Am Freitag gab es im Museumsquartier eine gelungene Premiere, die zwar mit Kunst zu tun hatte, aber an politischer Seite angesiedelt war. Der neue Bürgermeister Hans-Peter Schärl hat erstmals die schöne Aufgabe übernommen, die jährliche Gemeinschaftsausstellung des Kunstvereins feierlich zu eröffnen. Souverän, gut gelaunt und sehr offen für Kunst und Kultur in „seiner” Stadt gab Schärl sein Bestes mit einer passenden Rede zu diesem traditionellen Ereignis in der Kreisstadt, dem immer gern viele Gäste und Besucher folgen. Schärl stellte gut 80 Gästen die Kunst als eine wichtige Komponente des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt heraus und versprach spontan, auch einmal den Rathaussaal für eine Kunstpräsentation des Vereins zur Verfügung zu stellen, sollte das MQ anderweitig belegt sein wie bei einer Krippenausstellung. KV-Vorsitzende Petra Schicker stellte den Verein kurz vor als rege Künstlervereinigung, die sich im Jahresverlauf auch immer wieder sehr um die Jugendarbeit bemüht. So hat der KV mit Schülern des Sonderpädagogischen Förderzentrum großflächige Bilder gemalt, die im Rahmen der Ausstellung neben Bildern von Grundschulkindern ebenfalls zu sehen sind. Aus den Reihen der KV-Mitglieder stellen 20 Künstlerinnen und Künstler 57 Werke aus, darunter außer Malereien auch Metallarbeiten, Mosaikstein-Kunstwerke, Keramik und anderes. Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten des MQ noch bis 18. Oktober besichtigt werden.