Unter dem Motto „Wir vermessen die Welt” bekamen rund 130 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Bayerischen Woche der Geodäsie Einblicke in die Arbeit von Vermessern und Landmanagern. Der Aktionstag am Stiftland-Gymnasium in Tirschenreuth bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich zum Themenbereich Geodäsie zu informieren und verschiedene Aufgabenbereiche selbst auszuprobieren.
Die Geodäsie, also die Wissenschaft der Vermessung, Abbildung und Darstellung der Erde, vereint viele Disziplinen und begegnet uns regelmäßig im Alltag. Ob GPS, Navigationssysteme, Google Maps oder autonomes Fahren – während des Aktionstages konnten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften hautnah erleben, was sich genau hinter den Begriffen verbirgt, wo die Daten dafür herkommen und welches Studium beziehungsweise welche Ausbildung man für die Arbeit damit benötigt.
Die Jugendlichen hatten die Aufgabe, verschiedene Stationen zu absolvieren und Stempel zu sammeln. Dabei probierten sie an den Ständen verschiedene Techniken zur GPS- und Tachymeter-Messung sowie Bodenordnung aus und lernten die Funktionen einer Drohne kennen. Am Ende konnten sich die Schülerinnen und Schüler jeweils über eine Tasche mit einer kleinen Belohnung freuen.
Auch in diesem Jahr wurde das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz beim Aktionstag von mehreren Partnern unterstützt. Dazu gehörten das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Weiden, das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, das Ingenieurbüro Galileo IP sowie die OTH Amberg-Weiden. Über das Geschehen vor Ort informierten sich auch der Tirschenreuther Landrat Hubert Schicker, der Vizepräsident des Bayerischen Landtags Tobias Reiß sowie Tirschenreuths 1. Bürgermeister Hans-Peter Schärl.
Ziel des jährlichen Aktionstags ist es, die Berufsfelder im Bereich der Geodäsie, die von Fachleuten stark nachgefragt werden, den Schülerinnen und Schülern spielerisch näherzubringen und das Interesse am Beruf zu wecken.