungsprüfung gilt als wichtiger Meilenstein in der Ausbildung der jungen Feuerwehrmitglieder und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten unter realen Bedingungen zu erproben. Für die Feuerwehr Neusorg ist dies ein weiterer Beweis dafür, dass sie auch in Zukunft auf gut ausgebildete Kräfte zählen kann. Nach der erfolgreichen Abnahme ließen die Jugendlichen und ihre Ausbilder den Tag mit einem gemeinsamen Pizzaessen ausklingen, um die erbrachten Leistungen zu feiern.

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