Zum zweiten Mal schmückt in der Osterzeit ein Osterbrunnen den Dorfplatz. Was im vergangenen Jahr wiederbelebt wurde, setzt sich damit fort.
Die Initiative geht erneut auf Maria Schlögl und Florian Dotzler zurück. Viele Helfer waren vor Ort an der Umsetzung beteiligt, darunter die Frauen der Dorfgemeinschaft Oberköblitz, weitere Unterstützer aus dem Ort sowie Beschäftigte der Wernberger Werkstätten aus dem Berufsbildungsbereich.
Osterbrunnen haben ihren Ursprung in der Tradition, Wasser als lebensspendendes Gut zu würdigen und zur Osterzeit – als Symbol für neues Leben – besonders hervorzuheben. Vor allem in Franken sind sie verbreitet, in der Oberpfalz hingegen eher selten und damit eine Besonderheit im Ortsbild. Die Farben Lila und Gelb greifen den christlichen Bezug auf: Lila steht für Besinnung und die Passionszeit, Gelb für Licht, Auferstehung und neues Leben.
Die Wernberger Werkstätten pflegen unter anderem das Kirchengelände von St. Emmeram in Oberköblitz und haben dadurch einen direkten Bezug zum Dorfplatz. Die gemeinsame Umsetzung steht für ein funktionierendes Miteinander und gelebte Inklusion in Wernberg-Köblitz.