Am Tag der Behinderten und kranken Menschen feierte Pfarrer Hans-Peter Heindl den Gottesdienst mit ihnen. Gemäß dem vorgegebenen Thema ging er dabei auf Ängste und Verluste im Alltag0 im Bezug auf Jesus ein.
Wir alle würden diese Ängste und Verluste im Leben erfahren. Angst vor schwerer Krankheit, vor der Sorge um die Kinder, auch Angst vor einem Krieg, oder dem Verlust und Tod eines lieben Menschen an unserer Seite. Auch der Verlust des Glaubens sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Der Pfarrer berichtete von einer Erinnerung aus dem Familienurlaub in Rimini, bei dem sein Bruder plötzlich verschwunden war. Zum Glück wurde auch er mit einem Schwimmreifen unter den Arm in vier Kilometern Entfernung wieder gefunden. Auch Jesus blieb, ohne dass seine Eltern es wussten und bemerkten in Jerusalem. Am dritten Tag fanden sie ihn schließlich im Tempel. Zu Beginn machte ihn Maria beinahe Vorwürfe. „Kind, warum hast Du uns das angetan?”, fragt sie. Umso härter wird die Antwort Jesu darauf gewirkt haben. Er antwortet: „Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?” Seine Eltern verstanden die Worte Jesu nicht, heißt es dann in der Bibel weiter. Doch Maria wurde nicht hart und bitter über diese Worte, sondern ließ sie in ihr Herz hinein und bewegte sie in ihrem Herzen. Dies sei auch die Botschaft an uns, so der Pfarrer. Unsere Gottesmutter fühle mit uns, wenn wir Ängste und Verluste im Alltag erlebten.
Erstmals wurde dieser feierliche Gottesdienst von Maria Birner an der Orgel und Andrea Burke mit der Geige musikalisch mitgestaltet.