Kreisheimatpfleger Gottfried Berger und Seniorenchefin Christina Serve (Bild: Fritz Lindmeier)

Seniorennachmittag in Weiding mit spannenden Sagen und Legenden aus der Oberpfalz

Einen kurzweiligen und informativen Seniorennachmittag erlebten rund 50 Besucher im Landgasthof Frauenstein in Weiding. Seniorenvorsitzende Christina Serve freute sich über den großartigen Besuch und bedankte sich für die Zusage des Kreisheimatpflegers Gottfried Berger, zuständig für den Altlandkreis Oberviechtach, der mit einem Vortrag über Sagen und Legenden aus der Region zu Gast war. Mit großer Sachkenntnis und viel Erzähltalent entführte Berger seine Zuhörer in die Welt der überlieferten Geschichten aus der näheren Umgebung. Ganz angetan war er von den 'Beiträgen zur Geschichte von Weiding', gesammelt von Apotheker E.Brusenbauch. Früher saßen die Menschen beisammen und erzählten sich Geschichten, was heute leider selten mehr vorkommt. Diese Geschichten sollten erhalten und aufgeschrieben werden, damit sich auch junge Menschen dafür begeistern. Bei seinen Ausführungen verband er historische Hintergründe mit den über Generationen weitergegebenen Erzählungen, Sagen und Legenden und sorgte so für einen spannenden und abwechslungsreichen Nachmittag. Die Gäste verfolgten den Vortrag mit großem Interesse und zeigten sich von den lebendig vorgetragenen Geschichten begeistert. Auch der Kreisheimatpfleger aus dem Nachbarlandkreis Cham, Hr. Josef Ederer war anwesend, war ganz begeistert von den Erzählungen und ließ es sich nicht nehmen, von einer Sage von der Schönbrunnen-Kapelle zu berichten. Im Anschluss nutzten viele noch lange die Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee, Kuchen und Köichln. Christina Serve bedankte sich im Namen des Seniorenkreises Weiding herzlich bei Gottfried Berger mit einem kleinen Geschenk für den interessanten Vortrag, der den Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben wird. Im Anschluß lud sie alle Gäste noch ein zu einem Tagesausflug mit Pfarrer Jithin am 6.8.2026 nach Mindelstetten, dem Geburtsort der Mystikerin Anna Schäffer.
Zwei Faltbehälter wurden im Pendelverkehr befüllt. (Bild: Hubert Bronold)

Grenzüberschreitende Großübung in Weiding bei Schönsee

Ein angenommener Flächenbrand war das Szenario, das im Rahmen einer Großübung am Samstag, 18. April abgearbeitet werden musste. Da Wald- und Flächenbrände in ihrer Häufigkeit in den letzten Jahren sehr zugenommen haben, haben Andreas Ferstl und Daniel Bronold, die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Weiding bei Schönsee, eine Übung zu diesem Thema organisiert und etliche Feuerwehren sind der Einladung dazu gefolgt. Die ca. 70 Einsatzkräfte der neun deutschen und tschechischen Feuerwehren bauten zwei Faltbehälter mit je 5000 l Fassungsvermögen auf, die im Pendelverkehr befüllt wurden. Auch einer der drei vom Landkreis Schwandorf angeschafften Waldbrandcontainer war im Einsatz, so dass sich die Feuerwehrler damit vertraut machen konnten, um im Ernstfall gerüstet zu sein. Teilgenommen haben von deutscher Seite die Feuerwehren Hannesried, Dietersdorf, Schönau und Weiding, von tschechischer Seite die Feuerwehren aus Drahotín, Nový Kramolín, Mnichov u Poběžovic, Pařezov und Poběžovice mit ihrem 2. Kommandanten und Bürgermeister Martin Kopecký, der die Koordination der tschechischen Kameraden übernahm. Im Anschluss an die erfolgreiche Übung kamen die Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus in Weiding zusammen, um bei einer Brotzeit die Übung nachzubesprechen und die Freundschaft zwischen den Feuerwehren zu festigen. Ein Dank geht an die Gemeinde Weiding mit Bürgermeister Manfred Dirscherl, die sich an den Kosten für die Verpflegung beteiligte.


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Jugendwartin Annalena Zilk, die Kommandanten Andreas Ferstl und Daniel Bronold sowie Bürgermeister Manfred Dirscherl gratulieren den anwesenden Jugendlichen und überreichen ihre erworbenen Abzeichen.  (Bild: Monika Ferstl)

Hervorragende Jugendarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Weiding

