Urkundlich nachweisbar vollzog sich die Gründung der „Bruderschaft des heiligen und unbefleckten Herzens Mariä zur Bekehrung der Sünder“ (so der volle Name) in Niedermurach am 16. Juni 1865.
Beim Festgottesdienst erläuterte Pfarrer Herbert Rösl die drei wesentlichen Punkte der Gebetsgemeinschaft. Die andächtige Verehrung der seligen Jungfrau Maria: „Wir schauen auf Maria nicht als unerreichbares Ideal, sondern als Mutter, die uns den Weg zu ihrem Sohn Jesus zeigt.“ Das inständige Gebet: „Das Gebet in der Bruderschaft zieht Kreise des Friedens im eigenen Herzen, in Familie, Gemeinde und Welt.“ Die Bekehrung der Sünder durch ihre mütterliche Fürsprache: „Dieser Auftrag mag altmodisch klingen, trifft aber den Nerv menschlicher Existenz, denn Bekehrung bedeutet Umkehr zum Leben.“
Im Pfarrheim galt das Gedenken Jakob Brunner, Mathilde Hösl, Bettina Praß, Martha Winklmann. Pfarrer Herbert Rösl dankte den Jubilaren für ihre Treue zur Bruderschaft und überreichte zusammen mit Kirchenpfleger Jakob Kiener als Zeichen der Wertschätzung die Jubiläumsurkunde und wahlweise eine Motivkerze oder ein Pfarrheimbuch.
Die Jubilare der Gebetsgemeinschaft – 60 Jahre: Katharina Fichtl, Martin Kiener, Renate Pregler, Franz Prey, Martin Prey (Untersteinbach), Erna Scharf, Agnes Waltl, Marianne Wendl; 65 Jahre: Josef Bauer, Gisela Birklein, Eva Borutta, Michael Eckl, Monika Feiner, Berta Fröhler, Franziska Hilburger, Rosalia Kiener, Johann Meier, Johann Pirzer, Mathias Pirzer, Jakob Reiter, Willibald Reiter, Michael Stigler, Erna Wölfl, Theresia Zitzmann; 70 Jahre: Leonhard Bayerl, Katharina Eckl, Albert Fröhler, Hubert Fuchs, Katharina Meier, Helmut Ulrich; 75 Jahre: Erika Fahmüller, Marianne Kirschenbauer, Anna Melan, Marianne Merthan, Franziska Zahner; 80 Jahre: Anna und Konrad Fröhler, Erika Müller, Margareta Stadlbauer, Alois Stigler.