Schnelle Hilfe in Notfällen ist für alle wichtig. Ein wichtiger Baustein dabei sind die Helfer-vor-Ort. Damit diese bei Hilferufen von in Not geratenen Personen bei Alarmierung rasch an den Unfallort eilen können, sind neben geschulten Einsatzkräften auch technische Hilfsmittel und Ausrüstung erforderlich. Dazu gehört vor allem auf dem Land ein Einsatzfahrzeug. Der Schäferhundeverein hörte von den Problemen der HvO-Kräfte mit ihrem in die Jahre gekommenen Einsatzfahrzeug und starteten spontan im Vereinsheim „Hundehütte” eine Sammelaktion. Dabei kamen 250 Euro zusammen. Nach einem Beschluss der Vereinsvorstandschaft erhöhte der Verein seine Spendenunterstützung auf das Dreifache. Kurz vor dem Kappenabend des Vereins übergab die Vereinsführung mit Thomas Karger und Michael König sowie Kassier Eberhard Besold die 750-Euro-Spende an die beiden HvO-Vertreter Jörg Müller und Martin Nickl, die sich sichtlich über die großzügige Unterstützung „der Hunderer” zur Neubeschaffung eines HvO-Einsatzfahrzeuges freuten. Damit wurden bislang 1.800 Einsätze gefahren. Sie berichteten, dass das 16 Jahre alte Fahrzeug seit 2014 im HvO-Einsatz ist und die Reparaturkosten aktuell stetig wachsen. Eine Neubeschaffung muss deshalb ins Auge gefasst werden, um auch künftig für den Bereich der Kommunen Immenreuth, Kemnath und Kulmain HvO-Einsätze zu gewährleisten. Die beiden HvO-Vertreter, begleitet von Nachwuchskraft Judith Wörl mit Hund Milo, dankten den „Hunderern” für die bereitwillige Unterstützung, da das Fahrzeug rein aus Spenden finanziert werden muss.