Feierlich zogen die Sternsinger in die Pfarrkirche St. Michael ein, wo sie im Rahmen eines Gottesdienstes ausgesandt wurden. Pfarrer Johann Hofmann predigte zum Thema - Sich auf den Weg machen: „Der Glaube kann wie der Stern eine Hilfe sein, um uns den richtigen Weg zu zeigen, so wie er auch die Weisen geführt hat. Anschließend segnete er Wasser, Weihrauch und Kreide.
Die Weltgemeinschaft hat ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, nicht erreicht. 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen.
Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich in vielen Ländern dafür ein, Kinder aus dieser Arbeit zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.
Die Beispiele für Projekte der Sternsinger-Aktion kommen in diesem Jahr aus Bangladesch.
Etwa ein Drittel der 167 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner des Landes lebt in Armut. Um zum Familienunterhalt beizutragen, brechen viele Kinder die Grundschule ab und gehen arbeiten.
Die Aktion Dreikönigssingen 2026 steht unter dem Motto „Schule statt
Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.
Auch die Ministrantinnen und Ministranten der Pfarrei Ehenfeld haben sich an der Aktion beteiligt.
Nach dem Gottesdienst besuchten die Mädchen und Buben in vier Gruppen die Pfarrangehörigen in den verschiedenen Ortschaften der Pfarrei. Koordiniert wurde die Aktion vom Ministranten-Team unter der Leitung von Gemeindereferentin Barbara Schlosser. Die Hl. Dreikönige brachten den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und schrieben ihn auch an die Eingangstüren.