Weitere Artikel

KDFB-Frauen am Märchenweg. (Bild: Barbara Dirrigl)

KDFB-Frauen auf Freudenberger Märchenweg unterwegs

Bei herrlichstem Sommerwetter machten sich über 30 Frauen des Frauenbundes Schmidgaden auf den Freudenberger Märchenweg. Manuela Nübler, vom Heimat- und Kulturverein Freudenberg, erzählte den Frauen kurz die Entstehungsgeschichte des Märchenwegs. Der Verein beschäftigte sich seit langem mit Franz-Xaver von Schönwerth, der in Amberg geboren wurde und die Märchen seiner Oberpfälzer Heimat gesammelt hat. Einige Mitglieder besichtigten den Schönwerth-Pfad in Sinzing, waren sehr beeindruckt und beschlossen: „So einen möchten wir auch!” Das Werk Franz-Xaver von Schönwerths und die Verbindung des Volkskundlers nach Freudenberg sollte in Erinnerung gerufen werden. In der Coronazeit wurde vielen Menschen zwangsläufig vor Augen geführt, wie schön die Umgebung direkt vor der Haustür ist und so entstand die Idee des Märchenwegs in Freudenberg. Schlicht und einfach sollte der Rundweg gestaltet werden und sehr naturnah. Ausgangspunkt am vergangenen Samstag war für die Frauen das Cafe „Oma Gerti” in Hainstetten. Die Märchen bei den einzelnen Stationen wurden von Manuela Nübler sehr anschaulich in kurzer Verfassung erzählt, damit die Damen nicht gar so lange in der Sonne schwitzen mussten. Die Info-Stelen berichteten vom weißen Wieserl, vom Holzfräulein, dem fliegenden Kästchen, dem Teufel und dem Besenbinder, vom goldenen Pantofferl und des Windes Heulen. Alle Teilnehmerinnen hörten gespannt den Ausführungen zu, weil es für sie ganz unbekannte Märchen waren. Nach zwei Stunden erreichte man endlich wieder das Cafe, wo es nach dieser Anstrengung endlich eine verdiente Stärkung gab.
von li. das Sieger-Team: Matthias Messmann, Georg Winkler, Josef Schimmer, Josef Burger, Simon Schimmer, FC-Vors. Florian Leitermann. (Bild: Thomas Rewitzer)

Buchtal International gewinnt Elfmeterturnier

Schmidgaden. Der 1. FC Schmidgaden hatte am Vorabend zum Quadrus-Cup erstmals zu einem Elfmeterturnier eingeladen. Der Zuspruch war enorm. Es hatten sich 30 Mannschaften a 5 Schützen inklus. Torwart gemeldet. Darunter Frauen-Teams, gemischte Mannschaften und Herren- oder Junioren-Teams. Teilnehmer waren hauptsächlich die Ortsvereine, aber auch Pseudo-Teams mit kreativen Namen wie z. B. die „Netzkracher, Netzzerstörer, Barfuß Bethlehem, Golden Girls, Rasenraketen, Fanta 5“, um nur einige zu nennen. Nachdem auf Kleinfeldtore geschossen wurde, war die Entfernung vom Punkt nur 9 m. Die Einteilung für die Vorrunde erfolgte in 6 Gruppen a 5 Mannschaften. Ein gewonnenes Spiel wurde mit 3 Punkten bewertet – bei Gleichheit zählte die Tordifferenz. Qualifiziert für die KO-Spiele waren die beiden Gruppenersten, sowie die 4 besten Gruppendritten. Nach den Achtel- und Viertelfinals kam es in den Halbfinals zu den Paarungen: Buchtal International – 11m in der Hose 3:2 und Netzzerstörer – Arco-Kickers 3:0. Im Schießen um Platz 3 und 4, die Paarung 11m in der Hose – Arco-Kickers 5:6. Die Spannung stieg, die Teams von Buchtal International und die Netzzerstörer lieferten sich im Finale einen packendem Kampf, der glücklich mit 5:4 für Buchtal endete. Das Event war nicht ganz so ernst, sondern eine Riesen-Gaudi. Für die Moderation am Mikrofon hatte die Vorstandschaft zwei prädestinierte Fachleute engagiert, die mit Freude, Spaß und Humor durch das Programm führten. Die beiden Protagonisten Lothar „Lollo“ Müller und Christian „Ziege“ Müller begeisterten sowohl die Elfmeterschützen als auch das zahlreiche Publikum. Zum krönenden Abschluss baten die beiden Kommentatoren dann alle Teilnehmer – fast bei Dunkelheit – auf das Spielfeld, wo man im Sitzen zum norwegischen Trockenrudern row, row, row…. antreten musste. Das durchaus gelungene Event endete im Festzelt erst weit nach Mitternacht. In den anregend geführten Diskussionen, konnte man schon hören: „Das kann man wieder machen“.
north