Einen Preisschafkopf mitten im August anzusetzen – kann das funktionieren? Für den Schützenverein Waldthurn war dieser Termin durchaus ungewöhnlich. Doch der stellvertretende Schützenmeister und ausgewiesene Schafkopfspezialist Hubert Pühler bewies bei der Terminwahl einmal mehr ein gutes Händchen. Einen Tag vor Mariä Himmelfahrt war das Schützenhaus bestens gefüllt.
Insgesamt wurde an 29 Tischen gekartelt. Die Schafkopffreunde waren aus allen Ecken der Oberpfalz nach Waldthurn gekommen und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung. In geselliger Atmosphäre wurde um Punkte und natürlich um die begehrten Preise gespielt.
Und davon hatten die Waldthurner Schützen reichlich vorbereitet: 100 Preise standen für die Teilnehmer bereit, sodass sich fast jeder Spieler am Ende über einen Gewinn freuen durfte. Besonders begehrt waren die Geldpreise für die Erstplatzierten. Auf den Sieger warteten 400 Euro, für Platz zwei gab es 200 Euro und für den Drittplatzierten 100 Euro.
Das beste Blatt beziehungsweise das glücklichste Händchen hatte an diesem Abend Willibald Friedl aus Georgenberg. Mit starken 161 Punkten sicherte er sich den Gesamtsieg und damit den ersten Preis. Auf dem zweiten Platz folgte Peter Hofmeister mit 151 Punkten. Martin Nagl komplettierte mit 145 Punkten das Siegerpodest.
Den Trostpreis für die wenigsten Punkte sicherte sich Andreas Ach, der am Ende auf lediglich 27 Punkte kam.
Mit dem Verlauf des Preisschafkopfs zeigte sich Hubert Pühler sehr zufrieden. Sein Dank galt dabei besonders dem fleißigen Team am Ausschank und in der Küche sowie den zahlreichen Helfern, die bei der Durchführung und der Auswertung des Turniers für einen reibungslosen Ablauf sorgten. So war der Preisschafkopf nicht nur aus sportlicher Sicht, sondern auch für den gesamten Schützenverein Waldthurn eine rundum gelungene Veranstaltung.