Traditionell am ersten Samstag in der Fastenzeit trafen sich die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weiding bei Schönsee zu ihrer Jahreshauptversammlung. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder und dem Verlesen des Protokolls der letzten Generalversammlung informierte Vorsitzender Andreas Pfauntsch über die Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr. Zahlreiche Veranstaltungen von anderen Vereinen wurden besucht und auch eigene Festivitäten wurden veranstaltet, so zum Beispiel das Herbstfest und der Weidinger Advent. Besonders gefordert waren die Mitglieder rund um Weihnachten, als die Feuerwehr als Organisator für das heurige Theater in Erscheinung trat. Andreas Pfauntsch bedankte sich herzlich bei allen Helfern und betonte, dass ohne diese Hilfe vieles nicht möglich gewesen wäre. Kommandant Andreas Ferstl berichtete von sieben Einsätzen im letzten Jahr. 17 Übungen, darunter auch eine mit tschechischen Feuerwehren, wurden abgehalten, dabei wurden beachtliche 1777 Stunden geleistet. Auch wurde das Leistungsabzeichen „Wasser” abgenommen, 14 Kameradinnen und Kameraden konnten das Abzeichen entgegennehmen. Andreas Ferstl bedankte sich bei seinem Stellvertreter Daniel Bronold für die Unterstützung, sowie bei den beiden Jugenwartinnen Annalena Zilk und Ronja Bronold für ihre gute Jugendarbeit. Er appellierte an alle anwesenden Aktiven, auch weiterhin die Übungen zu besuchen, damit die Feuerwehr Weiding ihre Einsatzbereitschaft erhalten kann. Jugendwartin Annalena Zilk konnte von einem sehr aktiven Jahr mit den Jugendlichen berichten. So nahmen sie an Wissenstests, an den Abnahmen zur Jugendflamme und auch am Leistungsabzeichen „Wasser” teil. Das nötige Wissen hierfür wurde in 17 Übungen vermittelt, hier wurden verschiedenste Lerninhalte rund um die Feuerwehr thematisiert. Im Anschluss wurden den anwesenden Jugendlichen ihre erworbenen Abzeichen von den beiden Kommandanten, den Jugendwartinnen und 1. Bürgermeister Manfred Dirscherl überreicht. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Manfred Dirscherl die sehr gute und erfolgreiche Jugendarbeit bei der Weidinger Feuerwehr. Weiterhin zollte er seinen Respekt davor, wie viel Zeit die Ehrenamtlichen in ihre Feuerwehr investieren und wünschte auch für die Zukunft eine gute Kameradschaft.
Sternsingergruppen aus Gaisthal, Schönsee, Stadlern und Weiding nach dem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche Schönsee. (Bild: Anja Kulzer)

Schule statt Fabrik - Sternsinger in der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding unterwegs

Am 03. Januar wurden die Sternsinger aus Gaisthal, Schönsee, Stadlern und Weiding in einem gemeinsamen Wortgottesdienst ausgesendet. Fast alle Gruppen der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding (Gaisthal, Schönau, Schönsee und Weiding) waren nach dem Wortgottesdienst gleich unterwegs und brachten den Segen in die Häuser. Stadlern bekommt am 05. Januar und Rackenthal am 06. Januar noch Besuch von den Sternsingern. Das Motto der diesjährigen Aktion „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ nimmt besonders Bangladesch in den Blick. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Weltweit sind es sogar 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren, die arbeiten müssen, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel, auch wenn die Weltgemeinschaft das Ziel hatte, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden. Umso wichtiger ist der Einsatz der Sternsinger und die gesammelten Spenden. Ein herzliches Vergelt's Gott allen, die diese Aktion unterstützt haben und noch unterstützen werden.
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Ein musikalisches Jahr 2025 geht zu Ende

Am 17.10.2025 fand in Weiding im Gasthof Weidinger Hof die Generalversammlung der Blaskapelle und des Musikvereins Weiding statt. 1. Vorstand Thomas Bayer eröffnete diese um 19 Uhr mit einer Begrüßung und einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder. Neben den generellen Punkten wie Verlesen des letzten Protokolls und des Kassenberichtes, ging es vor allem um den Rückblick auf das musikalische Jahr. Gestartet hat dieses mit dem mittlerweile alljährlichen Starkbierfest zusammen mit den Blechzipfln. Es fanden einige Proben, sowohl Gesamtproben als auch Registerproben statt, welche durch den musikalischen Leiter Florian Scherbl geleitet wurden. Neben Terminen im Ort wie dem Maibaumaufstellen, dem Gottesdienst am Schönbrunnen und beispielsweise Fronleichnam, gab es auch weiter entfernt Auftritte wie das Gartenfest in Burgtreswitz. Hier konnte die Kapelle Ihr musikalisches Können auch in andere Landkreise weitertragen. Aber auch mittlerweile alljährliche Termine wie etwa die Abendklänge in Schönsee, das Altstadtfest in Vohenstrauß oder das Sommernachtsfest in Burkhardsrieth bereiteten große Freude. Highlights wie das Seefest in Schönsee und das Heimatfest in Eslarn dürfen natürlich nicht unausgesprochen bleiben. Die Kapelle konnte auf ein sehr gutes und erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. Dies wurde auch regelmäßig bei den Auftritten durch die Besucher kommuniziert. Der 2. Vorstand Tobias Eichstetter informierte über den aktuellen Stand der Neuanschaffung von Laiberl für die Musikanten. Hierfür würde nun die Auswahl des Stoffes anstehen. Er verwies dabei auch die kommende Probe, wo im Anschluss eine Abstimmung erfolgen wird. Bürgermeister Manfred Dirscherl lobte die Kapelle für Ihren Einsatz und Ihr Engagement. Er betonte mit Stolz, dass es nicht selbstverständlich sei, eine so einsatzbereite und junge Musikkapelle im Dorf zu haben. Anschließend informierte Thomas Bayer über die Planungen und bevorstehenden Auftritte. Daraufhin schloss er die Versammlung und verwies auf die Brotzeit im Anschluss, wozu alle Recht eingeladen waren.
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