v.l.n.r. Roland Prühäuser (Ehrenamtsbeauftragter SpVgg Weigendorf), Herbert Haas, Herbert Ziegler (BFV) (Bild: Margitta Ziegler)

Hohe Auszeichnung für jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement bei der SpVgg Weigendorf

Eine besondere Ehrung wurde kürzlich Herbert Haas von der SpVgg Weigendorf zuteil. Im Rahmen der Sonderehrungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) erhielt der langjährige Ehrenamtliche den sogenannten „Lebens-Oscar” – eine Auszeichnung für außergewöhnliches und langjähriges Engagement im Vereinswesen. Der Lebens-Oscar wird an Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler verliehen, die sich über mindestens 25 Jahre hinweg in verantwortungsvollen Funktionen für ihren Verein eingesetzt haben. Die Auszeichnung umfasst eine Ehrenurkunde des DFB und BFV, eine DFB-Uhr sowie einen kleinen goldenen Ball. Die offizielle Verleihung fand im Sportheim der SpVgg Weigendorf statt und wurde vom Ehrenamtsbeauftragten des BFV, Herbert Ziegler, vorgenommen. Herbert Haas ist seit rund 40 Jahren ununterbrochen als Funktionär für die SpVgg Weigendorf tätig. Schon während seiner aktiven Zeit als Spieler der ersten Mannschaft übernahm er Verantwortung und kümmerte sich um zahlreiche Aufgaben rund um die Sportanlage. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte er sich zu einer unverzichtbaren Stütze des Vereinslebens. Zu seinem umfangreichen Einsatz gehören unter anderem die Betreuung des Kinderspielplatzes am Sportheim, die Pflege und Reinigung des Grillstandes / des überdachten Vorbaus sowie die Abfall-Entsorgung. Vor jeder Veranstaltung gibt er dem Sportgelände mit seinem Besen, den letzten Feinschliff. Darüber hinaus ist Herbert Haas stets zur Stelle, wenn Arbeitseinsätze anstehen. Seit mehr als 50 Jahren ist Herbert Haas eng mit seiner SpVgg Weigendorf verbunden und jederzeit ansprechbar, wenn Hilfe benötigt wird. Sein unermüdlicher Einsatz steht beispielhaft für gelebtes Ehrenamt im Sport. Für sein langjähriges Engagement wurde Herbert Haas bereits mehrfach ausgezeichnet. Neben der Ehrenamtskarte erhielt er im Juli 2024 die Verbands-Ehrenmedaille in Silber für seine jahrzehntelange Funktionärstätigkeit.
Erfolgreiche Züchter mit Landrat Richard Reisinger (Dritter von rechts), Vorsitzendem Fabian Bräutigam (Zweiter von rechts), Bürgermeister Reiner Pickel (Fünfter von rechts) und Ausstellungsleiterin Nadine Götz (links). (Bild: Leonhard Ehras)

Ausstellung des GVZ Haunritz und Umgebung

Sein 70-jähriges Bestehen beging der Geflügelzuchtverein Haunritz und Umgebung mit einer Ausstellung im Bauhof der Gemeinde Weigendorf. Mit 228 Tieren, Tauben, Hühner und Enten. Vorsitzender Fabian Bräutigam freute sich, dass er bei der Eröffnung auch besondere Ehrengäste begrüßen durfte. So nahmen Landrat Richard Reisinger, Kreisvorsitzende Elisabeth Kernl und Gäste aus Nachbarvereinen die Gelegenheit wahr, die Erfolge des Jubiläumsvereins zu begutachten. Fabian Bräutigam zeigte sich erleichtert, dass die Ausstellung möglich wurde, nachdem in der Region keine Fälle von Vogelgrippe vorkamen. Landrat Richard Reisinger würdigte die Pflege, das Verantwortungsbewusstsein und die Bemühungen um den Erhalt der Vielfalt der Tiere. Besondere Anerkennung zollte er der Einbeziehung der Jugend in die Züchtertätigkeit. Bürgermeister Reiner Pickel lobte die Züchtertätigkeit des zweitstärksten Vereins der Gemeinde Weigendorf. Für das stolze Jubiläum überreichte er eine Spende. Ausstellungsleiterin Nadine Götz sprach die umfangreiche Organisation mit 228 Tieren an und dankte allen Helfern und 2. Vorsitzenden Ralf Dotzler für die Unterstützung bei den umfangreichen Vorbereitungsarbeiten. Die Jubiläumsschau ermöglichten 20 Züchter und fünf Jugendzüchter mit ihren gefiederten Prachtexemplaren. Der Haunritzer Geflügelzuchtverein gab mit dieser Ausstellung einen interessanten Überblick, in welcher Vielfalt die gefiederten Freunde vorkommen. Die Hühner zeigten sich in allen Größen. Die Tauben präsentierten sich in den verschiedensten Farben und Gefieder. Selbst innerhalb einer Rasse traten Exemplare mit ganz unterschiedlichem Federkleid auf. Hühner mit nacktem Hals oder ein Hahn mit doppeltem Kamm waren keine Fehlentwicklung, sondern bewiesen die besonderen Launen der Natur zur Bereicherung der Vielfalt. Vier Preisrichter übernahmen die Beurteilung der 228 Tiere, Arbeit, die bis zu zehn Stunden in Anspruch nahm. Sie bewerteten die verschiedenen Rassen, vergaben Punkte und, falls erforderlich, Empfehlungen für Verbesserungen. Bei den Hühnern erkannten sie bei drei Exemplaren die Bestnote „vorzüglich“, neunmal „hervorragend“, 64-mal „sehr gut“ und 34-mal „gut“. Von den Tauben erreichten sechs Exemplare „vorzüglich“, sieben „hervorragend“, 74 „sehr gut“ und 15 „gut“. Die Auszeichnung als bester Züchter bei dieser Schau durfte Horst Förderreuther entgegennehmen. Bänder des Landesverbands Bayern gingen an Roland Krauß und Robert Pilhofer. Den Preis des Bezirksverbands für die Jugend erhielten Lina und Johannes Müller.


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