Die Theatergruppe „D´Goaslandler“ aus Rieden haben ein Herz für Projekte, mit denen Vereine aber auch Mitmenschen in schweren Situationen unterstützt werden. Mittlerweile hat es sich etabliert, dass aus den Erlösen der Theaterstücke jährlich gespendet wird. Bei der Aufführung am 28. Dezember des Stückes „Dämmergötterung“ durfte sich Familie Schuh aus Amberg über 500 Euro für eine Delfintherapie ihres Sohnes Franz freuen. Spartenleiterin Franziska Haas-Würz durfte die Familie mit Papa Marco, Franz, Mama Lisa und Bruder Xaver bei der Theatervorstellung begrüßen und überreichte den Spendenscheck an die Familie. Der Kontakt zu den Riedener Theaterleuten kam über den Kollegenkreis von Lisa zustande. Franz leidet an einem seltenen Gendefekt, der neben Epilepsie, Essstörungen und Entwicklungsstörungen, unkontrollierte Muskelanspannungen und anderen Auffälligkeiten auslöst. Er ist auf dauerhafte Betreuung angewiesen. Franz teilt sich selbst nicht durch Sprechen, sondern mithilfe kleiner Magnetschilder mit, mit denen er seinen Eltern andeutet, was er gerade machen will. Wasser ist Franz Element und macht den lieben Jungen sichtlich glücklich. Dort fühlt sich der 8-Jährige sehr wohl und liebt das Plantschen darin. Jedoch müssen seine Eltern stets sehr vorsichtig mit ihrem Sohn sein, da er nicht schwimmen kann und Gefahren nicht abschätzen kann. Die Idee zur Delfintherapie kam der Familie bereits 2024, Lisa Schuh startete daraufhin einen Spendenaufruf über ihren Instagram-Account (lisaschuhprivat). Die Resonanz und die Mithilfe aus der Region waren überwältigend. Eine erste Therapie konnte so bereits in Amerika stattfinden und hat der Familie und vor allem Franz sehr geholfen. Etliche Spendengelder kamen für die Therapie für Franz zusammen. Unterstützt werden sie dabei von der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach. Weiterhin ist es möglich, für Folgetherapien unter goodcrowd.org für die Spendenkampagne für Franz Therapie eine Unterstützung zukommen zulassen. Über Social Media teilt Lisa Schuh die neuesten Entwicklungen und Fortschritte mit. Der Gendefekt ist nicht heilbar. Ziel ist es jedoch mit den Therapien, dass Franz in die Hände von fremden Fachpflegekräften gegeben werden kann.