Von Staatsbürgerkunde und Geselligkeit geprägt war bei Traumwetter die viertägige Informationsfahrt des Kreisverbands Neustadt/WN der Senioren-Union vom 24.bis 27.Mai in die Hauptstadt Berlin. Das vom Presse- und Informationsamt erstellte Programm beinhaltete die Besichtigung des Plenarsaals mit Vortrag sowie Besuche der Kuppel des Reichstagsgebäudes, des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors, Infogespräch in der Bayerischen Landesvertretung. Ferner gab es eine Stadtrundfahrt und eine Schifffahrt auf der Spree, Führungen im Bundeskanzleramt und ein Infogespräch im Bundesrat.
Einen Höhepunkt bildete im Paul-Löbe-Haus die Diskussion mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht, der leider keine positiven Nachrichten zu vermelden hatte. Er verstehe die Angst und Sorgen der Menschen, erklärte Rupprecht am Beispiel Krankenhausversorgung. „Dies ist aber nicht der entscheidende Punkt, sondern ob Maßnahmen durch zielgenaue Analyse am Ort stattfinden.“ Angesprochen wurden aus dem Kreis der Senioren u.a. auch, dass die Medikamentenherstellung zu Abhängigkeiten führe, weil sie nicht mehr bei uns stattfindet. Der voraussichtliche US-Truppenabzug und die Trump-Zölle würden der Wirtschaft schaden. Man solle in die Offensive gehen und Grafenwöhr militärisch aufrüsten, lautete ein Vorschlag von Ehrenvorsitzendem Georg Stahl.
„Wir müssen jetzt klare Entscheidungen treffen und der Bevölkerung vermitteln, was getan werden muss. Entweder wir kriegen die Probleme bis Herbst hin oder Deutschland wird handlungsunfähig sein in den nächsten zehn Jahren“ so Rupprecht. Die Welt werde nicht gerettet, wenn nur Deutschland und Europa das Co2 –Problem lösen, das müsse weltweit passieren- Wohlstandssteigerung, aber effizient. Rupprecht nannte die Strompreisreduzierung als Grundvoraussetzung. Die KI könne einen Beitrag leisten, um Verschwendung zu reduzieren,
Bestens untergebracht war die Busgruppe im Hotel Holiday Inn Berlin City-West. In Christian Bednarz hatte man einen exzellenten Begleiter. Ihm sowie Kreisverbands-Vorsitzendem Herbert Rudolph und Busfahrer Gerhard Marner galt besonderer Dank.