Gruppenbild nach der Segnung des neuen HvO-Autos der Bereitschaft Bärnau mit Bereitschaftsleiter Thomas Wagner, Stadtpfarrer Konrad Amschl, 2. Bürgermeister Michael Schedl, Kollegen des IMS-Rettungsdienstes und dem Team der BRK Bereitschaft Bärnau (Bild: Maria Wagner)

Ein Segen für den neuen Lebensretter: BRK Bärnau feiert „Kein kalter Kaffee“

Es war ein Nachmittag im Zeichen der Gemeinschaft und der Dankbarkeit, als die BRK-Bereitschaft Bärnau am vergangenen Sonntag zu ihrer Veranstaltung „Kein kalter Kaffee – Kaffeepause im BRK“ einlud. Das Highlight des Tages war die feierliche Segnung des neuen Fahrzeugs für die Gruppe der „Helfer vor Ort“ (HvO), ein Projekt, das maßgeblich durch die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger ermöglicht wurde. In der Begrüßung wurde deutlich, wie viel Herzblut in der Realisierung des neuen HvO-Autos steckt. Fast genau ein Jahr nach der letzten Kaffeepause konnte das Vorhaben nun zum Abschluss gebracht werden. „Ohne die vielen Spenden wäre ein solches Projekt nicht möglich gewesen“, hieß es seitens der Bereitschaft. Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ bedankte sich das Team mit Bereitschaftsleiter Thomas Wagner bei allen Unterstützern, die den Kauf des Fahrzeugs finanziert haben. Stadtpfarrer Konrad Amschl übernahm die feierliche Segnung des neuen Einsatzfahrzeugs. In seinen Worten zum Schrifttext vom „Barmherzigen Samariter“ zog er eine direkte Parallele zur Arbeit der Bereitschaft: Genau so arbeite auch der HvO – jeder Mensch sei der Nächste, sobald er Hilfe benötige. Der Dienst am Mitmenschen, unabhängig von Ort und Zeit, stehe hier im Mittelpunkt des ehrenamtlichen Wirkens. Auch vonseiten der Stadt und des BRK-Kreisverbandes erfuhr die Veranstaltung große Wertschätzung. Der 2. Bürgermeister Michael Schedl und Stadtrat Markus Fichtner vertraten die Stadt Bärnau, während Kreisbereitschaftsleiterin Verena Völkl für den BRK-Kreisverband Tirschenreuth vor Ort war. Ebenfalls unter den Gästen befanden sich Vertreter der Kollegen vom IMS Rettungsdienst, was die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsorganisationen in der Region unterstrich. Nach dem offiziellen Teil und der Segnung blieb die Gesellschaft bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffee zusammen, um mit den ehrenamtlichen Helfern ins Gespräch zu kommen. Dass das neue Auto nun auf dem Hof steht, bedeutet jedoch nicht das Ende der finanziellen Anstrengungen. Der Erlös des Nachmittags fließt direkt in den Unterhalt des Fahrzeugs, mit dem die Bereitschaft Bärnau auch künftig schnelle, ehrenamtliche Hilfe bei medizinischen Notfällen in der Gemeinde sicherstellt.
Von links: Manuel Gleißner, Sascha Summerer, Christian Weigl, Thomas Grillmeier, Thomas Wagner, Gerald Wagner, Lukas Gallasch. (Bild: Elias Reiter)

FFW Hermannsreuth spendet 1000 Euro für BRK Einsatzfahrzeug

Wenn es darauf ankommt, zählt jede Sekunde. Damit die Ersthelfer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) noch schneller und effizienter Hilfe leisten können, unterstützt die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Hermannsreuth das BRK mit einer Spende von 1.000 Euro für ein neues Einsatzfahrzeug für den Helfer vor Ort Bärnau (HvO). Die großzügige Spende zeigt einmal mehr, wie wichtig der Zusammenhalt im Ehrenamt ist. Unter dem Motto „Helfer helfen Helfern” setzen sich die Feuerwehrleute nicht nur für den Brandschutz und die technische Hilfeleistung ein, sondern haben auch die Notfallversorgung in der Region im Blick. „Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine schnelle und zuverlässige Notfallversorgung ist. Deshalb war es für uns selbstverständlich, das BRK bei der Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs zu unterstützen”, erklärt der Vorsitzende der FFW Hermannsreuth. Das neue Fahrzeug soll die Mobilität und Einsatzbereitschaft der Ersthelfer weiter verbessern. Gerade im ländlichen Raum sind sie oft die ersten am Unfallort und leisten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wertvolle Erste Hilfe. Auch die Vertreter des BRK zeigten sich dankbar: „Diese Spende ist ein großartiges Zeichen für die Zusammenarbeit im Ehrenamt. Ohne solche Unterstützung wäre es für uns deutlich schwieriger, unsere Arbeit auf diesem hohen Niveau fortzuführen.” Mit der Spende beweist die FFW Hermannsreuth einmal mehr, dass Ehrenamt nicht nur Verantwortung, sondern auch Gemeinschaft bedeutet. In Zeiten, in denen freiwilliges Engagement unverzichtbar ist, zeigt sich hier ein starkes Beispiel für gelebte Solidarität.

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