Die Pflege und Sanierung von Grünlandbeständen wird für viele Betriebe zunehmend anspruchsvoller. Trockenperioden sowie Schädlinge setzen den Beständen zu und können Ertrag und Futterqualität deutlich beeinträchtigen. Umso wichtiger ist die Wahl der passenden Technik für Pflege und Nachsaat.

Bei einer praktischen Grünland-Vorführung am 19. März 2026 erhalten Landwirtinnen und Landwirte die Gelegenheit, verschiedene Verfahren und Maschinen direkt im Einsatz zu erleben. Vorgestellt wird ein Systemvergleich von klassischen Striegeln über moderne Kombigeräte bis hin zu spezialisierten Schlitzsaat-Systemen.

Mehrere Hersteller präsentieren ihre Technik vor Ort:

Vredo zeigt eine Durchsaatmaschine mit Doppelscheibensystem für eine präzise Schlitzsaat und maximale Keimraten.

Köckerling (Herbamat) demonstriert eine Schlitzdrille zur Direktsaat in bestehende Grasnarben.

APV stellt eine Kombination aus Striegel, Sätechnik und Walze für die Bearbeitung in einem Arbeitsgang vor.

Saphir präsentiert Geräte zur Grünlandpflege mit effizienter Striegeltechnik zur Belüftung und Unkrautregulierung mit Nachsaatstreuer.

Güttler zeigt mit dem GreenMaster ein System aus Einebnen, aggressivem Striegeln, Säen und Walzen.

Maier Grünlandsaat informiert über geeignete Saatgutmischungen, auch für trockene Standorte.

Für den nötigen Vortrieb sorgen Traktoren von John Deere und Fendt.

Neben der Technikvorführung begleitet Herr Beutner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) die Veranstaltung fachlich. Er ordnet die Ergebnisse pflanzenbaulich ein und steht für Fragen zur Bestandsführung sowie zu aktuellen Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Termin und Treffpunkt
Donnerstag, 19. März 2026
Beginn: 10 Uhr
Wiese zwischen Triebendorf und Fuchsmühl (Der Weg wird aus Richtung Mitterteich, Tirschnitz und Fuchsmühl ausgeschildert.)

Vor Ort werden die Maschinen nacheinander im Einsatz gezeigt. Dabei können die Teilnehmer direkt beurteilen, wie sich die verschiedenen Verfahren auf die Grasnarbe auswirken. Zudem wird erläutert, worauf es bei Einstellungen wie Schardruck, Saattiefe und Bodenkontakt ankommt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit den Herstellern und unter Berufskollegen.

Die Veranstaltung bietet einen neutralen Überblick über Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Systeme – von kostengünstiger Grünlandpflege bis zur intensiven Nachsaat.

Alle interessierten Landwirtinnen und Landwirte sind herzlich eingeladen.