Was macht ein Heimat- und Geselligkeitsverein? Feiern, Ausflüge, Stammtische? Das auch, aber er denkt nicht nur an sich, sondern auch an andere und beweist Herz. Das unterstreicht der Weidener Club „Almfrieden“. Die rund 35 Mitglieder beschlossen vor Kurzem, ihre Beiträge nicht in ein gutes gemeinsames Essen zu investieren, sondern damit Menschen aus ihrer Region gezielt zu helfen.
Im konkreten Fall übergaben Vorsitzender Ewald Schmiegel, Schriftführerin Erna Ermer und Kassiererin Johanna Schiller dieser Tage 1000 Euro an Einrichtungen der Kliniken Nordoberpfalz AG. Je 500 Euro erhielten die Neugeborenenstation 32 zur Anschaffung von Wärmelampen für Babys und die Palliativstation.
Der Kontakt war über Andrea Klein zustande gekommen. Sie ist „Almfrieden“-Mitglied und arbeitet am Klinikum Weiden auf Station 52. Sie erzählte im Verein von den vielen Projekten am Klinikum, für die nicht immer das Geld von Kassen oder Kommunen da ist. Ewald Schmiegel und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter mussten nicht lange überlegen: Da springen wir ein – als bodenständiger Verein, der auf diese Art Heimatliebe praktiziert und vor Ort Hilfe leistet.
Das war Oberärztin Dr. Ines Erhardt, Leiterin des Perinatalzentrums, und Palliativ-Chefärztin Dr. Stephanie Kuchlbauer ein großes Kompliment wert. Sie dankten herzlich für die finanzstarke Überraschung und die unkomplizierte Hilfe der „Almfrieden“-Heimatfreunde.