Nach dem Berufsgrundschuljahr beginnen 26 Lehrlinge der Schreiner-Innungen Schwandorf und Amberg/Sulzbach nun eine zweijährige duale Ausbildung in Schule und Betrieb. Obermeister Werner Schönberger wünschte den Jugendlichen am ersten Schultag einen guten Start. Die Anwesenheit des Kreishandwerksmeisters Florian Danzl und zahlreicher Mitglieder des Innungsvorstands wertete er als „Zeichen der Wertschätzung“.
Lehrlingswart Wolfgang Wacker gratulierte den Lehrlingen zur Wahl „des schönsten Handwerksberufes“, der neben einer vielfältigen Tätigkeit ein gutes Einkommen und einen sicheren Arbeitsplatz garantiere. „Eine Ausbildung im Handwerk ist ein Geben und Nehmen“, betonte der Lehrlingswart. Er erwartet von den Jugendlichen „vollen Einsatz“ und verspricht im Gegenzug einen „respektvollen Umgang“.
Wolfgang Wacker bereitete die Auszubildenden auf eine „anspruchsvolle Gesellenprüfung“ vor. Vor allem die Theorie sei anspruchsvoller geworden: „Auswendiglernen ist vorbei, Transferdenken ist gefragt“. Das scheinen die letzten Prüfungsjahrgänge gut hinbekommen zu haben, „denn seit Jahren fällt niemand mehr durch“. Der Lehrlingswart wandte sich mit einem Appell an den Schreiner-Nachwuchs: „Brennt bitte für euren Beruf“.