Sie beherrschen ihr „Handwerk“, die Musikerinnen und Musiker der Jugendblaskapelle Nabburg. Noten in wohlklingende Töne umzusetzen ist für sie keine Kunst. Sie stellen sich seit Jahren den Herausforderungen dies auch ihren vielen Zuhörern nahezubringen.
In seiner Rückschau auf das letzte Jahr informierte musikalischer Leiter Markus Ferstl über die einzelnen Besetzungen: Konzertorchester 107 Aktive (Dirigent Markus Ferstl), Nabburger Blasmusik, ein Pool mit 35 (Leitung Josef Weber), Nachwuchsorchester 26 (Dirigent Christoph Altmann). Schwerpunkt der über 50 Termine sei die Auftrags- und Gebrauchsmusik gewesen, so der „Teamchef Musik“. Herausragend dabei das Neujahrskonzert mit nahezu 700 begeisterten Zuhörern. Ein besonderes Erlebnis für das Ensemble im Rahmen der „Fahrt ins Blaue“ war das Standkonzert auf dem Münchner Odeonsplatz.
Laut Vorsitzendem Joseph Ferstl zählte die „Musikerfamilie“ insgesamt 244 Mitglieder Ende 2025; davon 120 Aktive und 124 Passive. Der Durchschnitt der Aktiven liege bei 26,1 Jahre. Sie werden auch unterstützt vom Förderverein-JBKN mit seinen aktuell 111 Mitgliedern. Obgleich Ergänzungen bei den Musiknoten, Instrumenten und der Bekleidung zu Mehrausgaben führten, konnte Anja Bierler von einer gesunden finanziellen Lage berichteten. Der Vorsitzende erwähnte auch die hervorragende Arbeit der Teams: Organisation, Musik, Verwaltung, Finanzen, Jugend, Marketing und Events und sprach gleichzeitig seinen Dank für das gezeigte Engagement aus. Dreh- und Angelpunkt des Vereins bleibe nach wie vor das Musikerheim St. Angelus, für dessen Bauunterhalt sorge dankenswerterweise die Katholische Kirchenverwaltung.
Bürgermeister Frank Zeitler dankte der Kapelle mit „hohem Unterhaltungswert“. Sie repräsentiere stets qualitative anspruchsvolle Musik. Das sah auch der stellvertretende Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes Lothar Prechtl so, der das Ensemble als Aushängeschild des Kreisverbandes bezeichnete.