Nur zwei Tage nach dem Felixfest war die Wallfahrtskirche St. Felix am Dienstag, 19. Mai, schon wieder beinahe vollbesetzt. Diesmal gestalteten die „Zupfer-Moidln“ mit ihren „klaren Stimmen und passenden Tönen“, wie Guardian Pater Stanislaus lobend anerkannte, die Maiandacht. Die rund 150 Besucher waren wieder restlos begeistert. Der Klosterobere begrüßte neben dem populären Gesangsduo alle Besucher aus nah und fern, die der Mutter Gottes Dank sagen wollen, und verwies auf das bevorstehende Pfingstfest mit der Ausgießung des Heiligen Geistes. Nach dem Eröffungslied „Maria Jungfrau voller Ehr“ verriet Waltraud Neubauer, dass die Andacht im Gedenken an die am 27. März überraschend im Alter von 57 Jahren verstorbene Neustädterin Claudia Kopp stehe. Die gute Freundin sei in jeder Andacht der „Zupfer-Moidln“ gewesen. Dann erfreuten Waltraud und Renate mit so schönen Marienliedern wie „Der Engel des Herrn“, „Ave Maria beschütz die Heimat“, „Sei gegrüßt viel tausend Male“, dem neu einstudierten „Ave Maria, ave Maria“, „Mit frohem Herzen will ich singen“ oder „Sie tragt a harwas Gwandl“. Dazwischen betete Pater Stanislaus vor dem ausgesetzten Allerheiligsten die Marienlitanei, während Lektorin Monika Weig die Mutter Gottes ob ihrer Milde und Sanftheit pries. Schon beim „Segne du Maria“ sangen viele Gläubige mit, beim Kultlied „Schwarze Madonna“ stimmten schließlich alle kräftig ein. Nach den drei Zugaben „Jodler fürn Herrgott“, „O Maria gnadenvolle“ und „Es blüht der Blumen eine“ entließ Pater Stanislaus die Besucher mit „Gehet hin in Frieden“. Die „Zupfer-Moidln“ mussten anschließend noch viele Hände ihrer Fans schütteln. Alle waren zufrieden und griffen beim Verlassen des Gotteshauses großzügig in den Geldbeutel. Sie spendeten 525 Euro für das Kloster St. Felix. Wer wollte, durfte sich für einen kleinen Obolus für die Ugandamission noch einen besonderen Rosenkranz mit nach Hause nehmen. Wie Initiator Manfred Reber erklärte, bestehen diese aus Halbedelsteinen und sind mit einer Ampulle aus Lourdes-Wasser versehen. Gesegnethat sie die Muttergottes in Medjugorje.