Mit dem Besuch der Sternsinger bekam die Heilige Messe am Dreikönigstag um 10.30 Uhr einen besonderen Akzent. Die Sternsinger feierten den Gottesdienst gemeinsam mit der Gemeinde mit und übernahmen auch den Ministrantendienst in ihren Sternsingergewändern. In der Predigt lenkte Pfarrer Thomas Jeschner den Blick auf die Erscheinung des Jesuskindes. So wie die Sterndeuter das Kind erkannt, ihm gehuldigt und diese Erfahrung mit in ihr Leben genommen haben, sind auch wir eingeladen zu fragen, wie uns Christus heute begegnet und wie wir diese Begegnung in unseren Alltag, nach Hause und an den Arbeitsplatz mitnehmen. Musikalisch wurde der Gottesdienst mit wunderschönen Liedern von der Schola unter Leitung von Alfred Kreuzer mit den Sängern Laura Dütsch, Daniel Heß, Anna und Lukas Gloßner, umrahmt. Der Pfarrer dankte den Sternsingern ganz herzlich für ihren Einsatz. Besonders hob er hervor, dass sich trotz des kalten und schlechten Wetters einige Kinder und Jugendliche gefunden haben, die von Haus zu Haus gegangen sind um den Segen Gottes und den Frieden Christi zu den Menschen zu bringen. Leider konnten nicht mehr alle Gebiete abgedeckt werden. Deshalb bot der Pfarrer an, die Aufkleber und Weihwasser, Weihrauch und Kohle, das beim Eingang ausliegt, mit nach Hause zu nehmen. Zum Abschluss der Messe verabschiedete Pfarrer Thomas Jeschner noch Pfarrvikar Malachy in seinen wohlverdienten Urlaub nach Nigeria in seine Heimat. Er wünschte ihm alles Gute und eine erholsame Zeit und eine gesunde Rückkehr. Gleichzeitig bat der Pfarrer die Gemeinde um Verständnis, da er in den kommenden Wochen auch wegen der Abwesenheit von Prälat Neumüller, der für zwei Monate einen Kurs belegt, viele Termine allein übernehmen wird und nicht immer alles möglich sein kann. Und noch einmal ging der Dank an die Sternsinger, die in den vergangenen Tagen mit ihrem großen Einsatz einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen die Kinderarbeit, wie im Beispielsland Bangladesch, geleistet haben.