Seit zehn Jahren treffen sich Resi Schießl, Angela Forster, Anni Oberndorfer, Hilde Kammerl und Margit Rank einmal in der Woche zum gemeinsamen Stricken im Pfarrheim in Schwarzenfeld. Nach Kaffee und Kuchen greifen sie zu Nadel und Wolle. Ihre Socken sind inzwischen legendär und bei Jung und Alt beliebt. Die Einnahmen aus dem Verkauf behalten die Damen aber nicht für sich, sondern spenden sie sozialen und caritativen Einrichtungen. Heuer gingen bereits 500 Euro an die Kinderkrebshilfe. Nun überreichten die Strickerinnen noch einmal 1000 Euro an die Vorsitzende des Hospizvereins Schwandorf, Gisela Pöhler.
Obwohl die Damen schon alle über 80 sind, stricken sie immer noch mit flinker Nadel. Zwei Stunden pro Woche gemeinsam stricken im Pfarrheim, das reicht natürlich nicht aus zur Deckung der hohen Nachfrage. „Zu Hause geht es weiter“, erzählt Resi Schießl. Sie und ihre Kolleginnen beliefern mit ihren bunten Socken das Fahrradgeschäft Hölzl in Schwarzenfeld sowie die Praxen der „Podologischen Fußpflege“ in Wernberg-Köblitz und Schwarzenfeld. Dort werden die Socken zum Verkauf angeboten.