v.l.n.r.: Kreisschießwart Anton Hauptmann, 2. Bgm. Oliver Becher, Karl Pirner, stv. Kreisvorsitzender Thorsten Schiener (Bild: Thorsten Schiener)

BKV Kreisversammlung in Riglasreuth: Ehrungen und Rückblicke

Dem BKV Kreisverband gehören folgende Vereine an: SRK Hohenhard, KSRK Hohenthan, SRK Mitterteich, KRK Plößberg, SK Poppenreuth, KSRK Pullenreuth, SRK Riglasreuth, SK Schindellohe, SRK Trevesen, KSK Wildenau. Die Kreisversammlung fand in Riglasreuth im Schulungsraum der Feuerwehr statt, welcher bis zum letzten Platz gefüllt war. Der stv. Vorsitzende Thorsten Schiener leitete die Versammlung. Er begrüßte den Ehrengast 2. Bürgermeister von Neusorg, Oliver Becher, sowie alle anwesenden Kameradschaften, sowie die Vorstandschaft. Mit dem Totengedenken und dem Lied vom „Guten Kameraden“ wurde die Sitzung eröffnet. Schiener berichtete über das vergangene Vereinsjahr 2025. Im Anschluß folgten die Berichte der Vorsitzenden der einzelnen Kameradschaften, aus denen man ersehen konnte wie vielfältig die Unternehmungen und Aufgaben sind. Von der Pflege der Ehrenmäler, über die Beteiligung an kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen, über eigene Feste und Festbesuche, Gratulation bei Geburtstagen der Mitglieder, Ehrenabende, Hilfe beim Blaulichttag, Wanderungen, Schlauchbootfahrten, Bergtouren in den Alpen, Teilnahme an Schießveranstaltungen wie Vereins- Kreis- Bezirks- Landes- und Bundeschießen, die Friedenswallfahrt des Kreisverbands in Konnersreuth. Ehrenkreisvorsitzender und Kreisschießwart, sowie Reservistenbetreuer Anton Hauptmann legte anschließend seine Tätigkeitsberichte ab und überreichte Urkunden und Auszeichnungen. Als ganz besonderen Punkt des Abends überreichte er zusammen mit Bürgermeister Becher und stellv. Vorsitzenden Schiener, dem Kameraden Pirner Karl den Ehrenpokal des Kreisverbandes mit Urkunde für besonders gute Schießleistungen im hohen Alter. Da er mit seinen 85 Jahren jedem jungen Schützen noch was vormacht. Bgm. Becher überbrachte die Grußworte des Landkreises und der Gemeinde Neusorg. Nach dem Punkt Wünsche und Anträge, ging mit dem gemeinsamen Singen des Bayernlieds und der Deutschlandhymne die Veranstaltung zu Ende.


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Festveranstaltung vor dem Pfarrheim und Auszeichnung des Mesners für langjähriges Ehrenamt. (Bild: Reinhard Haise und Christian Maier)

