Das Berufsschulzentrum in Schwandorf ist für die theoretische Ausbildung der Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik aus den Landkreisen Schwandorf und Amberg-Sulzbach zuständig.
Für 51 Lehrlinge aus den beiden Innungen begann in diesen Tagen die duale Ausbildung in der Schule und in den Betrieben. „Die Zahl ist neuer Rekord“, freuten sich die Innungsobermeister Thomas Steinbacher (Schwandorf) und Stefan Bieda (Amberg-Sulzbach) bei der Begrüßung der Auszubildenden in der Aula der Berufsschule.
Die Jugendlichen haben sich für eine dreieinhalbjährige Ausbildung im SHK-Handwerk entschieden. „Den mittleren Schulabschluss sollten sie schon mitbringen“, erwartet Obermeister Thomas Steinbacher. Technisches Verständnis und ein Gefühl für Materialien seien ebenfalls wünschenswert.
Neben Schule und Betrieb sind die Lehrlinge auch während der Ausbildung an acht Fortbildungsmodulen der Handwerkskammer beteiligt.
Obermeister Stefan Bieda weiß um die Vorteile des dualen Ausbildungssystems:
„Die theoretische Ausbildung an der Berufsschule übernimmt das Lehrerteam des BSZ Schwandorf 1, die wir in den Betrieben praktisch umsetzen“.
In den beiden SHK-Innungen Schwandorf und Amberg-Sulzbach sind jeweils knapp 50 Betriebe organisiert. „Sie sind alle gut beschäftigt“, erklärt Obermeister Thomas Steinbacher. Und: „Gut, dass wieder neue Fachkräfte nachkommen“.