Junge aktive Feuerwehrler wurden ausgezeichnet, von links: Kommandant Gottfried Berger und sein Stellvertreter Dominik Rückl, Martina Stigler, Josef Berger, Lea Schindler, Bürgermeister Rudolf Teplitzky, Niklas Stigler, KBM Peter Killermann, Katharina Berger, Michael Most und Vorsitzender Holger Most.  (Bild: Gottfried Berger)

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Eigelsberg

Zuversichtlich und voller Freude überreichte Kommandant Gottfried Berger zusammen mit Kreisbrandmeister Peter Killermann, Bürgermeister Rudolf Teplitzky und Vorsitzendem Holger Most Leistungsabzeichen an den Feuerwehrnachwuchs: Lea Schindler, Michael Most, Niklas Stigler und Josef Berger erhielten das Abzeichen in Bronze. Christin Noller und Dominik Rückl hatten im Herbst das Leistungsabzeichen in Silber und Martina Stigler die Endstufe in Gold-Rot bestanden. „Ich zähl auf euch” meinte Berger mit Blick auf die Jugendlichen und freute sich, dass die vier zusammen mit Katharina Berger derzeit auch die Truppmann-Ausbildung absolvierten. Auch Jugendwartin Martina Stigler hatte Abzeichen mitgebracht: Wissenstest-Plaketten erhielten in der Endstufe Gold-Rot Niklas Stigler und Michael Most, Josef Berger in Gold-Grün und Katharina Berger in Gold. Vorsitzender Holger Most berichtet von einem wieder sehr aktiven Vereinsjahr mit unter anderem zahlreichen Festbesuchen, einem Vereinsausflug und zwei Hochzeiten. Bürgermeister Teplitzky freute sich über die Aktivitäten der Eigelsberger und dass der Verein durch Eigenleistungen (hier: teure Theken-Reparatur) die städtischen Finanzen schonten. „Wir sind alle Eins” freute sich KBM Killermann über die gemeinsamen Aktionen wie Leistungsabzeichen zusammen mit der Nachbarfeuerwehr Nunzenried oder Truppmann-Ausbildung in Wildeppenried. EST-Vorsitzender Manfred Aschenbrenner bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit im Dorf und lud für den 31. Januar zum EST-Biwak ein.
Bürgermeister Rudolf Teplitzky, Kreisbrandrat Christian Demleitner, Erster Kommandant Gottfried Berger, Vorsitzender Holger Most, Zweiter Kommandant Dominik Rückl, zweiter Vorsitzender Josef Dausch und Kreisbrandmeister Peter Killermann (von links). (Bild: Gottfried Berger)

Berger und Rückl bleiben Kommandanten der Feuerwehr Eigelsberg

Gut organisiert und geplant verliefen die Kommandantenwahlen ohne Probleme: Gottfried Berger führt auch die nächsten sechs Jahre als erster Kommandant die Freiwillige Feuerwehr Eigelsberg an, ebenso macht auch sein Stellvertreter Dominik Rückl weiter. Bürgermeister Rudolf Teplitzky freute sich nach der ziemlich unbürokratischen Neuwahl – beide Posten wurden von den anwesenden Aktiven jeweils einstimmig gewählt – über den Teamgeist in Eigelsberg: „Den Zusammenhalt kann man spüren”, so das Stadtoberhaupt. Eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft sei für die Stadt sehr wertvoll, „auch in Nunzenried habt ihr das bewiesen” behauptete Teplitzky im Rückblick auf ein sehr erfolgreiches Jubiläumsfest der Patenfeuerwehr. Er freute sich auch über den Preis beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden” und machte insbesondere der Jugend Mut: „Nutzt die Gelegenheit, nehmt das Ehrenamt an!” Vorsitzender Holger Most erinnerte in seinem Rückblick an Kameradschafts- und Ehrenabende, Brauereibesichtigung, Maibaum, kirchliche Veranstaltungen und Feste – herausragend mit sehr starker Besetzung in Nunzenried als Ehrenpatenverein - und stellte für das laufende Jahr u. a. einen Vereinsausflug nach Österreich mit Teilnahme am Schlauchmarathon oder den Besuch des Schürzenjäger-Open-Airs im Zillertal in Aussicht. Neben den Funktionären dankte er auch den „Feuerwehrhaus-Putzern, dem Dorfkapellen-Dienst und dem Christbaumteam”. Als „alter und neuer” Kommandant berichtete Gottfried Berger von 8 Einsätzen, 11 Übungen und vielen weiteren Terminen der Dorffeuerwehr. Sein Dank galt „Alt und Jung” und den Freunden der oberösterreichischen Paten-Feuerwehr Wasserdobl, die erst an diesem Wochenende ihre Verbundenheit mit einem Messopfer für den im letzten Jahr verstorbenen Ehrenvorstand und -Kommandanten Ludwig Berger zeigten. Mit einem Augenzwinkern berichtete Kassier Jens Most ebenfalls von der Teilnahme am Nunzenrieder Feuerwehrfest, welche ein großes Loch in die Vereinskasse riss. Dennoch hatte er nach dem Protokoll von Schriftführerin Christina Lang einen passablen Kassenstand vorzuweisen. Auf Antrag der beiden Kassenprüfer Herbert Rückl und Luisa Berger erteilten die Anwesenden Entlastung. Kreisbrandrat Christian Demleiter als oberster Feuerwehrler im Landkreis berichtete von über 4300 Einsätzen, informierte über die geplante Änderung der Dienstaltersgrenze für die Aktiven und freute sich über die starke Jugend in Eigelsberg. Für die Waldbesitzer war sein Apell „Meldet jedes Feuer bei der zuständigen Gemeinde an” wichtig. Denn wer im Wald „unangemeldet” seine Streu verbrennt oder wenn eine Feuerwehralarmierung aufgrund „anderer unangemeldeter Nutzfeuer” notwendig ist, muss der Verursacher auch die Einsatzkosten tragen.

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