Pfarrfest „25 Jahre Renovierung Pfarrheim St. Odilia” in Wildenau

An Mariä Himmelfahrt findet in Wildenau traditionell ein Festgottesdienst an der Marienkapelle statt. Bei bestem Wetter nahmen auch in diesem Jahr zahlreiche Wildenauer an dem Gottesdienst teil, den Pfarrer Matthias Nowotny gerne mit seiner Wildenauer Kirchengemeinde feierlich zelebrierte. Diese Eucharistiefeier bildete heuer einen würdigen Rahmen für eine Auszeichnung der besonderen Art: Wildenaus Mesner Josef Albrecht (2. von rechts) wurde von Pfarrer Nowotny mit der Bischof-Johann-Michael-von-Sailer-Medaille für über 36-jährigen vorbildlichen Mesnerdienst geehrt. Diese hohe Auszeichnung für ehrenamtliche Tätigkeit würdige mit Josef Albrecht einen Mesner, der seine Aufgabe umfassend, herausragend und äußerst zuverlässig mit viel Liebe zum Detail wahrnehme. Bei den Festtagen glänzt er aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit Kenntnissen im liturgischen Ablauf, worauf sich nicht nur die Ministraten verlassen können. Bei der Dekoration mit den Blumenfrauen erzielte er regelmäßig sehr ansprechende Ergebnisse und baute Kerzenaltäre und Erntedankaltäre äußerst kunstvoll und ausgiebig. Kirchenpfleger Christian Maier (ganz rechts) ergänzte, dass er viele Maiandachten, Kreuzwege, Rosenkränze und Ewige Anbetungen durchgeführt hat, die er genau vorbereitet und abwechslungsreich ausgearbeitet hat unter Einbeziehung verschiedener Gruppen. Er verrichtet zudem die Dienste als Lektor und Kommunionhelfer, betreute bis zu 37 Ministranten und war 30 Jahre Pfarrgemeinderatsmitglied, dabei vier Jahre sogar als Vorsitzender. Josef Albrecht dankte für die Auszeichnung und Würdigung seiner Arbeit und wolle nach Kräften seinen Dienst fortführen. Im Anschluss an den Gottesdienst fand das Pfarrfest vor dem Pfarrheim Sankt Odilia (linkes Gebäude auf dem großen Bild) in der Pfarrer-Wißmath-Straße statt. Zu Mittag gab es ein gegrilltes Hausschwein mit selbst gemachtem Kartoffelsalat und Tsatsiki. Der gute Besuch lohnte den Aufwand, den Christoph Röckl und seine Helfer hatten. In diesem Jahr jährte sich zum 25ten Mal, dass das Pfarrheim entkernt und grundsaniert wurde. Christian Maier nutzte den Anlass, um die Geschichte des Pfarrheims den Besuchern nahe zu bringen: In die Amtszeit Pfarrer Bücherls (1900-1922) fällt die Auflösung des Simultaneums in Wildenau. 1906 wird die Kirche Sankt Erhard erbaut. Damit in Wildenau sich ein Pfarrer ansiedelt, wird ein Pfarrhaus benötigt. Woher soll das Geld für Kirche und Pfarrhaus kommen? Der aus Wildenau stammende Pfarrer Wißmath (1841-1906) - zuletzt tätig in Amberg - wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und ist zeit seines Lebens äußerst sparsam. Er besitzt eine ausgeprägte Heimatliebe, insbesondere für seinen Heimatort Wildenau. In Amberg hat er Zugang zum Staatsarchiv und widmet sich jahrelang den historischen Studien. Diese Arbeiten münden in die später von Peter Kunz herausgegebene Chronik von Wildenau. Seine Vision ist der Bau einer Kirche mit umgebendem Friedhof und die Errichtung eines Pfarrhofs, um so die Grundlage für ein selbständiges Benefizium zu legen. Dafür spart er in seinem Leben ein Vermögen von 80.000 Goldmark an (entspricht heute etwa 600.000€). Testamentarisch verfügt er, dieses Vermögen seinem Heimatort zu übergeben, womit seine Vision Realität werden soll. Aus dem Vermögen werden die Bauschulden für die Kirche bezahlt, Grundstück und Haus gegenüber der Kirche erworben, wo das heutige Pfarrheim steht. Von 1914 bis 1963 residieren acht Seelsorger (Benefiziaten) in diesem Haus. Für ein halbes Jahrhundert ging die Vision eines selbständigen Benefiziums in Erfüllung. In den Jahren danach wurde das Haus vermietet. Vor 25 Jahren wurde es saniert mit 495.000 DM und 669 Arbeitsstunden Eigenleistung. Das Obergeschoß ist vermietet, während im Erdgeschoß Räume für kirchliche Gruppen zur Verfügung stehen. Heute gehört das Gebäude zum tertiären Bestand im Bistum und muss von der Kath. Kirchenverwaltung finanziell vollständig selbst erhalten werden. Der Erlös des Festes ist ein Beitrag für diese Aufgabe.
Die für langjährige Treue geehrten Mitglieder mit Vorständen und Kommandant. (Bild: Christian Kohl)

35 Jahre Jugendfeuerwehr Wildenau

Seit 35 Jahren gibt es die Jugendfeuerwehr in Wildenau. Gebührend gefeiert wurde dieser Anlass Mitte Juli an zwei Tagen. Am Festplatz beim Schützenhaus wurde dazu eine Party-Zone aufgebaut, ein abgeschlossener Bereich mit Zelt, Bar, Pilsstand und Imbiss sowie einer überdachten Bühne. Sehr gut und sehr ansprechend organisiert. Bei Südsee-Flair wurde am Samstagabend beim Feuerwehr OPEN AIR mit DJ M. Freshwood in der „TIKI”-Bar kräftig gefeiert. Rechtzeitig zum Beginn der Veranstaltung hörte der Regen auf. Am Sonntagvormittag beim Frühschoppen durften Vorstand Thomas Wittmann, sein Stellvertreter Wolfgang Mark sowie Kommandant Jörg Petersohn langjährige Mitglieder für 25 Jahre, 40 Jahre sowie 50 Jahre und 60 Jahre Treue zur Freiwilligen Feuerwehr Wildenau mit einer Urkunde ehren. Beim Mittagessen konnten sich die Gäste bei einem köstlichen Spanferkel vom Grill stärken. Am Nachmittag informierten sich zahlreiche Gäste bei bestem Kaiserwetter nach Kaffee und Kuchen bei einer sehr interessanten Fahrzeugschau mit Fahrzeugen der Feuerwehren aus Plößberg, Tirschenreuth, Bärnau und Püchersreuth sowie des Rettungsdienstes über deren Arbeit. Ein buntes Programm mit Hüpfburg und Kinder-Parkour sorgte für Spaß bei den kleinen Gästen. Schlusspunkt bildete am Sonntagabend die traditionelle Maibaumverlosung mit vielen Sachpreisen und der Verlosung des Maibaums als Hauptgewinn. Die Freiwillige Feuerwehr bedankt sich herzlich bei seiner jungen Truppe für die gelungene Organisation und bei allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Besonderer Dank an alle Firmen und Personen, die unser Fest mit Geld- und Sachspenden unterstützt haben. Herzlichen Dank an die Feuerwehren aus Plößberg, Tirschenreuth, Bärnau und Püchersreuth sowie den Rettungsdienst für die Unterstützung bei der Fahrzeugschau. Zuletzt ein großes Dankeschön allen Gästen, die uns, trotz der nassen Witterung am Samstag und Sonntag früh, mit ihrem Besuch beehrt haben.
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