Der alljährliche beliebte Vereinsausflug des Bayern München Fanclub Parkstein wird von Armin Wittmann, dem Parksteiner Vorsitzenden, und Werner Robl aus Fuchsmühl organisiert. Wittmann wirbt bei den Mitgliedern um die Teilnahme, zudem kümmert sich um die Preiskalkulation, Bustransfer und Geldeingang. Robl ist Reiseleiter. Zuvor arbeitet er die detaillierte und exakt terminierte Reiseroute aus. Meist gibt es einen straffen Fahrplan. Kein Freund ist er von Zeitfenstern mit „freier Verfügung.”
Ziel am Samstag war das sächsische Vogtland mit einer Auswahl der schönsten Anlaufpunkte, die, gleich am Morgen, zur Drachenhöhle in Syrau bei Plauen führen sollte. Dort wurden die Parksteiner vom Drachen Justus und einer Höhlenfachfrau empfangen.
Zu Mittag gegessen wurde in Möschwitz, nahe der Talsperre Pöhl, dem Vogtländischen Meer. Mit der „Plauen“, einem Motorschiff, wurde die Talsperre bis hinter die Autobahnbrücke und hinauf zur hohen Staumauer befahren. Weil die rund 40 Passagiere viel über die Verwirklichung des Stausees erfuhren, war die Reise übers Wasser informativ und für manche, wegen der Details, eine Überraschung. Auch, dass im Zuge der damaligen Überflutung, so wurde erzählt, eine wertvolle Mineralwasserquelle und ein komplettes Dorf samt Kirche untergingen.
Zwischenetappe bei der Rückfahrt, war der „Fernwehpark“ in Oberkotzau in Oberfranken. Dort bot sich, wegen der Ortstafeln aus der ganzen Welt, ein buntes Bild.
Tradition bei den Ausflügen ist, bevor es nach Parkstein geht, die Einkehr in einer Zoiglgaststätte im Wallfahrts- und Steinwaldort Fuchsmühl im Stiftland, im Landkreis Tirschenreuth. Auch wenn der schattige Biergarten überfüllt war, standen die Gemütlichkeit in der (alternativen) historischen Gaststube, Brotzeit und Zoiglbier, vom Fass, im Mittelpunkt. Im kommenden Jahr, das aber nur vielleicht, genau weiß man es noch nicht, werden die Parksteiner mit dem Bus aus Grafenwöhr, gesteuert vom zuverlässigen Fahrer Max, nach Oberfranken reisen.