Die Geehrten bei der Kreisversammlung 2026: (von links) Kreisvors. Lienerth, Kreiskassier Venzl, Anton Zintl, Josef Böhm, Frau Fischer, Landrat Grillmeier, Walter Böhm, Dr. Vidojkovic, Brgm. Meyer und BSB-Bezirksvor-sitzender Horst Embacher. (Bild: Josef Böhm)

In BSB-Kreisversammlung verdiente Kameraden geehrt

Der Kreisverband TIR des Bayerischen Soldatenbundes hatte zu seiner diesjährigen Jahresversammlung in die Gaststätte Eckstein eingeladen. Nach der Begrüßung durch den Vors. Josef Böhm von der gastgebenden KSK Wernersreuth konnte Kreisvorsitzender Lienerth alle 16 Ortskameradschaften begrüßen. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen, bat jedoch um eine lückenlose und zeitnahe Meldung von erforderlichen Vereinsinformationen. Trotz des dreifach höheren Versicherungsbeitrags werde der Dachverband weiterhin pro Verein 1 Fahne kostenlos versichern. Kreisreservistenbetreuer Seidl zollte in seinem Bericht allen bisherigen 10 Mill. Reservisten der deutschen Bundeswehr Dank und Respekt. Nach den Grußworten von 1. Bürgermeister Meyer und Bezirksvors. Hembacher bedankte sich Landrat Grillmeier für die intakte Präsenz der Soldatenvereine im Landkreis. Er betonte, dass im Rahmen der Zivilschutzplanung mit FFW und THW das beabsichtigte BW-Kreisverbindungskommando nun mit konkreten Strukturen eingerichtet werden müsse. Der Bezirksvors. des VOLKSBUNDES DEUTSCHE KRIEGSGRÄBERFÜRSORGE, Dr. Dario Vidojcovic, informierte über die derzeitigen Auslandseinsätze. 2025 sind 5459 Ausbettungen erfolgt, 2026 sollen mit Schwerpunkt Russland, Belarus und Polen etwa 10.000 weitere folgen. In Moskau werde dafür trotz des Ukrainekriegs ein Verbindungsbüro aufrechterhalten. Der Bezirkvors. ehrte dann für ihren Einsatz bei der Kriegsgräbersammlung folgende Wernersreuther Kameraden: Zintl Konrad (Verdienstspange in Bronze), Frau Fischer, die Kam. Josef und Walter Böhm sowie Ludwig Schnurrer (alle Verdienstspange in Gold). Als besondere Auszeichnung für seine Tätigkeit als Kreiskassier erhielt Robert Fenzl vom Kreisvors. Lienerth das BSB-Verdienstkreuz II. Klasse verliehen. Im letzten Tagesordnungspunkt ging Schriftführer Meinhard Köstler von der RSK Neualbenreuth auf die derzeit laufende Diskussion um die Wehrpflicht und die Proteste dagegen ein. Kreisvors. Lienerth bedankte sich anschließend für die lebhafte Diskussion und beendete mit dem Hinweis auf die nächstjährige Kreisversammlung in Liebenstein die Versammlung 2026.
Ehrenwache an der Friedenswallfahrt beim Kriegerdenkmal (Bild: Stefan Badstieber)

Soldatenverbände aus dem Landkreis feiern Friedenswallfahrt in Konnersreuth

Vor kurzem fand auf Einladung der beiden Kreisverbände im Landkreis Tirschenreuth des BSB und des BKV die diesjährige gemeinsame Friedenwallfahrt wieder in Konnersreuth statt. Zugleich verband die örtliche Soldatenkameradschaft das Vereinsfest Patrona Bavaria mit den Festlichkeiten. „Mit der Friedenswallfahrt wolle man ein Zeichen setzen und gemeinsam für Frieden und Freiheit einstehen, dieses Treffen ist ein gutes und wichtiges Zeichen dafür.“ Unter diesem Motto stand die diesjährige Friedenswallfahrt. Acht Soldatenverbände und die Schützengesellschaft Concordia 1888 Konnersreuth nahmen am Gedenkgottesdienst, Kirchenzug und an der Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal am Friedhof teil. Ortspfarrer und Seelsorger Pater Benedikt Leitmayr gab zu verstehen, dass der Friede nur dort sein kann wo auch Menschen friedlich miteinander leben. Nach achtzig Jahren Frieden liegt es an uns Menschen den Frieden weiterzuführen und in die Welt zu tragen. Bürgermeister Max Bindl ging in seiner Ansprache auf die herrschenden Konflikte in Europa und er Welt ein. Im Laufe der Jahrhunderte sollte sich eigentlich die Erkenntnis durchgesetzt haben, dass man mit Toleranz und Dialogbereitschaft am ehesten ein friedliches Miteinander oder sogar einen echten Frieden erreichen kann. Die heutige Friedenswallfahrt darf kein Tag sein wie jeder andere. Dies sei uns alle Pflicht und Verpflichtung! Dies gebietet das Andenken an die Opfer! Dies gebietet die Ehrfurcht vor den Überlebenden! Dies gebietet die Wahrhaftigkeit vor der Geschichte. „Es muss uns allen bewusst sein, dass die Entscheidung, den Frieden zu bewahren, nicht alleine in unserer Macht steht – aber um den Frieden zu bewahren, müssen wir alles tun, was in unserer Macht steht“. Am Kriegerdenkmal legten die beiden Kreisvorsitzenden einen Kranz nieder, dabei wurde der Vermissten, Verwundeten und Gefallenen beider Weltkriege gedacht. Anschließend fand ein Frühschoppen mit der Blaskapelle Konnersreuth im Gasthof Schiml statt.

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