Sandra Käs (Zweite von links) tritt als Schatzmeisterin der Georgenberger CSU in die Fußstapfen von Michael Schieder (Zweiter von rechts). Darüber freuen sich Vorsitzende Marina Hirnet und Landrat Andreas Meier. (Bild: Rudolf Völkl)

Sandra Käs neue Schatzmeisterin der CSU Georgenberg

„Wir waren politisch viel unterwegs.” Mit ihrer Feststellung verwies Marina Hirnet in der CSU-Ortshauptversammlung am Dienstag im Gasthaus „Hammerwirt” vor allem auf die Bürgermeisterwahl 2025 und die Kommunalwahl in diesem Jahr. „Da sind wir schon auf Hochtouren aufgelaufen”, blickte die Vorsitzende zurück. Verbunden mit den guten Ergebnissen hob sie den Einsatz der Kandidatinnen und Kandidaten hervor. Das galt auch für Susanne und Michael Schieder. „Sie haben den Wahlkampf getragen”, bedankte sie sich und bedauerte deren Rückzug als stellvertretende Vorsitzende und Schatzmeister. „Ihr habt alles mit tiefer Überzeugung gemacht.” Laut Hirnet hatte sich die CSU auch gesellschaftlich stark eingebracht. Im Rückblick erwähnte sie das Ferienprogramm, den Adventsmarkt, den Preisschafkopf und die Organisation des Benefizkonzerts mit „ChorDiSono” durch den zweiten Bürgermeister Rudolf Völkl. Ein großes Lob zollte Albert Mäckl dem Schatzmeister Michael Schieder. „Die Buchhaltung könnte nicht besser sein”, würdigte der Prüfer, der die Unterlagen zusammen mit Josef Helgert unter die Lupe genommen hatte, Schieders tadellose Arbeit. Bürgermeister Wolfgang Bock informierte über aktuelle Themen. Zur neuen Schatzmeisterin wählten die Mitglieder einstimmig Sandra Käs. 50 Jahre bei der CSU dabei ist Alfons Zimmermann. „Günter Helgert ist leider verhindert”, sagte Hirnet. „Er ist seit 45 Jahren Mitglied, und ich ihm die Urkunde persönlich vorbeibringen.” Zufrieden mit den CSU-Wahlergebnissen war Andreas Meier. „Im Landkreis haben wir fünf Bürgermeister dazugewonnen”, freute sich der Landrat.
CSU Georgenberg (Bild: Rudi Völkl)

Neuwahlen der CSU Georgenberg

Für Marina Hirnet war die Geschlossenheit der CSU entscheidend, „dass Wolfgang Bock Bürgermeister geworden ist“. In der Ortshauptversammlung am Dienstag im „Berggasthof“ Schaller sprach die Vorsitzende deshalb den Mitgliedern ihren Dank aus und stellte zufrieden fest: „Alle haben an einem Strang gezogen.“ Das galt unter anderem dem Wahlkampfteam. Neben der intensiven Arbeit im Rahmen der Bürgermeisterwahl nannte Hirnet auch viele weitere Aktionen, darunter die Erstellung des Jahreskalenders unter der Regie von Oswald Hamann, die Teilnahme an überörtlichen Veranstaltungen, auch im Rahmen der Bundestagswahl, oder den jüngsten Preisschafkopf. Beifall erhielt auch Michael Schieder. „Wir hatten nichts zu beanstanden“, würdigte Albert Mäckl die Buchführung des Schatzmeisters. Geprüft hatte er die Unterlagen mit Josef Helgert. Laut Marina Hirnet „hat unser Ortsverband aktuell 52 Mitglieder, darunter elf Frauen“. Als Durchschnittsalter nannte sie 57,5 Jahre. „Das ELER-Projekt in Neudorf war 2024 die größte und kostenintensivste Maßnahme“, blickte Bürgermeister Wolfgang Bock zurück und nannte als Gesamtkosten rund 2,5 Millionen Euro. „Dazu haben wir 1,4 Millionen Euro Förderung aus EU-Mitteln erhalten.“ Aktuell laufen seinen Worten zufolge die Arbeiten zur Erneuerung der Wasserleitung sowie der Umbau des bisherigen Schwesternwohnheims für das Kinderhaus. „Die Umsetzung muss wohl aus finanziellen Gründen verschoben werden“, sagte Bock zu den vorgesehenen Straßenbauprojekten „Milchstraße“ und „Gemeindeverbindungsstraße Brünst – Drei Tannen“. Der Hofladen mit Selbstbedienung steht nach seinen Informationen vor der Umsetzung. Das Ergebnis der Neuwahlen: Vorsitzende Marina Hirnet, Stellvertreter Susanne Schieder und Rudolf Völkl, Schatzmeister und Digitalbeauftragter Michael Schieder, Schriftführer Josef Pilfusek, Beisitzer Wolfgang Bock, Robert Götz, Johannes Janker, Christine Maurer und Anton Plödt, Kassenprüfer Josef Helgert und Albert Mäckl, Delegierte zur Kreisvertreter-Versammlung Wolfgang Bock, Marina Hirnet, Susanne Schieder und Rudolf Völkl, Ersatzdelegierte Johannes Janker, Christine Maurer, Anton Plödt und Michael Schieder. „Werben für Mehrheiten“ steht für Dr. Stephan Oetzinger mit im Mittelpunkt in Bezug auf die Kommunalwahl – „sie ist die Mutter aller Wahlen“ – im nächsten Jahr. Der Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende appellierte deshalb, sich einzubringen, und bezeichnete die Georgenberger CSU als sehr aktiv. In ihrer Vorausschau kündigte Marina Hirnet einen Kurs „Erste Hilfe am Kind“ an. Albert Kick wies noch auf die Gründung des Ortsverbandes am 5. Dezember 1965 hin und war der Meinung: „Das sollten wir feiern.“

Über beiunsdaheim.de:

north