Veröffentlicht am 18.08.2026 08:30

Schatzsuche rund um den Riesensessel mit dem OWV Pleystein

von Regina Pschirrer

Schatzsuche an der Räuberhöhle. (Bild: Regina Pschirrer)
Schatzsuche an der Räuberhöhle. (Bild: Regina Pschirrer)
Schatzsuche an der Räuberhöhle. (Bild: Regina Pschirrer)

Vor vielen hundert Jahren, als die Wälder der Oberpfalz noch dichter und dunkler waren als heute, trieb der Räuber Hannes sein Unwesen in den Wäldern am Riesen Sessel. Er war kein gewöhnlicher Räuber, denn er bestahl nur die reichen Händler, die mit schwer beladenem Fuhrwerk durch die Wälder zogen. Arme Bauern und hungrige Kinder aber verschonte er, manchmal legte er sogar heimlich ein paar Silbermünzen vor ihre Haustür. Sein Versteck lag tief im Wald, wo die mächtigen Felsen des Riesensessels aufragten. Dort lag auch sein Schatz, in einer schweren Eichentruhe. Eines Abends zog ein gewaltiges Unwetter über die Oberpfalz und ein Donnerschlag erschütterte den Wald. Seid dieser Nacht war der Räuber verschwunden.... Und auch seine Schatztruhe wurde nie mehr gefunden.

Diese Sage veranlasste den OWV Pleystein zu einer Schatzsuche im Rahmen des Kinderferienprogramms, an dem über 30 Kinder teilnahmen. Super vorbereitet von den beiden Jugendwartinnen Karin Rauch und Susanne Lang sowie Christine Weig, fanden die Kleinen bereits auf dem Weg zur Räuberhöhle immer wieder kleine Schätze am Wegrand und schließlich zwischen den Felsspalten in einer tiefen Höhle versteckt, die schwere Eichentruhe mit dem Goldschatz. In dem Augenblick tauchte tatsächlich im Gebüsch der riesige Räuber Hannes (verkörpert von dem fast 2 Meter grossem Johannes Bayerl) auf. Aber, er drückte ein Auge zu, und schenkte den Kindern seinen Schatz.

Auf dem weiteren Weg über Stock und Stein zur Linglmühle, fanden die begeisterten Kids in einem Bachlauf noch viele Edelsteine. Am Zielort wurden sie von den Helfern des OWV mit Würstchen, Brezen, Eis und Getränken gut versorgt. Mit einem fröhlichen Kräftemessen beim Seilziehen und noch einigen lustigen Spielen hatten alle noch einen Riesenspass.

Vorständin Maria Reber bedankte sich ganz herzlich bei der Familie Bayerl von der Linglmühle und allen Helfern für diesen gelungenen Nachmittag.

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