Der Frauenbund Schmidgaden-Trisching spendet alljährlich für viele caritative Einrichtungen. Heuer fiel die Wahl auf das vor zwei Jahren eröffnete Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf.
Vorsitzende Gerda Six und Schatzmeisterin Elisabeth Obermeier besuchten zur Spendenübergabe das Hospiz und erhielten vom Pflegedienstleiter Manfred Seitz eine Führung durch das Haus. So erfuhren sie, dass das Hospiz unheilbar kranken Menschen unabhängig von Alter, sozialem Stand, Konfession oder Nationalität eine Palliativversorgung in häuslicher Atmosphäre bietet, die den Wunsch haben, in einem Hospiz begleitet zu werden. Es verfügt über zehn Einzelzimmer, die alle über einen eigenen Zugang zum Garten verfügen. Außerdem gibt es Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige, ebenso eine separate Küche, sowie einen Raum der Stille für verschiedene Veranstaltungen wie Gedenkfeiern oder Oasentage und vieles mehr. Die Begleitung eines geliebten Menschen am Lebensende ist emotional sehr belastend, das Hospiz bietet daher auch den Angehörigen umfassende emotionale und spirituelle Unterstützung an. Vom Personal wird auf bestmögliche Lebensqualität wert gelegt, um den Menschen ein würdevolles, schmerzfreies und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Kosten für die Betreuung übernehmen zu 95 % die Kranken- und Pflegekassen, den Rest übernimmt die Johanniter-Unfall-Hilfe e.v. auf Grundlage von Spenden. Der Frauenbund ist der einhelligen Meinung, dass die Spende von 500,-- Euro für dieses Haus gut angelegt sei.