Zu einem Abendessen hatte das BRK-Seniorenheim St. Barbara alle im Heim ehrenamtlich Tätigen eingeladen. Von links: Gerontotherapeutin Anita Dobmeier, Heimleiterin Astrid Geitner, Holzwerkgruppenleiter Josef Kohl, Leiterin der Klangbrettgruppe Hildegard Kohl, BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller, Heimsprecher Rudolf Wild. Mit im Bild die von der Holzwerkgruppe für Kreisgeschäftsführer Schaller gefertigte Krippe. (Bild: Elfriede Gerstmann)

BRK belohnt im Seniorenheim ehrenamtlich Tätige

Im BRK-Seniorenheim St. Barbara ist man dankbar, dass es Frauen und Männer gibt, die sich seit Jahren ehrenamtlich im Heim engagieren. Um ihnen dafür Dankeschön zu sagen, hatte sie Heimleiterin Astrid Geitner in die Rödlashütte zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Eingangs gedacht man des kürzlich verstorbenen Heimmusikanten Harald Schertl. Er habe den Bewohnern mit seinen Lieder- und Schlagerparaden viele Jahre beste Unterhaltung geboten. Diese leistet regelmäßig auch die Klangbrettgruppe mit ihrer Leiterin Hildegard Kohl. Ein besonderes Willkommen der Heimleiterin galt BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller. Wie Astrid Geitner sah er im Engagement der ehrenamtlich Tätigen eine wichtige Säule bei der Betreuung der Heimbewohner. Die aufgewendete Zeit und der Wert der Arbeit könnten mit der Essenseinladung und den kleinen Geschenke nicht „vergütet“ werden. Beides seien nur eine kleine Anerkennung. Für ihn hatte die Holzwerkgruppe des Heimes eine Krippe gebaut. Leiter Josef Kohl hatte von Astrid Geitner erfahren, dass sie dem Kreisgeschäftsführer Krippenfiguren schenken will. In der Holzgruppe arbeiten die Heimbewohner Friedrich Schwab und Sigmar Braun sowie die Ehrenamtlichen Heidi Flierl und Doris Müller mit. Sie arbeiten das ganze Jahr über jeden Donnerstag von 9 bis 10 Uhr, danach eine Stunde in der BRK-Tagespflege. Astrid Geitner wurde mit einer Sterntalerfigur und einem von der Wollgruppe gefertigten Wollwichtel bedacht. In dieser Gruppe arbeiten zeitgleich Ursula Rinke und Centa Bauer. Letztere ist, wie Gerontotherapeutin Anita Dobmeier anmerkte, ebenso wie Lydia Meier bereits seit 30 Jahren im Heim ehrenamtlich tätig – eine Leistung, die höchste Anerkennung verdient.
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