Die Freude in der Pfarrei St. Michael Poppenricht könnte kaum größer sein: 21 neue Ministranten wurden feierlich in die Gemeinschaft aufgenommen – so viele wie noch nie. Damit wächst die Ministrantenschar auf beeindruckende 128 Kinder und Jugendliche an. Die Gruppenleiter Leni Weiß, Benedikt Schrödl und Hannah Wesnitzer hatten ihre Schützlinge in den vergangenen Wochen sorgfältig auf diesen besonderen Tag vorbereitet und gemeinsam mit ihnen eifrig den Dienst am Altar geübt. Pfarrer Dominik Mitterer bezeichnete die neuen Minis als „echte Hoffnungsträger“ – und das nicht nur, weil sie künftig einen wichtigen liturgischen Dienst übernehmen. Ihr Engagement sei ein sichtbares Zeugnis des Glaubens und stehe für christliche Werte, die in der Gesellschaft zunehmend an Bedeutung verlieren. Es erfülle ihn mit großer Zuversicht, dass sich so viele junge Menschen bewusst für diesen Dienst entscheiden und damit auch der Kirche Zukunft schenken.
In seiner Predigt erklärten Gemeindereferentin Regina Probst und Pfarrer Mitterer zudem die Bedeutung der liturgischen Farben, die die Ministranten im Gottesdienst tragen – ein äußeres Zeichen ihrer Aufgaben und ein Hinweis darauf, dass sie „farbenfrohe Hoffnungsträger der Pfarrei“ seien.
Zugleich hieß es Abschied nehmen: Julia Nerb und Lorena Eckl wurden beide nach mehr als einem Jahrzehnt treuen Dienstes am Altar verabschiedet. Pfarrer Mitterer dankte beiden herzlich für ihr großes Engagement in der Leiterrunde und ihren zuverlässigen Einsatz als Gruppenleiterinnen. Als Zeichen der Wertschätzung erhielten sie je ein Kreuz, das an ihre Ministrantenzeit erinnern soll. Musikalisch beschwingt gestaltet wurde der Aufnahme- und Abschiedsgottesdienst von der Poppenrichter Kirwaband Capo 7.