Erfolgreiche Züchter mit Landrat Richard Reisinger (Dritter von rechts), Vorsitzendem Fabian Bräutigam (Zweiter von rechts), Bürgermeister Reiner Pickel (Fünfter von rechts) und Ausstellungsleiterin Nadine Götz (links). (Bild: Leonhard Ehras)

Ausstellung des GVZ Haunritz und Umgebung

Sein 70-jähriges Bestehen beging der Geflügelzuchtverein Haunritz und Umgebung mit einer Ausstellung im Bauhof der Gemeinde Weigendorf. Mit 228 Tieren, Tauben, Hühner und Enten. Vorsitzender Fabian Bräutigam freute sich, dass er bei der Eröffnung auch besondere Ehrengäste begrüßen durfte. So nahmen Landrat Richard Reisinger, Kreisvorsitzende Elisabeth Kernl und Gäste aus Nachbarvereinen die Gelegenheit wahr, die Erfolge des Jubiläumsvereins zu begutachten. Fabian Bräutigam zeigte sich erleichtert, dass die Ausstellung möglich wurde, nachdem in der Region keine Fälle von Vogelgrippe vorkamen. Landrat Richard Reisinger würdigte die Pflege, das Verantwortungsbewusstsein und die Bemühungen um den Erhalt der Vielfalt der Tiere. Besondere Anerkennung zollte er der Einbeziehung der Jugend in die Züchtertätigkeit. Bürgermeister Reiner Pickel lobte die Züchtertätigkeit des zweitstärksten Vereins der Gemeinde Weigendorf. Für das stolze Jubiläum überreichte er eine Spende. Ausstellungsleiterin Nadine Götz sprach die umfangreiche Organisation mit 228 Tieren an und dankte allen Helfern und 2. Vorsitzenden Ralf Dotzler für die Unterstützung bei den umfangreichen Vorbereitungsarbeiten. Die Jubiläumsschau ermöglichten 20 Züchter und fünf Jugendzüchter mit ihren gefiederten Prachtexemplaren. Der Haunritzer Geflügelzuchtverein gab mit dieser Ausstellung einen interessanten Überblick, in welcher Vielfalt die gefiederten Freunde vorkommen. Die Hühner zeigten sich in allen Größen. Die Tauben präsentierten sich in den verschiedensten Farben und Gefieder. Selbst innerhalb einer Rasse traten Exemplare mit ganz unterschiedlichem Federkleid auf. Hühner mit nacktem Hals oder ein Hahn mit doppeltem Kamm waren keine Fehlentwicklung, sondern bewiesen die besonderen Launen der Natur zur Bereicherung der Vielfalt. Vier Preisrichter übernahmen die Beurteilung der 228 Tiere, Arbeit, die bis zu zehn Stunden in Anspruch nahm. Sie bewerteten die verschiedenen Rassen, vergaben Punkte und, falls erforderlich, Empfehlungen für Verbesserungen. Bei den Hühnern erkannten sie bei drei Exemplaren die Bestnote „vorzüglich“, neunmal „hervorragend“, 64-mal „sehr gut“ und 34-mal „gut“. Von den Tauben erreichten sechs Exemplare „vorzüglich“, sieben „hervorragend“, 74 „sehr gut“ und 15 „gut“. Die Auszeichnung als bester Züchter bei dieser Schau durfte Horst Förderreuther entgegennehmen. Bänder des Landesverbands Bayern gingen an Roland Krauß und Robert Pilhofer. Den Preis des Bezirksverbands für die Jugend erhielten Lina und Johannes Müller.


Weitere Artikel

north