Dazu hatten die aktiven Mitarbeiter des Arbeitskreises Hist. Handwerk schon einige Vorbereitungen getroffen. Doch das Zusammenbauen wurden den Kindern überlassen. Sehr geschickt gingen dabei Buben wie Mädchen mit Hammer und Nägeln und mit dem Akkuschrauber um. So hatte noch 2 1/2 Stunden jedes Kind ihren eigenen Nistkasten in der Hand und trug diesen voller Stolz mit nach Hause. Die meisten Kinder hatten dafür schon einen geeigneten Platz ausgesehen, manchen überlegten noch, ob dieser noch farblich gestaltet werden soll.
Zuvor zeigte Herbert Konrad den Kindern die Besonderheit eines Meisenkobels auf. So ist die Einflugöffnung wesentlich kleiner als für andere Vogelarten, wie z.B. für Stare oder Spatzen. Um die Brut besonders vor Nesträubern- wie Elstern- zu schützen wird der Zugang um die Ecke erschwert.
In der Zwischenzeit konnten sich die Kinder mit einer früher gebräuchlichen Zugsäge an einem Birkenstamm betätigen und waren erfreut, wenn die Holzscheibe abgesägt war. Fleißig wurden Nägel in einen Balken eingeschlagen und mit einem besonderen Ausziehgerät wieder entfernt. Das Puzzeln an einer großen Baumscheibe oder der Turmbau aus Holzklötzchen war sehr gefragt.