Eine Wallfahrt ist mit der Vorstellung verbunden, an diesen Orten Gott, oder der Gottesmutter nahe zu sein. Die Gründe für eine Wallfahrt können gemeinsame oder persönliche Anliegen sein, wie z. B. Hilfe in persönlichen Notlagen, Dank für erfahrene Hilfe, die Heilung von einer Krankheit. Daneben kann die Wallfahrt den Menschen für Stunden und Tage zur inneren Ruhe und Selbstfindung verhelfen. Unter der bewährten Organisation von Reinhold Stopfer hatten sich Pilger aus dem Raum zwischen Weiden und der Fränkischen Schweiz für diese drei Tage zusammen gefunden. Neben den langjährigen Wallfahrern hatten sich auch junge und neue „Gesichter“ mit auf den 3-tägigen Weg zur Schwarzen Madonna nach Altötting gemacht. Die Sonne meinte es gut mit allen auf den langen Tagesstrecken, doch das gemeinschaftliche Beten, Singen und menschliche Miteinander ließen die Müdigkeit in den Hintergrund treten. Doch die Erleichterung war groß, endlich auf dem Kapellplatz in Altötting angekommen zu sein. Unter Glockengeläut und vorbeiziehend an der Schwarzen Madonna wurde abschließend in der St. Anna-Basilika der festliche und zugleich ergreifende Gottesdienst gefeiert. Danach konnte man sich gleich nebenan im Garten auf Einladung des Regensburger Bischofs und des Pilgervereins bei Speisen und Getränken verschiedenster Art von den Strapazen erholen und die vergangenen Tage Revue passieren lassen. Die Musikkapelle Dießfurt lieferte hierzu die nötige Begleitmusik.